Montag, 05. Dezember 2016


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Fairtrade auf der ProWein 2010

(lifePR) (Düsseldorf/Köln, ) Erstmalig ist TRANSFAIR auf der Internationalen Fachmesse ProWein mit einem eigenen Stand vertreten. Seit 2005 werden fair gehandelte Weine aus Südafrika und Südamerika auf dem deutschen Markt angeboten. Und dies mit zunehmendem Erfolg. Im Jahre 2009 wurden 688.000 Liter Fairtrade-Wein getrunken. Das bedeutet ein Wachstum von 24 Prozent. "90 Prozent der Weine stammen aus Südafrika und unterstützen dort das "Black Economic Empowerment (BEE)" auf den Weingütern", sagt Dieter Overath, Geschäftsführer von TRANSFAIR e.V.

Über 13 Fairtrade zertifizierte Produzenten und Handelspartner sind auf der Messe präsent und stellen ihre Produkte vor. Zur Feier der ersten Weltmeisterschaft auf afrikanischem Boden ist TRANSFAIR auf der ProWein auf dem Gemeinschaftsstand der Wines of South Africa (WOSA) präsent. Die Weine stammen von über 50 Weingütern aus Regionen wie der Western Cape in Südafrika oder La Rioja oder Mendoza in Argentinien. Sie bieten eine Vielfalt an unterschiedlichen Rebsorten - von Chenin Blanc bis Pinotage. Bei Fairtrade erhalten die Weingüter und -kooperativen feste, kostendeckende Preise Zusätzlich wird eine Fairtrade-Prämie für die Arbeiter und Angestellten bezahlt. Sie wird zur Fortbildung der Arbeiter zur Verbesserung der Schulbildung und der Betreuung der Kinder, sowie zum Schutz der einmaligen Kaplandschaft eingesetzt. "Damit ist Fairtrade ein verlässlicher Partner für eine nachhaltige Entwicklung", erklärte Overath weiter.

Unterstützung der schwarzen Bevölkerung

Seit 2003 darf mit Stellar Organics der größte Erzeuger von Bio-Wein in Südafrika als erster derartiger Betrieb überhaupt, seine Weine mit dem Fairtrade-Siegel ausstatten. "Für die 164 Arbeiter bei Stellar Organics konnten Dank Fairtrade zahlreiche Maßnahmen im Bildungs- und Gesundheitsbereich umgesetzt werden", sagte Leé Griffin vom südafrikanischen Stellar Winery. Dazu gehören ein Computerzentrum, ein von Schülern gepflegter Viognier-Weinberg, ein Gesundheits- und Fortbildungsprogramm sowie ein eigener Bus, um Saisonarbeiter und Schulkinder zu transportieren.

TRANSFAIR-Stand: Halle 6 / H60-H80 (Gemeinschaftsstand mit Wines of South Africa (WOSA)), ProWein auf der Messe Düsseldorf.
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TransFair Verein zur Förderung des Fairen Handels mit der "Dritten Welt" e.V.

Als unabhängige Organisation handelt TRANSFAIR e. V. nicht selbst mit Waren, sondern vergibt das Fairtrade-Siegel für fair gehandelte Produkte. TRANSFAIR wird von 36 Mitgliedsorganisationen unterstützt. Derzeit bieten in Deutschland 150 Lizenznehmer rund 1.000 Fairtrade-Produkte wie Kaffee, Tee, Schokolade, Kekse, Kakao, Honig, Bananen, Fruchtsäfte, Eistees, Wein, Sportbälle, Reis, Rosen und Textilien aus Fairtrade-Baumwolle an. Die Fairtrade-Produkte sind in über 30.000 Supermärkten, in den Lebensmittelabteilungen der Warenhäuser, im Naturkosthandel und in allen Weltläden erhältlich. Darüber hinaus schenken rund 15.000 Kantinen, Cafés, Mensen und Hotels fair gehandelten Kaffee und andere Produkte aus.

Für die Verbindung sozialer und ökologischer Standards erhielt TRANSFAIR e.V. den "Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2009" in der Kategorie nachhaltigste Produkte/Dienstleitungen.

TRANSFAIR gründete 1997 die internationale Dachorganisation "Fairtrade Labelling Organizations International (FLO) e.V.", die mit der Standardsetzung und Betreuung der Partnerorganisationen betraut ist. Weltweit profitieren rund 1,4 Millionen Kleinbäuerinnen und -bauern sowie Arbeiterinnen und Arbeiter auf Plantagen von Fairtrade (Hochrechnung für 2009). Zusammen mit ihren Familien werden mehreren Millionen Menschen durch den Handel mit Fairtrade-Produkten bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen ermöglicht. Mit der Kontrolle der Fairtrade-Standards ist die unabhängige Zertifizierungsorganisation FLO-CERT GmbH beauftragt, die der internationalen Akkreditierungsnorm für Zertifizierungsorganisationen ISO 65 entspricht.

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