Mittwoch, 01. Oktober 2014


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Neue ALD-Technologie: Jetzt denken Snowboards mit

Entwicklung der deutschen Newcomer silbærg sorgen für Aufsehen

(lifePR) (Chemnitz/München, ) Erst überzeugte die Snowboard-Revolution aus dem Erzgebirge das Fachpublikum und errang den ISPO BrandNEW Award 2011 in der Kategorie Wintersportgeräte. Jetzt ist silbærg mit ihrer neuen Technologie zur Kantenflexibilität im Handel und kann bei Events in den Bergen getestet werden. Silbærg Snowboards sind mit der ALD-Technologie (anisotropic layer design) ausgestattet, bei der sich die Brettkante je nach Fahrsituation anpasst - Das Board "denkt mit". Diese Snowboardinnovation wurde im Rahmen der Doktorarbeit des silbaerg Gründers Jörg Kaufmann mit seinem engagierten sechsköpfigen Team an der Technischen Universität Chemnitz entwickelt. Im Januar 2011 erfolgte die Ausgründung des Unternehmens.

Die bewegliche Kante macht's!

Ein Snowboard mit hervorragenden Fahreigenschaften für Anfänger wie Fortgeschrittene, auf der Piste ebenso wie im Park, suchte man bisher vergebens, zu speziell sind die Anforderungen. Bis jetzt: Mit aktuellen universitären Forschungsergebnissen hat sich die neue deutsche Snowboardmarke silbærg dieser Herausforderung gestellt. "Gehirn" dieser neuen Art von Boards ist die ALD-Technologie. Durch diese werden die Kanten auf neuartige Weise flexibel. Sie passen sich der Fahrsituation und somit dem Fahrverhalten des Snowboarders an.

Beim Carven wird die Kante zusätzlich in den Schnee gedrückt und sorgt somit für noch mehr Halt, Stabilität und Sicherheit. Beim Boardslide (siehe Grafik) hebt sich die Kante leicht an und verhindert somit das Verkanten sowie deren Abnutzung. Diese beiden Effekte bringen entscheidende Vorteile in der Gesamt-Performance: Ein silbærg ist mehr als ein klassisches All-Mountain-Board, es ist höchst vielseitig einsetzbar, ohne Kompromiss. Es vereint die Vorteile von Rocker- und Camberboards. Die Boards richten sich an Snowboarder, die sich auf der Piste wie auch im Park zu Hause fühlen und in jeder Disziplin gleich hohe Erwartungen an ihr Board haben.

Details ALD-Technologie (anisotropic layer design)

Die ALD-Technologie verbindet Glas- und Carbonfasern auf neuartige Weise. Im Gegensatz zu Bi-, Trioder Quadrax Fiberglas wird dadurch der besonders vielseitige Einsatzbereich der Boards erreicht: Carve like a knife, slide like on butter! Bei der Kantenanhebung werden die so genannten anisotropiebedingten Koppeleffekte von Faserverbundstrukturen genutzt. Neben den Verformungseffekten der ALD-Technologie ist auch die Herstellung der silbærg Snowboards außergewöhnlich. Die Faser-Halbzeuge für die ALDTechnolgie werden in Handarbeit am Textilstandort Chemnitz hergestellt und anschließend beim Serienproduzenten in Österreich zum fertigen Snowboard gepresst.

Beim Carven biegt sich jedes Snowboard durch Druck auf der Innenkante. Die ALD-Technologie von silbærg Snowboards nutzt diesen Effekt clever aus. Die Kante drückt dabei zusätzlich in den Schnee und sorgt so für noch mehr Stabilität und Kantenhalt beim Fahren. Vor allem in schwierigem Gelände und auf vereisten Pisten ist dieser Effekt deutlich zu spüren und bringt entscheidende Vorteile. Er ermöglicht dem Boarder mit weniger Kraftaufwand und mehr Sicherheit Kurven zu fahren.

Beim Boardslide biegt sich jedes Board durch das Gewicht des Fahrers in entgegengesetzter Richtung. Silbærg Snowboards nutzen auch diesen Effekt und ermöglichen eine revolutionäre Railperformance. Die Kanten heben sich an, wodurch die Gefahr des Verkantens stark minimiert wird. Zudem werden die Kanten deutlich weniger beansprucht und bleiben für die nächsten Carvingturns messerscharf. Der Slide ist sicherer, materialschonender und der Fahrspaß steigt dabei.

Die Serienproduktion der silbærg Modelle erfolgt in Deutschland und Österreich.

VK ab 499 Euro. Silbærg Händler unter www.silbaerg.com
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Über die silbaerg GmbH

Entwickelt wurde das neue Snowboardkonzept mit viel Leidenschaft vom sechsköpfigen silbærg-Team bestehend aus Wissenschaftlern der Technischen Universität Chemnitz um Projektinitiator Jörg Kaufmann. Im Jahr 2007 wurde das Grundkonzept im Rahmen seiner Forschungsarbeit am Institut für Strukturleichtbau und Sportgerätetechnik veröffentlicht. Anschließend wurden erste Prototypen entwickelt und zahlreiche Test- und Messfahrten absolviert. Drei Jahre und unzählige Forschungsstunden später stellten sich erste Erfolge ein: Auf der ISEA Conference in Wien konnte Kaufmann im Sommer 2010 den "Young Investigator Award" für die Vorstellung seines Forschungsprojektes gewinnen. Im Dezember 2010 überzeugte das innovative Snowboard-Design auch die ISPO-Juroren. Sie verliehen silbærg den "ISPO BrandNEW Award 2011" in der Kategorie Wintersportgeräte. Im Februar 2011 präsentierte silbærg seine Boards auf der ISPO in München dem internationalen Fachpublikum und erhielt überwältigende Resonanz. Kurz zuvor wurde die silbaerg GmbH aus der TU Chemnitz heraus gegründet. Silbærg ist der einzige Snowboardhersteller Ostdeutschlands.

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