Samstag, 10. Dezember 2016


Kritik am Rechtssystem: langwierig, unfair, lasch

ROLAND Rechtsreport enthüllt Schwachpunkte aus Sicht der Bürger

(lifePR) (Köln, ) .
- Die Deutschen vertrauen in ihr Rechtssystem, sehen aber auch Verbesserungsbedarf.
- 78 Prozent kritisieren die Dauer von Verfahren, 67 Prozent zweifeln an der Chancengleichheit vor Gericht.
- 55 Prozent empfinden die Gesetze als zu kompliziert, 57 Prozent fordern härtere Urteile für jugendliche Straftäter.

Die Deutschen sind von ihrem Rechtssystem überzeugt: 71 Prozent haben viel oder sehr viel Vertrauen in die Gesetze, 63 Prozent stufen die Gerichte als vertrauenswürdig ein. Und doch gibt es aus Sicht der Bürger klaren Verbesserungsbedarf. Das zeigen die Ergebnisse des ROLAND Rechtsreport 2015. Die Studie entsteht alljährlich in Zusammenarbeit mit dem Institut für Demoskopie (IfD) Allensbach und untersucht die Einstellung der Bevölkerung zum deutschen Rechtssystem und zur Mediation. Dieses Mal wurden auch die rechtlichen Sorgen der Deutschen und ihre Einstellung zu bundesweiten Volksabstimmungen unter die Lupe genommen.

Lange Verfahren, ungleiche Chancen

Der mit Abstand größte Schwachpunkt der Justiz sind für die Deutschen die langen Verfahren. Mehr als drei Viertel (78 Prozent) der Befragten sind der Meinung, von der Einleitung bis zur gerichtlichen Entscheidung vergehe zu viel Zeit. 71 Prozent glauben zudem, die Gerichte seien überlastet und kommen mit der Arbeit nicht nach.

Auch die ungleichen Chancen vor Gericht sind vielen Bürgern ein Dorn im Auge. So sind 67 Prozent überzeugt: Wer sich einen bekannten Anwalt leisten kann, hat bessere Chancen auf ein günstiges Urteil. Und mit 56 Prozent gibt mehr als die Hälfte der Befragten an, ein Strafmaß oder ein Urteil hänge sehr stark vom zuständigen Gericht ab. An der per Verfassung vorgesehenen Chancengleichheit vor dem Kadi bestehen also große Zweifel.

Lasche Strafen, komplizierte Gesetze

Auch die Strafen, die gegen jugendliche Kriminelle verhängt werden, betrachten die Deutschen kritisch: Mehr als die Hälfte (57 Prozent) findet, hier müssten die Gerichte härter durchgreifen. Außerdem empfinden 44 Prozent aller Befragten die Urteile der deutschen Justiz generell als zu lasch.

Grundsätzlich sind zudem 55 Prozent der Deutschen der Auffassung, die Gesetze in Deutschland seien viel zu kompliziert und für juristische Laien nicht zu verstehen. „Gerade deshalb ist es im Streitfall wichtig, abgesichert zu sein“, hebt der Vorstandsvorsitzende von ROLAND Rechtsschutz, Rainer Brune, hervor. „Eine Rechtsschutz-Versicherung deckt dann nicht nur die Kosten ab. Kunden profitieren auch von einem Netzwerk qualifizierter Rechtsanwälte. Aus diesem Pool kann der Versicherer bei Bedarf einen Rechtsbeistand für das gewünschte Fachgebiet empfehlen.“

Der ROLAND Rechtsreport 2015 kann über folgenden Link heruntergeladen werden: www.roland-gruppe.de/...
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Über ROLAND Rechtsschutz

Die ROLAND Rechtsschutz-Versicherungs-AG ist ein Premium-Anbieter für Rechtsschutz. Die Gesellschaft zählt mit Bruttobeitragseinnahmen in Höhe von 398,8 Millionen Euro im Jahr 2014 zu den wachstumsstärksten Anbietern der Branche. Mit einem Marktanteil von mehr als zehn Prozent gehört ROLAND zu den führenden deutschen Rechtsschutz-Versicherern. Zu dem Leistungsangebot des Rechtsschutz-Spezialisten zählen flexible Lösungen sowohl für Privat- als auch für Firmenkunden. Dank der modularen Produktstruktur können Kunden ihren Versicherungsschutz nach Bedarf zusammenstellen.

ROLAND Rechtsschutz übernimmt nicht nur die Kosten im Rechtsschutzfall, sondern beugt auch vor. Deshalb können sich Kunden rund um die Uhr einen ersten rechtlichen Rat per Telefon von einem unabhängigen Anwalt einholen - noch bevor es zu einem Rechtsstreit kommt. Zudem verfügt ROLAND über ein Netzwerk von 2.500 qualifizierten Partneranwälten und empfiehlt den Kunden bei Bedarf als zusätzliche Service-Leistung unverbindlich eine geeignete Kanzlei.

Kurzprofil der ROLAND-Gruppe, Köln

Die Gesellschaften der ROLAND-Gruppe gehören zu den führenden Anbietern von Rechtsschutz-, Prozess-finanzierungs-, Schutzbrief- und Assistance-Leistungen. Die Gruppe hat 1.467 Mitarbeiter und Bruttobeitragseinnahmen von 417,9 Millionen Euro sowie Umsatzerlöse und sonstige Erträge von 50,5 Millionen Euro (Geschäftsjahr 2014).

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