Freitag, 09. Dezember 2016


Die Gerufenen

Ausstellung im Unteren Flez im Augsburger Rathaus

(lifePR) (Augsburg, ) Anläßlich der Deutsch-Tschechischen Kulturtage 2015, die unter dem Motto "schwarz-weiß" in Augsburg durchgeführt werden, zeigt der Heimatkreis Reichenberg Stadt und Land e.V. die Ausstellung "Die Gerufenen".

Diese Ausstellung des Bund der Vertriebenen zeigt eindrucksvoll wie deutsche Siedler nach Böhmen, Mähren und Sudeten-Schlesien, sowie andere mittel- und osteuropäische Länder gelockt wurden und dort heimisch wurden.

Der Untere Flez in Augsburgs Rathaus ist Austragungsort. Die Ausstellung ist vom 28. Mai bis 27. Juni während der Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen.

"Ich freue mich, dass wir mit dieser Ausstellung auf die Anfänge der deutschen Kultur in Böhmen, Mähren, Sudetenschlesein und anderen Siedlungsgebieten in Mittel- und Osteuropa hinweisen können", sagt Klaus Hoffmann Vorsitzender des Heimatkreises Reichenberg. Und weiter führt er aus "Gerade in diesem Jahr, in dem wir das 60. Patenschaftsjubiläum der Stadt Augsburg über die vertriebenen Deutschen aus Stadt- und Landkreis Reichenberg begehen, zeigt die Ausstellung eindrucksvoll die jahrhundertelange gemeinsame Entwicklung eines bedeutenden Kulturraumes".
Diese Pressemitteilung posten:

Website Promotion

Sudetendeutsche Landsmannschaft Landesgruppe e. V

Der Heimatkreis Reichenberg Stadt und Land e.V.

Als eingetragener Verein mit Sitz in Augsburg vertreten wir die Belange der ehemaligen Bewohner des Bezirkes Reichenberg in Nordböhmen.

Nach 600-jähriger wechselvoller Geschichte wurden die meisten deutschen Bewohner mit Ende des Zweiten Weltkrieges ihrer Heimat beraubt und vertrieben.

Sie ließen sich in allen Teilen Deutschlands, Österreichs und in der ganzen Welt nieder und haben sich an ihren neuen Wirkungsstätten maßgeblich am Wiederaufbau nach dem Krieg und an der politischen und wirtschaftlichen Neugestaltung beteiligt.

Augsburg wurde Patenstadt über alle ihrer Heimat beraubten Deutschen aus dem Stadt und Landkreis Reichenberg. In Augsburg unterhalten wir daher auch das "kleinste Museum Augsburgs", die Reichenberger Heimatstube, ein Archiv und eine Bücherei.

Die Arbeit des Heimatkreises ist auf viele Schultern verteilt. Gemeindebetreuer und Gildenvorsitzende in ganz Deutschland und

Österreich führen Ortskarteien und tragen durch Veranstaltungen aller Art zur Pflege und zum Erhalt des heimatlichen Erbes bei.

Regelmäßige Fahrten in die Heimat runden dabei das Bild ab.

Zu den in der Heimat verbliebenen Deutschen, die sich im Kulturverband und in der Landesversammlung der Deutschen zusammengeschlossen haben, unterhielten wir schon lange vor der Wende beste Kontakte. In Reichenberg/Liberec entstand vor über zwanzig Jahren ein Begegnungszentrum, das als Anlaufstelle und Zentrum der kulturellen Arbeit auch über die Region hinaus hohe Anerkennung genießt.

Mit unserer Arbeit wollen wir einen zukunftsweisenden Beitrag zu einem auf Demokratie, Freiheit, Recht und Wahrheit aufgebauten partnerschaftlichen Verhältnis zwischen Deutschen und Tschechen leisten. Daher besuchen wir regelmäßig unsere Patenstadt Augsburg und unsere Heimatstadt Reichenberg und sorgen für den notwendigen Austausch mit den dort Verantwortlichen zur Weiterentwicklung unserer Beziehungen. Bundes-, Gemeinde- und Gildentreffen, Deutsch-Tschechische Kulturtage "DIALOG", die Herausgabe heimatlicher Literatur, der "Reichenberger Heimatkalender", das "Reichenberger Heimatblatt", das "Jeschken-Iser-Jahrbuch" und unser Internetauftritt www.reichenberg.de gehören zu den regelmäßigen Maßnahmen, mit denen wir wir unseren Satzungszweck erfüllen.

Postanschrift:
Heimatkreis Reichenberg Stadt und Land e.V.
Konrad-Adenauer-Allee 39
86150 Augsburg
mail@heimatkreis.de

Weitere Pressemitteilungen dieses Herausgebers

Disclaimer