Dienstag, 06. Dezember 2016


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Kfz-Versicherung wechseln und Geld sparen

Nur noch bis 30. November

(lifePR) (Leipzig, ) Tina Müller (fiktive Person) ist genervt: Ihre Unfall- und Hausratversicherung wollen wieder höhere Beiträge, die teure KfZ-Versicherung bereitet ihr Kopfschmerzen.

Dabei könnte sie in Zeiten der Wirtschaftskrise ihre Kostenprobleme reduzieren. Sie müsste nur handeln, alte Versicherungen kündigen. Die einzige Vorgabe - Kündigungsfristen beachten. Einfach ist das für Kfz-Versicherungen: Hier muss grundsätzlich bis Ende November gekündigt werden. Eile ist deshalb geboten. Ab Januar 2010 könnte mit neuer Police preiswerter gestartet werden.

Für Verbraucher war es noch nie so einfach wie jetzt, einen Versicherungswechsel durchzuziehen. Der Grund: Internetportale bieten immer bessere Versicherungs-Tarif-Vergleiche an. Derzeit sind hierfür Kfz-Versicherungen besonders interessant. Wer Kfz-Angebote direkt bei Versicherern einholt, ist lange beschäftigt: Rund 80 Anbieter haben 280 Tarife im Angebot.

Zahlreiche Online-Portale bemühen sich mittlerweile um die Gunst der Verbraucher. Sie heißen z.B. asuro, pecupool, firsteuropa oder Geld.de.

Die Qualität der Online-Tarifrechner ist recht unterschiedlich, einige Portale bilden zu wenige Versicherungstarife ab, andere gehen nicht genug in die Tariftiefe. Ein möglichst breites Spektrum möchte beispielsweise der Kfz-Vergleichs-Rechner des Finanzportals Geld.de abdecken.

"Wichtig ist, dass beim Versicherungswechsel nicht nur aufs Geld geachtet wird, sondern auch auf die Leistungen der Tarife", so www.geld.de Fachmann Friedrich Wiedemann.

Der Teufel stecke im Detail. Beispiel: Tierunfälle. In Deutschland zählt man jährlich etwa 250.000 durch Zusammenstoß mit Autos getötete Tiere. Solche Unfälle enden meistens mit erheblichem Fahrzeugschaden.

"Normalerweise übernimmt die Teilkaskoversicherung nur Schäden, die durch die Kollision mit Haarwild verursacht werden - also z.B. mit Rehen oder Wildschweinen", so Wiedemann.

Rennt einem ein nicht zum Haarwild zugerechnetes Tier vors fahrende Auto und verursacht einen Zusammenstoß, sind schnell Tausende Euros fällig. "Unfälle gibt es jedoch auch mit anderen Tieren", weiß Wiedemann aus seiner langjährigen Versicherungspraxis. "Aus diesem Grund haben verschiedene Autoversicherer ihre Tarifbedingungen der Teilkaskoversicherung verbessert, nach denen auch der Zusammenstoß z.B. mit Pferden, Rindern, Schafen und Ziegen versichert ist." Er rät allerdings in jedem Fall, die beste Option zu wählen und darüber hinaus verbesserte Leistungen in der Teilkaskoversicherung in Anspruch zu nehmen: "Die Versicherung des Zusammenstoßes mit Tieren aller Art."

Ein weiterer oft unterversicherter Kfz-Bereich stellt die "Grobe Fahrlässigkeit" dar. Fährt jemand bei Rot über die Straße oder vergisst bei 'Stop' zu bremsen und verursacht dadurch einen Unfall, heißt es oft: Weit das Portemonnaie öffnen. Mit wenig Mehrbeitrag wäre "Grobe Fahrlässigkeit" in der Kfz-Versicherung versicherbar gewesen.

Eine gemeine Falle können zudem Leasing-Fahrzeuge darstellen. Der Leasing-Händler legt von Anfang an fest, wie viel ein Auto nach einer bestimmten Anzahl Jahren wert ist. Meist deckt sich der Rücknahmewert nicht mit dem, den Versicherungen im Falle eines Totalschadens oder nach einem Diebstahl bezahlen würden.

Kfz-Versicherungen bieten für diese Lücke - leicht über 10.000 Euro - einen GAP-Schutz an (GAP, englisch = Lücke). Doch: Wer ihn nicht auswählt und aktiviert, hat ihn nicht. Wiedemann: "Auf unserem Vergleichsrechner empfehlen wir allen Leasingnehmern dringend, sich für den Einschluss der GAP-Deckung zu entscheiden."

Ähnlich sieht es mit Mietwagen im Urlaub aus. Oft sind diese Fahrzeuge versichert, aber häufig reichen dort die Deckungssummen in der Haftpflichtversicherung nicht aus, um einen eingetretenen Schaden in voller Höhe zu begleichen. Diese Lücke schließt die sogenannte "Mallorca-Deckung". Sie kann als Bestandteil der in Deutschland fürs eigene Auto abgeschlossenen Kfz-Versicherung einfließen. Auch hier gilt: Wenige Euros mehr für die Autoversicherung können sehr viel Geld im Schadensfall sparen.

Jedoch machen nicht nur Leistungskriterien den Preis einer Versicherungspolice aus. Die Versicherungen weisen für gleiche Leistungen erhebliche Preisunterschiede auf. Das Finanzportal www.geld.de hat in einigen Regionen Deutschlands nachgerechnet, wie viel beispielsweise eine Kfz-Versicherung für eine 24-Jährige Frau kosten könnte. Sie ist beim teuersten Anbieter versichert und überweist jährlich 420,53 Euro. Ihren Golf hat sie seit sieben Jahren, stellt ihn im Freien ab.

Was sie nicht weiß, ist: Die DEVK würde für die gleiche Versicherungsleistung 227,38 Euro berechnen (Tarif: K-Aktiv / Wenigfahrer-Rabatt), die VHV 324,81 Euro (Tarif: Klassik-Garant). Sparpotential: 46 Prozent. Deshalb: Ein Versicherungsvergleich lohnt sich immer.

Der Autor, Dr. Konstantin Korosides, ist Finanzfachmann vom Portal www.geld.de
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