Samstag, 10. Dezember 2016


Eine Frühchen-Puppe für die Kinderklinik

Dank einer Spende des DRK Ortsvereins Jockgrim erhalten die Kinderintensivstation und die Frühchenstation des Klinikums eine Puppe zum Anleiten von Eltern, Auszubildenden und neuen Mitarbeitern

(lifePR) (Karlsruhe, ) Beim Kinderfest anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Frühchentreffs Karlsruhe übergab der erste Vorsitzende des DRK Ortsvereins Volker Isemann einen Scheck von 500 Euro an den Verein Frühchentreff Karlsruhe. Mit dieser Spende konnte der Verein den Mitarbeitern der Frühchenstation und Kinderintensivstation einen Herzenswunsch erfüllen. Um frischgebackene Frühchen-Eltern, Auszubildende oder neue Mitarbeiter bei der Versorgung eines Frühchens besser anleiten zu können, hatten sich die Behandlungsteams die Frühchen-Puppe Lewis gewünscht. Die Idee für Lewis entstand auf Ebene des Bundesverbands "Das frühgeborene Kind". "Unser Verein hat es sich zum Ziel gemacht, Eltern und ihre frühgeborenen Kinder zu unterstützen. Mit unserer Puppe, möchten wir Eltern wie auch Mitarbeitern helfen, das Handling und die Lagerung von Frühchen zu üben", erklärt Barbara Grieb. Die Vorstandsvorsitzende des Bundesverbands war eigens angereist, um die Puppe persönlich zu übergeben.

Lewis gleicht einem winzigen, zu früh geborenen Baby, welches etwa 12 Wochen früher als geplant zur Welt gekommen ist. Körpermaße, Gewicht, Hautfarbe und vor allem seine Zartheit wirken verblüffend echt. Es entsteht der Eindruck, das Frühgeborene würde gleich seine geschlossenen Augen öffnen und Geräusche von sich geben. Doch Lewis ist eine mit viel zum Detail und Erfahrung nachgebildete Reborn-Puppe, die eindrucksvoll dem Stadium eines frühgeborenen Kindes aus der 28. SSW nachempfunden ist. Nach Angaben von Grieb wird jede Puppe mit viel Liebe zum Detail und in vielen Stunden Handarbeit angefertigt. Die Puppe kann mit einer Spende von 500 Euro erworben werden.

"Dank der Spende des DRK-Ortsvereins konnten wir auf einen Schlag die erforderliche Spendensumme aufbringen und den beiden Stationen ihren Wunsch erfüllen", freut sich Ines Dombrowski, die erste Vorsitzende des Frühchentreffs Karlsruhe bei der Übergabe und bedankt sich bei Isemann und dem Ortsverein Jockgrim. Isemann, selbst Vater von zwei frühgeborenen Zwillingsmädchen, die vor 24 Jahren zur Welt kamen, hat sich für die Unterstützung des Frühchentreffs stark gemacht, so dass die Einnahmen seines DRK-Ortsvereins aus dem letztjährigen Adventsmarkt nun diesem Charity-Projekt zugutekommen.

Der Bundesverband gab der Puppe den Namen Luise. Die Taufe mit der eigentlichen Namensgebung wird bei der klinischen Einführung noch erfolgen. Das Klinikum berichtet hierzu weiter.

Abschließend zeigte sich Dombrowski sehr zufrieden mit der Resonanz des Kinderfests. Rund 250 Besucher - darunter viele Frühchenfamilien - zählten die Organisatoren während der Veranstaltung.
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