Freitag, 30. September 2016


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Studie: 62 Prozent der Anleger sind für Finanztransaktions-Steuer - obwohl sie selbst davon belastet würden

Umfrage von den Finanzportalen geld.de und boersennews.de

(lifePR) (Leipzig, ) Das Börsenportal www.boersennews.de wollte gemeinsam mit dem Finanzportal www.geld.de von 2.123 Anlegern in einer Umfrage wissen: Wie stehen Sie zur Einführung einer globalen Finanztransaktions-Steuer? Das überraschende Ergebnis: 62 Prozent der Umfrageteilnehmer sprachen sich für eine solche Steuer aus. Und das, obwohl sie selbst davon belastet würden. Nur 35 Prozent waren dagegen. Drei Prozent der Teilnehmer gaben an, das Thema sei ihnen "egal".

Anleger standen einer solchen Steuer in der Vergangenheit stets ablehnend gegenüber, da sie eine zusätzliche steuerliche Belastung bedeutet. Dass die Mehrheit nun einlenkt, zeigt für Sebastian Hahn, Anlageexperte von börsennews.de, nur eines: "Viele Anleger haben in letzter Zeit hohe Geldbeträge verloren und erkennen jetzt, dass eine stärkere staatliche Regulierung sinnvoll sein kann." Ziel der Finanztransaktions-Steuer sei, übermäßige Spekulationen und damit einen entscheidenden Faktor, der zur aktuellen Finanzkrise führte, von vorn herein auszuschließen oder zumindest signifikant zu verringern."

Über die Höhe und das Einführungsdatum der Steuer wird momentan ernsthaft auf EU-Ebene diskutiert. Funktionieren würde die Steuer nur dann, wenn sie in den führenden Wirtschaftsnationen gleichzeitig eingeführt wird, da sie sonst zu leicht zu umgehen wäre. Die weltweiten negativen Folgen der jüngsten Krise, könnten für eine international abgestimmte Steuereinführung den Weg bereitet haben, so Hahn. In der Vergangenheit schien dies aufgrund unterschiedlicher nationaler Interessen undenkbar.

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