Sonntag, 04. Dezember 2016


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Clemens Meyer – "Gewalten. Ein Tagebuch"

Ein Blick auf die menschlichen Abgründe

(lifePR) (Leipzig, ) Die vielfältigen Formen der Gewalt durchziehen das tägliche Leben und werden in zahlreichen literarischen Werken analysiert. Einer der schillerndsten Autoren der Gegenwart, Clemens Meyer, beschäftigt sich auf besonders intensive Weise mit der Thematik. In seinem neuesten Werk "Gewalten. Ein Tagebuch" verbindet er schreckliche Ereignisse des Jahres 2009 mit den Brutalitäten des Alltags, wie sie die Menschen tagtäglich durchleben. Das Online-Kaufhaus www.shopping.de berichtet über ein ebenso fesselndes wie verstörendes Buch.

Unzählige Tätowierungen, Erzählungen über die Erlebnisse im Jugendgefängnis und der charakteristische Lodenmantel – Clemens Meyer versteht es glänzend, mit der ihm auferlegten Rolle als literarischer Rebell zu kokettieren. Dass er überdies über ein unvergleichliches erzählerisches Talent verfügt, beweist das nunmehr dritte seiner Bücher (www.shopping.de/...) namens "Gewalten. Ein Tagebuch".

Mit herausragender Stilsicherheit beschreibt er darin die schlimmsten Grausamkeiten eines gesamten Jahres. Dazu gehören unter anderem der Amoklauf von Winnenden, der Fall Kurnaz oder der Mord an der kleinen Michelle im Jahr 2009, die vielen Deutschen aufgrund ihrer Brutalität nur allzu gut im Gedächtnis geblieben sind. Mehrere Tagebucheinträge eröffnen dabei ein beunruhigendes Bild der menschlichen Abgründe. Viele der Kurzgeschichten verbindet das Motiv des Gejagtwerdens und des Gefangenseins. Die Niederlage als solches wird im Buch ebenso thematisiert wie der unbezähmbare Wille, mit der die Figuren Meyers immer wieder auszubrechen versuchen. Nicht ohne Grund wird der Jungliterat gern mit Ernest Hemingway verglichen, dessen Erzählungen von einer ebenso unverblümten Sprache gekrönt waren. Die charakteristische Vernetzung von empirischen und fiktiven Elementen kennzeichnet auch Meyers Werke.

Weitere Informationen:
www.shopping.de/presse/
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