Donnerstag, 08. Dezember 2016


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Matschie zum 65. Jahrestag der Befreiung des KZ Buchenwald: "Dieser Ort darf niemals schweigen"

(lifePR) (Erfurt, ) Als "Freudentag und zugleich einen Tag der Erinnerung an das dunkelste Kapitel deutscher Geschichte" bezeichnet Thüringens Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christoph Matschie, den 65. Jahrestag der Befreiung der Konzentrationslager Buchenwald und Mittelbau-Dora. Matschie, der sich am Sonntag (11. April) im Rahmen der Gedenkveranstaltungen in Weimar mit ehemaligen Häftlingen trifft, sagt über Buchenwald, dieser Ort dürfe niemals schweigen. "Nie dürfen wir vergessen, was Menschen im Namen der Nazi-Ideologie anderen Menschen angetan haben. Dazu brauchen wir die authentischen Stimmen der Überlebenden, und wir brauchen diejenigen, die diese Erinnerung weitertragen in die Zukunft." Nur mit einer wachen Erinnerung an die Unmenschlichkeit von Buchenwald könnten heutige Generationen das Vermächtnis der Opfer erfüllen, das da heiße: "Nie wieder!"

Im Namen der "Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora", deren Stiftungsratsvorsitzender er ist, dankt Matschie allen ehemaligen Häftlingen, die über viele Jahre die schmerzhafte und schwere Erinnerungsarbeit geleistet haben. Der Name Buchenwald stehe für ein Vernichtungssystem ohne Erbarmen und ohne jede Menschlichkeit, das selbst vor den Jüngsten nicht Halt gemacht habe. Rund 900 Kinder seien im Lager gewesen, als die amerikanischen Truppen hier einrückten. Der 65. Jahrestag der Befreiung werde besonders auch ihr Schicksal in den Blick nehmen.

Nach Matschies Worten ist der Kampf gegen das Vergessen und der Einsatz für Menschlichkeit keine Sache der Vergangenheitsaufarbeitung, sondern er gehöre als Aufgabe der heutigen Generationen in die Gegenwart.
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