Freitag, 29. Juli 2016


Zielvereinbarung zum Hochschulpakt III unterzeichnet

TU Kaiserslautern erhält in den kommenden Jahren über 56 Millionen Euro zum Ausbau der Studienkapazitäten und zur Verbesserung der Qualität der Lehre und Frauenförderung

(lifePR) (Kaiserslautern, ) Der Präsident der TU Kaiserslautern, Prof. Dr. Helmut J. Schmidt, hat heute in Mainz – wie die Präsidenten der zehn anderen Hochschulen des Landes – die Zielvereinbarung zur dritten Phase des Hochschulpaktes von Bund und Ländern mit Wissenschaftsministerin Vera Reiß unterzeichnet. Der Hochschulpakt III beschert der TU Kaiserslautern insgesamt 56,78 Mio. Euro zum Ausbau der Studienkapazitäten und zur Realisierung von Programmen in den drei Förderlinien „Qualität in der Lehre“, „mehr Teilhabe von Frauen in der Wissenschaft“ und „Erhöhung der Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung“. Zusätzliche Finanzmittel erhält die TU Kaiserslautern für den Ausbau der räumlichen Kapazitäten durch (Um-)Baumaßnahmen und Anmietungen.

Im sogenannten Basispreis erhalten alle rheinland-pfälzischen Hochschulen finanzielle Mittel zur Aufnahme zusätzlicher Studienanfängerinnen und Studienanfänger gegenüber dem Referenzjahr 2005. Seither hatte die TU Kaiserslautern ihre Studienkapazitäten bereits um 52 Prozent gesteigert. Für die nächsten fünf Jahre plant sie mit über 500 weiteren Studienfängerinnen und Studienanfängern pro Jahr, zwei Drittel davon in den technischen und naturwissenschaftlichen Fächern. Neben der quantitativen Steigerung bietet der Hochschulpakt aber auch Möglichkeiten der qualitativen Verbesserung. Alle seitens der TU Kaiserslautern eingereichten Projektanträge im Rahmen der Programmförderung wurden durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur bewilligt. Hier stehen der TU Kaiserslautern in den kommenden Jahren insgesamt 6,15 Mio. Euro zur Verfügung, um Projekte in allen drei Programmlinien zu realisieren. Der Fokus wird hierbei auf die Erhöhung des Studienerfolgs, der Förderung der Teilhabe von Frauen in der Wissenschaft sowie der Durchlässigkeit gelegt.

„Wir sind sehr froh darüber, Projekte in allen drei wichtigen Bereichen realisieren zu können“, zeigt sich Präsident Prof. Dr. Helmut J. Schmidt glücklich über die Bewilligung. „Alle Maßnahmen werden die Qualität von Studium und Lehre an der TU Kaiserslautern nachhaltig verbessern.“

Nachdem bereits seit Jahren entsprechende Ideen innerhalb der TU Kaiserslautern diskutiert werden, ermöglicht die finanzielle Planungssicherheit durch den Hochschulpakt III nun endlich die Umsetzung eines Konzepts zur Optimierung der Studieneingangsphase und damit zur Erhöhung des Studienerfolgs, aber auch zur Verbesserung der Durchlässigkeit im Bildungssystem. Ein wesentlicher Baustein hierfür ist auch die systematische Analyse der Studienverläufe an der Universität, die ebenso Bestandteil eines Förderprojekts sind. Besonders froh zeigen sich der Vizepräsident für Studium und Lehre, Prof. Dr.-Ing. Norbert Wehn, und die Leiterin des Referats Qualität in Studium und Lehre, dass sie sowohl Mittel zur Qualitätssicherung als auch zur Qualitätsentwicklung akquirieren konnten. „Wir können in den kommenden Jahren weiterhin Fördermittel zur Realisierung von Lehrinnovationen für die Fachbereiche bereitstellen“, so Dr. Nadine Bondorf.

Weitere Projekte sind im Bereich der Fachdidaktik, des Selbstlernzentrums, des Ausbaus offener Bildungsangebote (eTeaching/eLearning) sowie in der Lehrerbildung geplant. Die bereits erfolgreichen Programme im Bereich der Förderung der Teilhabe von Frauen werden auch in der dritten Phase des Hochschulpakts weitergeführt und um zielgerichtete Maßnahmen, zum Beispiel im Bereich der Integration der Geschlechterperspektive, weitergeführt.

„Wir haben viel vor in den kommenden Jahren, sehen aber auch anhand der Programmförderung, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, zeigt sich Vizepräsident Professor Norbert Wehn mehr als zufrieden über die Zielvereinbarung mit dem Land.
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