Montag, 24. November 2014


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Schulhefte aus Recyclingpapier schonen Wald und Klima

ROBIN WOOD-Einkaufstipps zum Schuljahresanfang in Norddeutschland

(lifePR) (Bremen, ) Auch mit dem Kauf von Schulheften kann man zum Schutz von Umwelt und Klima beitragen. Denn für Schulhefte aus Recyclingpapier muss kein Baum gefällt werden. Außerdem wird bei der Herstellung weniger Energie verbraucht und weniger Wasser verschmutzt. Im Internet gibt ROBIN WOOD Tipps, wo in Norddeutschland die klimaschonenden Hefte angeboten werden.( www.robinwood.de/... ).

In Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und dem nördlichen Niedersachsen bieten - nach einer aktuellen Recherche von ROBIN WOOD -- über zweihundertfünfzig Geschäfte ganzjährig Hefte aus 100 Prozent Altpapier mit dem Umweltsiegel Blauer Engel an. In einer breiten Auswahl sind sie in den Filialen der Drogeriekette Budnikowsky sowie in den Kaufhäusern von Karstadt und Kloppenburg zu finden. Diese Unternehmen zeigen auch, dass Recyclinghefte nicht teurer sein müssen als Hefte, für deren Produktion Bäume gefällt werden: Die Schulhefte mit dem Blauen Engel kosten dort genau so viel wie solche aus Frischfasern.

Ihr graues Image von einst haben Recyclinghefte übrigens längst verloren. Das Papier hat inzwischen eine angenehme Weiße, ist radier- und tintenfest.

Bei den meisten Büromärkten, SB-Ketten und Discountern sucht man allerdings noch immer vergeblich nach umweltfreundlichen Schulheften.

Außerdem werden die VerbraucherInnen mit Bezeichnungen wie "chlorfrei gebleicht" an der Nase herumgeführt. Seit einer Entscheidung des Deutschen Instituts für Normung (DIN) vom vergangenen Jahr dürfen Frischfaserpapiere nämlich selbst dann diese Bezeichnung tragen, wenn bei der Herstellung chlorhaltige Verbindungen zur Bleiche verwendet wurden. "Die Bezeichnung "chlorfrei gebleicht" ist pure Irreführung von VerbraucherInnen" sagt Rudolf Fenner, Waldreferent bei ROBIN WOOD. "Das ist noch ein Grund mehr, Recyclingpapier mit dem Blauen Engel zu kaufen, denn da sind Chlorverbindungen tatsächlich tabu."

Außerdem haben die Recherchen von ROBIN WOOD einen Trend zur Rohstoffverschwendung bei den Frischfaserheften ergeben: Sie werden immer häufiger aus 90 Gramm-Papieren produziert, statt wie bisher üblich aus 80 Gramm-Papieren.

ROBIN WOOD trägt - gemeinsam mit der Initiative 2000plus, einem Zusammenschluss aus Umwelt- und Verbraucherschutzverbänden sowie Einrichtungen zur Umweltberatung -- seit etlichen Jahren dazu bei, dass das Angebot an Recyclingpapieren im Handel langsam wieder zunimmt. Die Initiative setzt sich bundesweit für einen sparsamen Umgang mit Papier und für mehr Recyclingpapier in Schulen und Büros ein. Alle Schulklassen sind aufgerufen, sich an dem Wettbewerb "Wir setzen Zeichen -- Schulen pro Recyclingpapier" zu beteiligen. Mehr dazu unter:www.treffpunkt-recyclingpapier.de
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Über den ROBIN WOOD e.V.

Im Jahr 1982 schlossen sich ein Dutzend UmweltschützerInnen zusammen, weil sie dem lautlosen Sterben der Wälder nicht länger tatenlos zusehen wollten. Sie nannten sich – inspiriert vom legendären Robin Hood – ROBIN WOOD und zogen aus, um als "Rächer der Entlaubten" gewaltfrei in Aktion zu treten. So manchen Schornstein haben die Umweltkletterer besetzt, um politisch für den Erhalt der Wälder zu streiten. Auch heute noch sind kreative und oft spektakuläre Aktionen das Markenzeichen von ROBIN WOOD. Vom spontanen Aktionsverein hat sich ROBIN WOOD zur professionellen, bundesweit engagierten Umweltorganisation entwickelt. Kampagnen-Schwerpunkte sind die Themen Wald, Tropenwald, Energie und Verkehr. Die Zusammenarbeit der ehrenamtlichen AktivistInnen mit den hauptamtlichen Kräften hat sich in allen Bereichen bewährt. Getragen werden Arbeit und Vereinspolitik von den ehrenamtlichen Mitgliedern, die sich in Regionalgruppen zusammengeschlossen haben. Zwei- bis dreimal im Jahr treffen sich gewählte VertreterInnen der Regionalgruppen zu Delegiertenversammlungen. Sie entscheiden basisdemokratisch über alle Kampagnen, Strategien und größeren Ausgaben. Für die kontinuierliche Information der Öffentlichkeit sorgen die Schwedter Redaktion mit dem vierteljährlich erscheinenden ROBIN WOOD-Magazin und die Pressestelle in Hamburg. ROBIN WOOD ist als gemeinnütziger Verein anerkannt. Um unabhängig zu bleiben, finanziert sich ROBIN WOOD durch Mitgliedsbeiträge und Spenden.

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