Sonntag, 26. Oktober 2014


Alle Helme sind sicher

TÜV SÜD prüft Fahrradhelme im Auftrag von "MountainBIKE" und "Roadbike"

(lifePR) (München / Stuttgart, ) Insgesamt 18 aktuelle Fahrradhelme hat TÜV SÜD im Auftrag der Magazine "MountainBIKE" und "Roadbike" ausführlich im Labor getestet. Hinsichtlich der Sicherheit erfüllen alle Modelle die Anforderungen der Norm DIN EN 1078. Allerdings gibt es durchaus Unterschiede bei Sicherheit und Komfort. Den ausführlichen Testbericht gibt es in Ausgabe 5/2012 von "MountainBIKE".

Die Redaktionen von "MountainBIKE" und "Roadbike" hatten neun Hersteller dazu eingeladen, sich an dem Test zu beteiligen. Auf den Prüfstand kamen Modelle der Kaufklasse zwischen 80 und 120 Euro und der Kaufklasse zwischen 140 und 190 Euro. Im Mittelpunkt des Tests standen die Anforderungen der DIN EN 1078, die den europaweit gültigen Sicherheitsstandard für Fahrradhelme definiert. "Das erfreuliche Ergebnis unseres Test war, dass alle Helme die Anforderungen der Norm erfüllen", sagt Frank Wittmann, Sachverständiger bei der TÜV SÜD Product Service GmbH. Bei schweren Stürzen bieten Helme mit sehr guter Dämpfung allerdings mehr Sicherheitsreserven.

Deutliche Unterschiede gibt es beim Gewicht, beim Tragekomfort und bei der Helmanpassung an verschiedene Kopfgrößen bzw. Kopfformen. Nach der Gewichtung der verschiedenen Testergebnisse kürten die Redaktionen von "MountainBIKE" und "Roadbike" den Whisper Plus MTB von Catlike zum Testsieger. Zudem gab es einen Kauftipp für das Modell Vice von Specialized. Bei Kaufentscheidungen können Vergleichstests eine wertvolle Orientierungshilfe sein. Allerdings sollten sich Biker nicht nur am Testergebnis orientieren. Gerade die Erfahrungen aus dem Praxiseinsatz der Testcrew von "MountainBIKE" und "Roadbike" zeigten erneut, dass die Kopfformen sehr unterschiedlich sind und dass sich nicht jeder Helm an jeden Kopf perfekt anpassen lässt. Der gemeinsame Rat von TÜV SÜD und Testcrew: "Beim Kauf sollte man unbedingt verschiedene Helme ausprobieren und dabei auch die Gurte anpassen. Denn nur, wenn der Helm optimal zum Kopf passt und sich die Gurte eng und dennoch komfortabel einstellen lassen, ist die volle Schutzwirkung gegeben."

Die Lebensdauer eines Fahrradhelmes liegt bei drei bis fünf Jahren. Häufig geben Hersteller in der Bedienungsanleitung einen Richtwert für die Benutzungsdauer an. "Diesen Wert sollte man ernst nehmen", erklärt Frank Wittmann. "Denn mit der Alterung lässt auch die Schutzwirkung nach." Und nach einem schweren Aufprall muss der Helm sofort ausgemustert werden. Das Konstruktionsprinzip eines modernen, leichten Fahrradhelmes ist auf einen einzigen schweren Aufprall berechnet, so der Experte. Auch wenn äußerlich keine Schäden zu erkennen seien, könne die Schutzwirkung nach einem schweren Aufprall nicht mehr garantiert werden.

Der komplette Test ist in den Maiausgaben von "MountainBIKE" und "Roadbike" erschienen, die bereits am Kiosk erhältlich sind. Weitere Informationen zu den Produktprüfungen von TÜV SÜD gibt es im Internet unter www.tuev-sued.de/ps.
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Über die TÜV SÜD AG

TÜV SÜD ist ein international führender Dienstleistungskonzern mit den Strategischen Geschäftsfeldern INDUSTRIE, MOBILITÄT und ZERTIFIZIERUNG. Rund 16.000 Mitarbeiter sind an über 600 Standorten weltweit präsent. Die interdisziplinären Spezialistenteams sorgen für die Optimierung von Technik, Systemen und Know-how. Als Prozesspartner stärken sie die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Kunden.

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