Donnerstag, 26. Mai 2016


Holz im Rampenlicht: Ein Rückblick auf die EXPO MAILAND 2015

Die Rubner Gruppe aus Südtirol erstellte Pavillons und Areale für die Weltausstellung

(lifePR) (Kiens, ) Im Rahmen der Weltausstellung EXPO MAILAND 2015 realisierte die Rubner Gruppe, die europaweit im Bereich des Holzbaus marktführend ist, beachtliche Projekte von internationaler Bedeutung und Tragweite. Dazu gehörten der „CLUSTER1/EAST: Bio-Mittelmeerraum - Inseln, Meer und Nahrung - Trockengebiete - Getreide und Knollengewächse", die acht „Spulen" im Children-Park sowie die drei Pavillons im Slow-Food-Bereich. Allein in diesem Themenbereich wurden 500 Events und geführte Besichtigungen organisiert. Fast 200.000 Kinder spielten im „Children Park" mit seinen an Bäume erinnernden, charakteristischen Holzelementen von je 12 Metern Durchmesser. Diese bestanden aus mehr als 1200, 12 x 8 cm starken Brettschichtholz-Bögen aus mitteleuropäischer Lärche.

Das zu 100 Prozent PEFC-zertifizierte Holz spiegelte als natürliches, ökologisches und vielseitig einsetzbares Baumaterial das Motto der Expo 2015 perfekt wider: „Den Planeten ernähren, Energie für das Leben". Zugleich konkretisierte sich bei der reibungslosen Ausführung die jahrzehntelange Erfahrung der Rubner Gruppe in der Umsetzung von Großprojekten in Holzbauweise: Rubner Objektbau war als Generalunternehmer für die Koordination und Bauleitung verantwortlich. Rubner Holzbau übernahm die termingerechte Vorfertigung, Lieferung und Montage der beachtlichen Menge an Baumaterial: Rund 1.410 m3 Brettschichtholz, 6.000 m2 Dachelemente, 18.000 m2 Wandelemente und 5.050 m2 Decken in Brettsperrholz kamen zum Einsatz. Mit ihrer Fachkompetenz und der nahtlosen Zusammenarbeit lieferten die beiden Sparten ein beeindruckendes Beispiel dafür, was das Unternehmen aus Südtirol mit dem wohl nachhaltigsten Baustoff leisten kann.

Bemerkenswert waren die Vielzahl von Veranstaltungen und der Besucherandrang in den von Rubner für die EXPO MAILAND 2015 verwirklichten Holzarchitekturen: Sie boten einem großen Publikum ausgiebig Gelegenheit, den Duft des Holzes einzuatmen und seine angenehme natürliche Ausstrahlung zu spüren. Auch insgesamt ist Holz unzweifelhaft eines der meistverwendeten Materialien in Mailand gewesen, wo viele Architekturprojekte ‚made in Italy‘ eine Hauptrolle spielten. Dies ist ein Hinweis darauf, dass sich das Gebot des verantwortlichen Handelns im Sinne der Nachhaltigkeit immer stärker in unserer Denk- und Bauweise durchsetzt. Vertieft wurde dieses Thema bei der Podiumsdiskussion zum Thema „Holz als Hauptakteur der EXPO 2015", die vom italienischen Verband Federlegno Arredo Ende Oktober 2015 im Orogel Convention Centre organisiert wurde. Dabei war unter anderem ein Vertreter des Umweltministeriums, so dass sich für die Rubner-Gruppe eine wichtige Gelegenheit ergab, die eigene Erfahrung und Leidenschaft für Holz darzulegen.

„Denn Holz ist schön", sagte Dr. Alessandro Lacedelli, Geschäftsführer von Rubner Objektbau, „wegen seiner unzähligen Eigenschaften. Die Objekte, die wir für EXPO realisiert haben, verkörpern ganz unterschiedliche Architekturen und Stilrichtungen. Sie sind ein klares Beispiel dafür, was man mit Holz als Konstruktionsmaterial erreichen kann." Und er betonte weiter: „Die Rubner Gruppe verwendet zu 100 Prozent PEFC-zertifiziertes Holz. Dies ist unser Beitrag zur nachhaltigen Waldbewirtschaftung und zum ressourcenschonenden Bauen. Schon immer liegen uns die Wiederverwertung und Ressourcenschonung ganz besonders am Herzen."

Ein sehr interessantes Beispiel dafür waren die drei Pavillons, die von Rubner nach einem Entwurf des Architekturbüros Herzog & de Meuron aus Basel für den Slow-Food-Bereich verwirklicht wurden. Durch die Verwendung von PEFC-zertifiziertem Holz wurde eine perfekte Kohärenz und Konsequenz mit der Botschaft der Nachhaltigkeit des Ortes zum Ausdruck gebracht: ein Raum für Debatten über Biodiversität, über nachhaltige Landwirtschaft, über verantwortliches Konsumverhalten und über den Kampf gegen Verschwendung. Die gesamte Gebäudestruktur ist überdies zerlegbar, kann zu 100 Prozent wiederverwendet oder zu neuen Modulen umgebaut werden.
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Über die Rubner Holding AG

Die Rubner-Gruppe ist eine der ersten und führenden Unternehmensgruppen im Bereich der Planung und Verwirklichung von öffentlichen Bauten und Wohngebäuden in Holzbauweise und hat ihren Sitz in Kiens. Das Unternehmen wurde 1926 als familiengeführtes Sägewerk gegründet und entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einer Realität, die die gesamte Wertschöpfungskette der Holzbaubranche umfasst. Mit einem Umsatz von 352,4 Mio. Euro im Jahre 2014 und mit ihren Niederlassungen in Italien, Deutschland, Österreich, Frankreich, Polen und Slowenien, zählt die Gruppe insgesamt 1540 Mitarbeiter, davon 720 in Südtirol. Sie alle vereint eine tiefe Leidenschaft für Holz. Dieselbe Leidenschaft prägt noch heute die Familie der Betriebsinhaber Stefan, Peter, Joachim und Alfred Rubner. Unter der Leitung von Peter Rubner, dem Präsidenten der Gruppe, kann die Betriebstätigkeit der Rubner-Gruppe in 5 strategische Geschäftsfaktoren unterteilt werden: Holzindustrie, Ingenieurholzbau, Objektbau, Holzhausbau und Holztüren. Seit jeher in Forschung und Entwicklung engagiert, verfügt Rubner über einen hoch spezialisierten Planungsbereich für den Ingenieurholzbau, der selbst die komplexesten baulichen Lösungen im Rahmen von individuellen "maßgefertigten" Projekten realisieren kann.

www.rubner.com

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