Montag, 26. September 2016


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Wenn ein 15 Jähriger eine Reise tut - "Ich zog die Nase der Boeing hoch"

Schier & Schick auf maximale Flughöhe

(lifePR) (Filderstadt-Bernhausen, ) Leon Scott Schier hat einen Traum. Er möchte Pilot werden. Dafür hat er schon einmal im Hobbykeller-Keller einen ganzen Modelflughafen von Herpa im Maßstab 1:500 und mit einer Flotte von ca. 30 Maschinen.

Nun kann sich das in diesem Alter mit den Berufswünschen bei dem einen oder anderen ändern, doch bei Schier jun. steckt der Flugenthusiasmus auch seine Eltern an, die ihrem jungen Mann das Flug-Ticket für das Flugsimulations-Center Stuttgart schenkten. Leon Scott checkte so "wie jeden Tag" als Flug-Kapitän ein, um die dort stationierte Boeing - 737-800 selbst zu fliegen.

D.h.:" Ich kam meinem Traum Pilot zu werden, etwas näher."

Da ich mich mit verschiedenen Flugzeugtypen und deren Flugrouten beschäftige, mich zu jeder möglichen Zeit in der Flightradar 24 App befinde und somit sämtliche Flüge beobachte, war meine Freude sensationell groß. Als wir beim SimINN ankamen wurden wir, meine Eltern, mein kleiner Bruder und ich sehr freundlich von dem Chef Andreas Wolf und dem Piloten Herrn Schick begrüßt.

Zuallererst wurden mir alle Schalter und Knöpfe im Cockpit erklärt. Was sie auslösen, zu was sie sind.

Ich konnte mit dem Piloten, welcher nachher mein Co-Pilot war, Fachausdrücke austauschen und neue dazu lernen. Aber, dann ging es auch schon los.

Wir stiegen in das enge Cockpit ein. Zuerst drehten wir eine Platzrunde über Frankfurt am Main. Co-Pilot Schick nannte dies " Learning by doing".

Das war schon super cool.

Dann hat Herr Schick den Autopiloten programmiert; Höhe und Kurs eingestellt und ich durfte das erste Mal Schub geben. WOW.

Der Flieger hob ab und der Co-Pilot zog den Hebel für das Einfahren des Fahrwerks. Lenken lernen, Instrumente überschauen, den Kurs halten mit Hilfe des Fadenkreuzes.

Alles, sehr, sehr spannend. Wie auch der Landeanflug auf Frankfurt: Autopilot aus, Übernahme des manuellen Steuerns, Einstellung der Anflughöhe auf Frankfurt, bei 50 Fuß Höhe zog ich die Nase der Boeing hoch, so dass das Flugzeug hinten zuerst aufsetzte, dann das Vorderrad.

Durch das zuvor eingestellte Autobrake-System bremste das Flugzeug ab; Herr Schick zog den Umkehrschubhebel und wir standen auf Runway 25 L.

Nach dem ersten Flug fiel meine Auswahl auf Dubai International, DXB. Von einer speziellen Karte gab Herr Schick die Koordinaten des Zielflughafens Dubai in den Autopiloten ein. Jetzt war ich fast alleine an der Reihe. Ich musste selbst auf die Runway 25L rollen, dann gab ich vollen Schub in Richtung Dubai. Alles gelang super. Umschalten auf Autopilot, Einstellung der Reiseflughöhe. Herr Schick beamte uns dann vor, da wir nicht 6 Stunden Zeit hatten in Echtzeit zu fliegen.

Ich war erstaunt wie real das Gelände nachgestellt wurde. Wir flogen auf Dubai zu, der Burj Kalifa fiel sofort auf, dann sahen wir links von uns " The Palm ". Da wir noch Zeit hatten beschlossen wir einen Rundflug über die Palm zu machen.

Es war Hammer cool! Durch diese Kursänderung mussten wir eine lange Rechtskurve über das Meer zurück in Richtung Airport Dubai fliegen. Ich stellte die Anflughöhe ein, reduzierte die Geschwindigkeit und konzentrierte mich auf den Landeanflug. Ausschalten des Autopiloten, die Nase der Boeing richtete ich mit Hilfe des Fadenkreuzes und meines Steuers geradeaus Richtung Landebahn. Kurz vor dem Landen Fahrwerk ausfahren, noch kurz die Maschine hochziehen. Sobald die hinteren Räder den Boden berührt haben, zog ich das Steuer wieder nach unten, nahm den Schub weg und zum Schluss betätigte ich den Umkehrschubhebel. Ich habe eine super Landung hingelegt, fast ohne Hilfe. Dann folgten noch einige Fotos, mit der Mütze des Captains. Ich bekam eine DVD von meinem Flug und ein tolles Zertifikat zum Simulatorflug. Das war ein wirklich tolles Erlebnis und hat mich in meinem Entschluss, Pilot zu werden bestärkt. Ich möchte dies jedem empfehlen, der gern fliegt."
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