Samstag, 03. Dezember 2016


Das Klinikum Karlsruhe wegen aktueller Grippewelle stark belastet

(lifePR) (Karlsruhe, ) Ein hohes Patientenaufkommen in den Notaufnahmen, volle Stationen und erkrankte Mitarbeiter - Das Klinikum Karlsruhe hat momentan alle Hände voll zu tun.

Wie alle Krankenhäuser landauf und landab verzeichnet auch das Klinikum Karlsruhe eine deutliche Zunahme bei den Influenzafällen. "Seit Ende Januar hat die diesjährige Grippesaison deutlich Fahrt aufgenommen", erklärt Eberhard Kniehl, der Leiter der Abteilung für Mikrobiologie und Krankenhaushygiene. "Während in den Wochen zuvor nur vereinzelt Patienten im Klinikum mit oder wegen Influenza behandelt wurden, sind in den letzten zweieinhalb Wochen über 100 Erkrankte hinzugekommen", so der Arzt weiter. Kniehl vergleicht die aktuelle Situation mit der Grippesaison von 2012/2013. Dort verzeichnete das Klinikum mehr als 300 nachgewiesene Grippefälle. Kniehl geht aktuell davon aus, dass kurzfristig kein Rückgang bei den Neuerkrankungen zu erwarten ist.

Vor diesem Hintergrund stellt sich die Klinik auf die aktuelle Situation ein und trifft zusätzliche organisatorische Maßnahmen, um dem Patientenansturm und den damit verbundenen logistischen Herausforderungen gerecht zu werden. Den Angaben des ärztlichen Direktors Martin Bentz zufolge habe man die bereits bestehenden Hygienemaßnahmen noch einmal verschärft, um eine weitere Ausbreitung der Grippeerreger innerhalb der Klinik zu verhindern. Ferner schaffe die Klinikleitung aktuell zusätzliche Isolierbereiche, um schwerer erkrankte Patienten in ausreichender Zahl auch stationär unterbringen zu können. Parallel bemühe man sich auch darum, weiteres Personal zu mobilisieren, um die krankheitsbedingten Ausfälle unter den Mitarbeitern abfangen zu können.

"Oberstes Ziel ist es mit unseren Maßnahmen, den Betrieb im Interesse der Patienten aufrecht zu erhalten", so Bentz. Dies betrifft derzeit auch die geplanten Aufnahmen. Abschließend bittet er um Verständnis, dass es in den Notfallbereichen aufgrund der aktuellen Situation zu längeren Wartezeiten kommen kann.
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