Sonntag, 04. Dezember 2016


TÜV SÜD gibt Tipps für den Kauf von Kaffeemaschinen

Kaffee-Vollautomaten, Filter-, Pad- und Kapselmaschinen

(lifePR) (München, ) Ob Kaffee für den Eiskaffee, Cappuccino oder Espresso - Kaffee ist für viele ein unverzichtbares Genussmittel, das im Alltag nicht fehlen darf. Die Auswahl an Maschinen für die Zubereitung ist allerdings groß und kann Kaffeeliebhaber schnell überfordern. Produktexperte Christian Kästl von TÜV SÜD weiß, welche Vor- und Nachteile Vollautomaten, Filter-, Pad- oder Kapselmaschinen haben und welches Gerät für wen das richtige ist.

Bei der Entscheidung für eine Kaffeemaschine sollten immer die Anforderungen an das Gerät berücksichtigt werden. Eine große Rolle spielen vor allem die Trinkgewohnheiten: Wird eher weniger oder viel Kaffee getrunken und welche Vorlieben gibt es? Auch der Standort spielt eine Rolle, denn einige Geräte nehmen viel Platz ein, der nicht in jeder Küche ausreichend vorhanden ist. Hat man sich für einen Maschinentyp entschieden, sollten Käufer ebenfalls ökologische Aspekte und Reinigungsmöglichkeiten bei der Auswahl berücksichtigen. Geräte mit Abschaltautomatik gemäß der Ökodesign- oder ErP-Richtlinie sollten solchen ohne verbesserter Energieeffizienz vorgezogen werden. Wer zudem darauf achtet, dass die einzelnen Teile des Geräts spülmaschinen-tauglich sind, hat im Alltag mehr Spaß mit der Maschine und nutzt sie öfter.

Vollautomaten - Vielfalt mit großem Zeitaufwand: Die Alleskönner unter den Kaffeemaschinen brühen auf Knopfdruck Kaffee in allen erdenklichen Variationen, Stärken und Tassengrößen. Wer allerdings eine große Familie oder viele Kollegen mit Koffein versorgen möchte, sollte ausreichend Zeit einplanen oder auf ein anderes Gerät umsteigen. Mit einem Vollautomaten können zeitgleich maximal zwei Tassen befüllt werden. Dank integrierter Mühle und häufig auch einer Aufschäumdüse können Kaffeetrinker ihr Heißgetränk dafür frisch gebrüht und mit dichter Milchhaube genießen. Durch ihre umfangreiche Ausstattung benötigen sie allerdings ausreichend Platz. Aufwändig wird es, wenn es an die Reinigung und Instandhaltung der Maschine geht, denn diese braucht viel Pflege. Es empfiehlt sich, den Tresterbehälter in kurzen Abständen zu reinigen, damit die Kaffeereste nicht schimmeln. Darüber hinaus ist regelmäßiges Entkalken der Maschine unerlässlich. Die Reinigungszyklen von Vollautomaten nehmen allerdings viel Zeit in Anspruch und sind oft umständlich. TÜV SÜD-Experte Christian Kästl weiß: "Verfügt das Gerät über einen Milchaufschäumer, ist Hygiene besonders wichtig. Um unangenehme Gerüche und Rückstände zu vermeiden, sollte man die Schläuche sowie die Düse täglich nach dem Gebrauch säubern. Ideal wäre es, wenn die Brüheinheit zu entnehmen ist, dann kann man diese auch selber spülen." Im Fall eines Defekts kümmert sich der Kundendienst um die Reparatur des Automaten. Die Wartung kostet in der Regel jedoch viel Zeit und Geld.

Kapsel- und Padmaschinen - flexibel und unkompliziert, aber teuer: TÜV SÜD-Experte Kästl nennt die Vorzüge: "Kaffeemaschinen, die mit Kapseln oder Pads befüllt werden, überzeugen in erster Linie durch einfache Handhabung und schnelle Zubereitung." Die Geräte können allerdings wie ein Vollautomat maximal zwei Tassen gleichzeitig befüllen. Pads und Kapseln gibt es in verschiedenen Geschmacksrichtungen und Stärken, auch Kaffeemischgetränke wie Latte Macchiato oder Cappuccino mit Schokogeschmack sind möglich. Für sporadische Kaffeetrinker eignen sich Kapseln besonders gut, da diese nicht altern und auch nach längerer Lagerung noch in einwandfreiem Zustand sind. Allerdings erzeugen sie viel Müll und sind eine Belastung für die Umwelt. Hinzu kommt, dass sowohl die Geräte selbst als auch die Kapseln und Pads im Verhältnis zu Bohnen oder gemahlenem Kaffee relativ teuer sind. Zudem sind diese nicht überall erhältlich. Je nach Marke können Kunden sie nur in bestimmten Shops oder online erwerben.

Filtermaschinen - kostengünstiger aber einfacher Genuss: Eine klassische Kaffeemaschine mit Papierfilter zählt zu den einfachen Geräten, da sie keine Mischgetränke zubereiten kann. Dafür brüht sie in kurzer Zeit eine große Menge Kaffee zu einem geringen Preis. Auch die Anschaffung ist je nach Ausstattung und Marke kostengünstig. Käufer können zwischen einem Gerät mit und ohne Isolierkanne sowie mit und ohne Warmhalteplatte wählen. Kästl rät: "Zu lange sollte man den Kaffee allerdings nicht wärmen, denn nach langer Standzeit schmeckt er oft brandig oder säuerlich." Wer den koffeinhaltigen Wachmacher so frisch wie möglich genießen möchte, entscheidet sich am besten für eine Filtermaschine mit eingebautem Mahlwerk. Dieses kann mithilfe einer Reinigungsbürste gesäubert werden. Abgesehen von regelmäßigem Entkalken ist bei dem Gerät keine zusätzliche Wartung notwendig.

Weitere Informationen zu Konsumprodukten gibt es unter www.tuev-sued.de/ps.
Diese Pressemitteilung posten:

TÜV SÜD AG

Als einer der führenden Dienstleister in den Bereichen Prüfung, Begutachtung, Auditierung, Zertifizierung, Schulung und Knowledge Services sorgt TÜV SÜD für Qualität, Sicherheit und Nachhaltigkeit. Seit 1866 schützt der technische Dienstleister gemäß seinem Gründungsauftrag Menschen, Umwelt und Sachgüter vor den nachteiligen Auswirkungen der Technik. Das Unternehmen mit Sitz in München ist inzwischen an über 800 Standorten weltweit vertreten. TÜV SÜD beschäftigt mehr als 22.000 Experten aus den verschiedensten Fachdisziplinen, die auf ihren Gebieten als Kapazitäten anerkannt sind. www.tuev-sued.de

Weitere Pressemitteilungen dieses Herausgebers

Disclaimer