Donnerstag, 08. Dezember 2016


Euro-6-Norm für Lkw: Jetzt schon Erfahrungen einfahren

TÜV SÜD auf der IAA Nutzfahrzeuge: Norm und Verbrauch im Griff

(lifePR) (München, ) Ab 2014 gilt in Europa für alle neu zugelassenen Lkw die neue Abgasnorm Euro 6. Im Visier des Gesetzgebers: Rußpartikel und Stickoxyde. Dafür sollen die teureren Fahrzeuge mehr Sprit verbrauchen, wenn sie nicht richtig gefahren werden. Das Resultat: gebremste Investitionsfreude bei den Flottenmanagern. Entwarnung kommt von TÜV SÜD. Die Experten empfehlen, schon jetzt Euro-6-Fahrzeuge in die Flotte zu nehmen, um frühzeitig Erfahrungen zu sammeln und damit langfristig effizienter zu werden. Verbrauch, CO2-Ausstoß und Wirtschaftlichkeit sind auch Top-Themen beim ersten TÜV SÜD-Messeauftritt auf der IAA Nutzfahrzeuge vom 20. bis 27. September in Hannover.

80 Prozent weniger Stickoxyde und 67 Prozent weniger Rußpartikel gegenüber Euro 5 - das ist das Ziel von Euro 6, der neuen Abgasnorm, die für alle neuen Lkw-Modelle ab 2013 und alle neu zugelassenen Brummis ab 2014 gilt. Die Grenzwerte für Kohlenmonoxid bleiben unverändert, auch Kraftstoffverbrauch und CO2-Ausstoß werden nicht maßgeblich verringert. Erzielt wird die weitere Schadstoffreduktion durch ein ausgeklügeltes System aus Katalysatoren, Partikelfiltern und Abgasrückführung. Die aufwendige Technologie kostet Geld: Durchschnittlich bis zu 12.000 Euro teurer sind Euro-6-Fahrzeuge gegenüber ihren Vorgängern. Mehrinvestitionen, die viele Fuhrparkbetreiber bisher davon abhalten, sich bereits mit der neuen Technologie auseinanderzusetzen. Dazu Dieter Roth, Senior Project Manager Truck Services bei TÜV SÜD: "Wer jetzt Euro-6-Fahrzeuge in seine Flotte einbindet, bekommt bereits heute einen Überblick über die Verbräuche von morgen und kann seine Fahrer auf den Umgang mit der neuen Technik gezielt vorbereiten. Das gibt planerische Sicherheit."

Auf den Fahrer kommt es an

Denn die neue Technik verlangt vor allem von den Kapitänen der Landstraßen und Autobahnen umfangreiche Kenntnisse und Umdenken beim Gas geben. So müssen die grünen Brummis viel früher schalten, weil das maximale Drehmoment bereits bei sehr geringen Drehzahlen erreicht ist. Der Grund dafür ist eine weiter verlängerte Hinterachsübersetzung, mit der zusätzlich Sprit gespart werden soll. Das alles funktioniert nur, wenn der Fahrer die automatischen Schaltvorgänge nicht mit zu hohen Drehzahlen beeinflusst. Durch die geringeren Tourenzahlen wird der Lkw insgesamt leiser, was wiederum bedeutet, dass die Lenker nun noch weniger nach Gehör fahren können. Dass die Fahrweise mit den größten Anteil am Spritverbrauch hat, ist nichts Neues. Die Technologien, die im Euro-6-Lkw zum Einsatz kommen, stellen jedoch noch größere Ansprüche an die Fahrweise und damit an den Lenker selbst. "Die Fahrweise trägt am meisten zum Thema Spritsparen und damit zur weiteren Reduktion des CO2-Ausstoßes bei. Lkw-Lenker von heute müssen wissen, wie die Technologie funktioniert, um das Beste für ihr Unternehmen und für die Umwelt rauszuholen", sagt Roth.

Die neue EU Norm Euro 6, Fahrerschulungen und allgemein mehr Wirtschaftlichkeit im Schwerlastverkehr sind Themenschwerpunkte beim ersten Messeauftritt von TÜV SÜD auf der IAA Nutzfahrzeuge 2012 vom 20. bis 27. September in Hannover. Unter dem Motto "Anders denken. Zukunft entwickeln." zeigt TÜV SÜD sein gesamtes Portfolio an Truck Services. TÜV SÜD Auto Service präsentiert auf dem Messestand F18 in Halle 13 umfassende Lösungen und innovative Konzepte für die Nutzfahrzeug- und Logistikbranche (www.iaa.de).

Weitere Infos zu TÜV SÜD unter www.tuev-sued.de, alle Infos zu bestofnine.eu auf www.bestof9.eu.
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TÜV SÜD ist ein international führender Dienstleistungskonzern mit den Strategischen Geschäftsfeldern INDUSTRIE, MOBILITÄT und ZERTIFIZIERUNG. Mehr als 16.000 Mitarbeiter sind an über 600 Standorten weltweit präsent. Die interdisziplinären Spezialistenteams sorgen für die Optimierung von Technik, Systemen und Know-how. Als Prozesspartner stärken sie die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Kunden.

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