Montag, 01. September 2014


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Ausstellung zeigt archäologische Funde aus Bronzezeit und Zeit des Thüringer Königreichs

(lifePR) (Erfurt, ) Einzigartige Einblicke in die Siedlungsgeschichte der frühen Bronzezeit und die Zeit des Thüringer Königreichs (6. Jahrhundert) gibt die Sonderausstellung "Im Schatten des Leubinger Hügels". Gezeigt werden 100 Exponate, darunter rund 3.800 Jahre alte Bronzebeile, Teile eines urgeschichtlichen Gebäudes und 1.500 Jahre alte Reitergräber mit Lanzenspitzen, Stoßwaffen, Feuersteinen und Gefäßen. Die Funde wurden seit 1995 bei Arbeiten an der A71 bei Sömmerda entdeckt. Nach der Ausstellung werden sie weiter wissenschaftlich untersucht.

Nach den Worten von Thüringens Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christoph Matschie, ermöglichen die Funde die Erforschung von Siedlungswesen, Bestattungssitten, Wirtschaft und Bevölkerungsgeschichte vergangener Jahrtausende. "Mit den sensationellen Ausgrabungsfunden wird ein bisher wenig erforschtes Stück Thüringer Landesgeschichte lebendig. Wir haben die einmalige Möglichkeit, unsere Wurzeln über Tausende von Jahren zurückzuverfolgen."

Ansprechpartner für weitere Informationen zur Ausstellung und den Funden ist Dr. Mario Küßner vom Thüringischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie, Tel.: Telefon: 03643-818346, E-Mail: KuessnerM@tlda.thueringen.de.

Minister Christoph Matschie wird am Mittwoch, dem 9. November 2011, 13 Uhr, im Sömmerdaer Rathaus zur Eröffnung der Ausstellung „Im Schatten des Leubinger Hügels“ ein Grußwort sprechen.
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