Sonntag, 04. Dezember 2016


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Fragliche Wirkung bei Grippeschutz aus der Drogerie

Zistrosekapseln sind keine Medizin

(lifePR) (Leipzig, ) Die Schweinegrippe ist derzeit das Gesprächsthema Nummer eins. Ob in den Medien, auf der Arbeit oder unter Bekannten - überall wird darüber diskutiert. Bei der ganzen Angst, die das Virus verbreitet, wird die normale Grippe beinahe vergessen. Ein Grund mehr, ein neues Anti-Grippe-Hausmittel etwas genauer zu untersuchen. Zistrosekapseln sind ein Nahrungsergänzungsmittel, das in jedem Drogeriemarkt erhältlich ist. Das Versicherungsportal www.private-krankenversicherung.de hat getestet, ob sich Verbraucher mit den Kapseln tatsächlich vor einer Infektion schützen können.

Der in den Kapseln enthaltene Blätterextrakt der Cistus Icanus soll antioxidantisch und gesundheitssteigernd wirken. Tierversuche bewiesen, dass die Gerbstoffverbindungen der Pflanze die Aufnahme von Grippeviren hemmt. Dabei umhüllt sie den Erreger und erschwert ihm somit den Weg in die Körperzellen. Wer jetzt allzu euphorisch reagiert, sollte jedoch gewarnt sein: Erfolge am Menschen konnten bisher nicht nachgewiesen werden.Die Information (www.private-krankenversicherung.de/...) "Abwehr-Kapseln" auf der Verpackung ist folglich täuschend.

Bei dem angeblichen Wundermittel, das es auch als Tee zu erwerben gibt, handelt es sich lediglich um ein Lebensmittel. Der Hersteller darf daher nicht mit einer vorbeugenden Wirkung werben. Hinzu kommt, dass die Wirkungsweise unmittelbar mit der Art der Einnahme verbunden ist. Der positive Effekt des Mittels entfaltet sich nur über die Aufnahme der Schleimhäute. Gelangt das Zistroseprodukt also in Magen, wie beispielsweise beim Tee, ist es wirkungslos. Wer an einer Grippe leidet, sollte sich in der Apotheke lieber bewährte medizinische Produkte verschreiben lassen, die gelutscht oder gegurgelt werden.

Weitere Informationen:
http://news.private-krankenversicherung.de/...
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