Sonntag, 11. Dezember 2016


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Bildungsmodell "Neue Lernkultur in Kommunen" beendet Pilotphase

(lifePR) (Erfurt, ) Das "Thüringer Bildungsmodell - Neue Lernkultur in Kommunen" trägt seit zwei Jahren zur Vernetzung der Erziehungs- und Bildungsarbeit der Kindergärten und Schulen mit den Partnern des sozialen Umfelds bei. Partner sind Familien, die Jugend- und Sozialarbeit, Vereine, Kirchen, Kultureinrichtungen, die Wirtschaft und Menschen aller Generationen. Aufbauend auf bereits bestehenden Netzwerken hat sich so eine Lernkultur entwickelt, die auf individueller Förderung, wertschätzenden Sozialbeziehungen und regionaler Identität basiert. Eine Bilanz der Pilotphase, an der insgesamt elf Kommunen beteiligt waren, wird auf einer Fachtagung am kommenden Montag, dem 15. März 2010, gezogen. Gleichzeitig fällt der Startschuss für die Beteiligung weiterer Kommunen. Unterstützt wird das Vorhaben von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, die mit ihrem Begleitprogramm den Kommunen im Aufbau arbeitsfähiger Strukturen sowie der Planung konkreter Projekte zur Seite steht.

Auf der Tagung, an der auch Thüringens Staatssekretär für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Prof. Dr. Roland Merten, teilnehmen wird, berichten die beteiligten Kommunen über ihre Arbeit und stellen interessante Projekte vor. So haben beispielsweise Kindergartenkinder im Landkreis Altenburger Land ein "Grünes Klassenzimmer" gestaltet, das ihnen das Lernen in der Natur ermöglicht. Leseomas und -opas aus Mühlhausen gehen in Kindergärten und Grundschulen und lesen dort vor. Schüler der 9. Klasse des Gymnasiums Dingelstädt ließen sich als Babysitter ausbilden und bieten ihre Dienste jungen Familien an.

Zeit: Montag, 15. März 2010, 9.oo Uhr

Ort: Erfurt, Thüringer Landtag

Mit der Umsetzung des Bildungsmodells begannen im März 2008 die vier Pilotkommunen Saalfeld, Dingelstädt, Mühlhausen und der Landkreis Altenburg. Als Netzwerkkommunen angebunden waren Wutha-Farnroda, die Verwaltungsgemeinschaften Rennsteig und Vogtei, Trusetal, Jena-Lobeda, Unterwellenborn und Nordhausen. Wissenschaftlich begleitet wurden sie durch eine Expertengruppe, der Prof. Dr. Gerald Hüther (Neurobiologe), Prof. Dr. Barbara von Meibom (Kommunikationswissenschaftlerin und Politologin), Dr. Karina Weichold (Entwicklungspsychologin) und Dr. Kees Vreugdenhil (Lern- und Schulentwicklungspädagoge) angehören.

Weitere Informationen im Internet unter: www.nelecom.de.
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