Mittwoch, 07. Dezember 2016


Sportwissenschaftler der TU Kaiserslautern analysieren Olympiateilnehmer im Badminton

(lifePR) (Kaiserslautern, ) Die Olympiateilnehmerinnen Xu Huaiwen und Juliane Schenk sowie weitere Mitglieder der Nationalmannschaft des Deutschen Badmintonverbandes nahmen bereits Ende Juli an einer biomechanische Untersuchung teil, die unter Leitung von Juniorprofessor Dr. Thomas Jaitner, Arbeitsgruppe Trainings- und Bewegungswissenschaft der TU Kaiserslautern, am Olympiastützpunkt in Saarbrücken durchgeführt wurde. Schwerpunkt der Maßnahme war die Analyse des Vorhand-Überkopf-Smashs, der bezüglich der Wirksamkeit effektivsten Schlagtechnik im Badminton. Spitzenathleten erreichen dabei Abfluggeschwindigkeiten von über 300 km/h.

Die Sportwissenschaftler haben speziell für solche hochdynamische Bewegungen ein mobiles Messsystem entwickelt, das unter Wettkampfbedingungen eingesetzt werden kann. Zusammen mit Hochfrequenzvideoaufnahmen können damit kleinste Abweichungen und Fehler im Bewegungsablauf aufgedeckt und dann durch entsprechende Trainingsmaßnahmen korrigiert werden.

Die Arbeitsgruppe Trainings- und Bewegungswissenschaft der TU Kaiserslautern betreut bereits seit 2003 Kaderathleten des Deutschen Badmintonverbands (DBV). Die biomechanischen Untersuchungen sind fester Bestandteil des leistungsdiagnostischen Betreuungskonzepts im Leistungssport des DBV.

Das beiliegende Foto zeigt XU Huaiwen, Europameisterin und WM-Dritte im Einzel sowie Teilnehmerin an den Olympischen Sommerspielen 2008 in Peking.
Diese Pressemitteilung posten:

Weitere Pressemitteilungen dieses Herausgebers

Disclaimer