Samstag, 03. Dezember 2016


Zu glücklichen Sennern, Käse-Königen, Kräuter-Hexen und Krautinger-Brennern

In der Wildschönau ist die Welt noch in Ordnung. Das romantische Tiroler Hochtal lädt zu genussvollen Streifzügen durch die Bilderbuchlandschaft, auf denen man echte Originale trifft

(lifePR) (Wildschönau, ) Früh aufstehen lohnt sich. Besonders in der Wildschönau. Denn hier servieren Robin Silberberger und seine Frau Kristel ihr leckeres Almfrühstück mit Rührei aus der Gusspfanne, frisch gebackenem Brot, selbst gemachter Marmelade, Schinken, Butter und Käse aus heimischer Produktion. Etwa anderthalb Stunden dauert der Marsch vom Tal hinauf zur Farnkaseralm in 1520 Meter Höhe, wo die beiden gemeinsam mit ihren Töchtern Elisa (7) und Eva (9) sowie 100 Kühen den Sommer verbringen.

Die Farnkaseralm ist nur zu Fuß erreichbar und liegt auf einer der Genussrouten, die sich quer durch das Tiroler Hochtal schlängeln. Hier entdecken Gäste die schönsten Seiten der urigen Wildschönau. Das Ferienparadies, das nur etwa 20 Kilometer Luftlinie von Kitzbühel entfernt ist, lädt zu entspannten Entdeckertouren ein, auf denen man noch echte Originale trifft.

Wie etwa Käsekönig Johann, der auf der Schönangeralm residiert und bei den Käse-Olympiaden in Galtür schon so manche Goldmedaille geholt hat. In seiner Schaukäserei verrät er das Geheimnis seines Erfolgs: "Ich liebe den Käse und der Käse liebt mich." Tipp: Unbedingt mal den leckeren Camembert und den Tilsiter probieren!

Beliebtes Ziel für Spaziergänger ist der Hintersalcherhof, der auf einem Hochplateau über dem Kirchdorf Auffach liegt. Hier im Garten von Birgit Haas gedeihen auf über 700 Quadratmetern rund 30 heimische Kräutersorten. Die Expertin weiß genau welches Kraut gegen welches Leiden gewachsen ist und wie man wohltuende Salben und Tees herstellt. Das zeigt und erklärt sie bei regelmäßigen Führungen im Rahmen des Wildschönauer Wanderprogramms, bei denen sie zu anschließend zur Verkostung in ihr Hexenkammerl lädt.

Wer allerdings zu den wahren Wildschönauer Wurzeln vordringen möchte, kommt am Krautingerschnaps nicht vorbei. Kaiserin Maria Theresia war es einst, die den armen Wildschönauer Bauern das Recht verlieh, aus der weißen Stoppelrübe Hochprozentiges herzustellen. Und das tun sie noch heute. Bei Josef Thaler vom Steinerhof können Gäste eine, wie er selbst sagt, "milde Touristenausgabe" des Traditionsbrandes kosten - und gleich anschließend eine Krautingersuppe. Denn die weiße Stoppelrübe, mit der die Wildschönau sogar zur Tiroler Genussregion avancierte, ist äußerst vielseitig. Als kulinarischer Star des Hochtals wird sie während der Krautingerwoche vom 2. bis 11. Oktober 2015 ausgiebig gefeiert.

Die ganze Woche über bieten rund 10 Wildschönauer Wirte kulinarische Köstlichkeiten rund um die Krautingerrübe an und lassen sich dabei auch gerne in die Töpfe gucken. Von Rüben-Ravioli und Rübenknödel über Ruab'nstrudel bis hin zu Rüben-Schlutzkrapferl reicht das kreative Angebot auf den Speisekarten der Region. Zum Comeback der Krautingerrübe beigetragen hat übrigens auch Hans Haas. Der mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnete Spitzenkoch aus der Wildschönau, der das Münchner Szene-Restaurant "Tantris" betreibt, hat die Krautingerrübe unter wahren Gourmets bekannt gemacht.

Ob zu Kräuter-Hexe, Schnapsbrenner, Käse-König oder Frühstücks-Senner - alle Genussrouten der Wildschönau sind einfache Touren, die durch eine traumhafte Berglandschaft zu lohnenden Zielen führen. Wer lieber in Begleitung wandert, sucht sich aus dem Wanderprogramm seine persönliche Lieblingsroute (Montag bis Freitag) aus und schließt sich erfahrenen Guides an, die das charmante Hochtal mindestens genauso gut kennen wie ihre Westentasche. Mit der Wildschönau GästeErlebnis Card sind die geführten Touren übrigens kostenlos. Jausen und Verköstigungen sind nicht enthalten.

Wildschönauer Spezialitäten und "Schmankerln"

In der Wildschönau pflegt man die Tradition der original Tiroler Küche, die sich durch ihre frischen, heimischen Zutaten wie ausgereiftes Obst und Gemüse, Butter, Rahm und Topfen, deftiger Speck, kerniges Fleisch, Wild, Küchenkräuter, Honig und Marmeladen auszeichnet. Zu den beliebtesten regionalen Gerichten zählen frisch ausgebackene Nudeln oder Krapfen, "Kasspatzln", Pressknödel oder auch die deftige "Breznsuppe". Als Nachtisch liegt man mit einem Stück "Sturmlödertorte" oder süßen "Moosbeernockerln" richtig. Für Jausen gibt es selbst gebackenes Brot aus dem Holzofen nach alten überlieferten Rezepten und dazu Wildschönauer Almkäse oder auch Graukäse. Eine ganz besondere Spezialität ist ohne Zweifel der Rüben-Schnaps "Krautinger". Für wen es lieber etwas fruchtiges Hochprozentiges sein darf, freut sich über die "Selbstgebrannten", die direkt ab Hof verkauft werden.

Gut zu Wissen: Die Wildschönau

Die Wildschönau ist ein romantisches Hochtal, nur 20 Kilometer Luftlinie von Kitzbühel entfernt - ohne Durchgangsverkehr, ohne Industrie, dafür mit 260 bewirtschafteten Bauernhöfen, urigen Almen und jeder Menge Tradition. Von Wörgl schlängelt sich die Straße hinauf zu den vier Kirchdörfern Niederau, Oberau, Auffach und Thierbach mit ihren insgesamt 4200 Einwohnern. Das Hochtal ist bekannt für sein gutes Preis-Leistungsverhältnis: Sieben Übernachtungen mit Frühstück gibt's schon ab 182 Euro pro Person im Doppelzimmer einer Pension.

Besonderer Tipp:

Die Wildschönau GästeErlebnis Card gibt es für jeden Übernachtungsgast gleich bei der Anmeldung, und zwar umsonst. In der Karte sind Gratisleistungen wie die Nutzung der Bergbahnen, geführte Wanderungen, Eintritte für Museen, Schwimmbad und Tennisplatz ebenso inbegriffen sowie die kostenlose Teilnahme am Kinderprogramm. Darüber hinaus erhalten Urlauber zahlreiche Vergünstigungen bei Freizeitaktivitäten in der Wildschönau.

Weitere Informationen:
Wildschönau Tourismus, Hauserweg, Oberau 337, A-6311 Wildschönau,
Tel. 0043/(0)5339 8255-0, Fax 0043/(0)5339 8255 50,
info@wildschoenau.com, www.wildschoenau.com
Diese Pressemitteilung posten:

Website Promotion

Tourismusverband Wildschönau

Wildschönau Tourismus

Weitere Pressemitteilungen dieses Herausgebers

Disclaimer