Dienstag, 06. Dezember 2016


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Kinder und Kerzen nicht alleine lassen

Advent, Weihnachten und Silvester: Feuerrisiko steigt um 35 Prozent - wenn es brennt, wird es richtig teuer

(lifePR) (Stuttgart, ) Millionen Kerzen und Lichter sorgen in der Advents- und Weihnachtszeit für eine festliche Stimmung. Ein leckeres Festtagsessen gehört für viele jetzt dazu. Fondues und Raclettes haben Hochsaison. Wunderkerzen erfreuen so manches Herz. Wer dann in gemütlicher Runde vor dem offenen Kamin oder am Kachelofen sitzt, kann der Kälte des Winters entspannt trotzen. Wer denkt bei dieser heimeligen Stimmung schon gerne daran, dass jetzt die Feuergefahren wieder Hochsaison haben?

All diesen Annehmlichkeiten der dunklen und kalten Jahreszeit ist nämlich eines gemeinsam: Sie bergen zahlreiche Feuergefahren in sich. Wenn man nicht gut vorsorgt, kann sich die winterliche Idylle binnen weniger Sekunden in einen Albtraum verwandeln. Eine vergessene Kerze auf dem Adventskranz; ein herunterhängender, trockener Zweig am Weihnachtsbaum oder ein Kurzschluss in einer Lichterkette können verheerende Brände verursachen. Sylvia Knittel, Pressesprecherin der SV SparkassenVersicherung, weiß: "In der Weihnachtszeit steigt das Risiko von Wohnungsbränden um bis zu 35 Prozent." Und weiter: "Zwar haben sich die Anzahl der Adventsbrände um erfreuliche 20 Prozent verringert, doch die Kosten pro Feuerschaden steigen kontinuierlich." Dies belegen die neuesten Zahlen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

Wenn es brennt, wird es richtig teuer

Der GDV prognostizierte, dass es in diesem Jahr mehr als 12.000 Mal brennen wird und die Versicherer dafür etwa 31 Millionen Euro an ihre Kunden bezahlen werden. Damit sinkt zwar der Gesamtschaden um 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr, doch gleichzeitig steigen die Kosten pro Feuerschaden um 13 Prozent auf 2.600 Euro (2008: 2.300 Euro). Die Gründe: Haushalte sind mit immer mehr und immer hochwertigeren Geräten ausgestattet. Wenn es brennt, fallen den Flammen demnach immer mehr teure Gegenstände zum Opfer. Besonders tragisch ist es, wenn ein Brandschaden durch zündelnde Kinder entsteht. Hier sind die Eltern in der Weihnachtszeit besonders gefragt, denn für Kinder ist der Lichterglanz gleichermaßen faszinierend, aber auch eine große Versuchung und Gefahr. Knittel rät: "Eltern sollten Kinder niemals mit brennenden Kerzen alleine lassen". Hinzu kommt: für einen Brandschaden an fremden Gebäuden können die Eltern von Kindern bis zu sieben Jahren wegen der Verletzung der Aufsichtspflicht belangt werden.

Sicherheitstipps für die Weihnachtszeit:

- Bei Adventskranz und Weihnachtsbaum auf die Frische der Zweige achten, trockenes Geäst entzündet sich leichter.
- Adventskranz sicher auf feuerfesten Untersatz, Weihnachtsbaum in stabilen Ständer beziehungsweise ausreichend großen Topf stellen.
- Genügend Abstand zu leicht brennbaren Materialien wie Vorhängen oder Gardinen lassen.
- Brennende Kerzen im Auge behalten und beim Verlassen des Zimmers löschen.
- Herunterbrennende Kerzen rechtzeitig austauschen.
- Kinder und Haustiere in der Nähe brennender Kerzen stets beaufsichtigen oder auf elektrische Kerzen umsteigen.
- Beim Verlassen des Hauses Netzstecker von elektrischen Kerzen, Lichterketten und sonstiger Dekoration ziehen.
- Außen angebrachte Lichterketten und Lichtschläuche müssen für den Außenbereich geeignet und entsprechend gekennzeichnet sein (GS-Zeichen, VDE-Prüfzeichen).
- Für den Notfall: Eimer mit Wasser, Feuerdecke oder Feuerlöscher bereithalten.
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