Montag, 25. Juli 2016


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Schülerinnen und Schüler präsentieren im Sprengel Museum Hannover Ergebnisse

Hand in Hand in die Zukunft - Kunstprojekt zur Berufsorientierung

(lifePR) (Hannove/ Langenhagen, ) Wer bin ich? Was kann ich? Wo will ich hin? Wie stelle ich mir meine Zukunft vor? Ein Kunstprojekt hilft Schülerinnen und Schülern, diese Fragen zu beantworten. „Hand in Hand in die Zukunft“ lautet der Titel. Das Besondere: Die Acht- und Neuntklässler von Förder-, Haupt- und Realschulen entdecken gemeinsam mit Unternehmensvertreterinnen und -vertretern ihr künstlerisches Potenzial und entwickeln – quasi nebenbei – Ideen zu ihrer beruflichen Zukunft. Die Region Hannover und die Agentur für Arbeit übernehmen den Großteil der Kosten in Höhe von insgesamt 99.110 Euro. Am Dienstag, 17. März, stellen 40 junge Teilnehmerinnen und Teilnehmer ab 17 Uhr die Ergebnisse ihrer Kunst-Workshops im Sprengel Museum Hannover vor.

Die Begrüßung übernehmen Dr. Reinhard Spieler, Direktor des Sprengel Museum Hannover, Bildungsdezernent Ulf-Birger Franz und Christoph Tietje, Geschäftsführer operativ der Agentur für Arbeit. Anschließend stellt Claudia Ghouri von der Einfach Genial GmbH mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern das Projekt vor. Die eigentliche Ausstellungseröffnung ist für 17.30 Uhr vorgesehen. Die Schülerband der Gutzmannschule aus Langenhagen, Snaxx, begleitet das Programm musikalisch.

Es ist bereits die dritte Präsentation dieser Art. Dieses Mal zeigen Teenager der Gutzmannschule (Förderschwerpunkt Sprachen) und der Robert-Koch-Realschule aus Langenhagen sowie der Bertha-von-Suttner-Schule (Haupt- und Realschule) und der Franz-Mersi-Schule (Förderschwerpunkt Sehen) aus Hannover, was sie in den vergangenen Monaten mit Unterstützung von Unternehmensvertreterinnen und -vertretern erarbeitet haben.

Hinter der Idee zu „Hand in Hand in die Zukunft“ steckt die gemeinnützige Gesellschaft „Einfach Genial“ aus Garbsen mit der Künstlerin Claudia Ghouri. Sie bringt das Konzept auf einen einfachen Satz: „‚Einfach Genial’ verbindet Menschen durch Kunst.“ Bildungsdezernent Ulf-Birger Franz ergänzt: „Das Projekt bietet den Rahmen für eine intensive Auseinandersetzung mit der eigenen Identität, mit der Selbst- und Fremdwahrnehmung. Eine wichtige Voraussetzung, um den Übergang von Schule zum Beruf zu meistern.“

„Die berufliche Orientierung und Beratung von Jugendlichen ist für uns ein ganz wesentlicher Schwerpunkt, damit der Einstieg ins Berufsleben gelingt“, sagt Christoph Tietje von der Agentur für Arbeit. „Dieses Projekt bietet zudem die Möglichkeit, dass sich Schülerinnen und Schüler, Firmen und Eltern in einem ganz anderen Rahmen erleben können.“ Das Sprengel Museum Hannover konnte als außerschulischer Lern- und Präsentationsort des Projekts gewonnen werden. „Das Sprengel Museum Hannover setzt mit der Abteilung Bildung und Kommunikation einen Schwerpunkt im Bereich Museum und Schule und der Projektarbeit mit Kindern und Jugendlichen“, sagte Dr. Reinhard Spieler, Direktor des Sprengel Museum Hannover. „Das Projekt ‚Hand in Hand in die Zukunft‘ zeigt einmal mehr, welche Potenziale Kunst bei Jugendlichen entwickeln kann.“

Im vergangenen Jahr haben bereits 80 Schülerinnen und Schüler von sieben Schulen an „Hand in Hand in die Zukunft“ teilgenommen. Für künftige Projekte sucht die Region Hannover, Team Beschäftigungsförderung, weiterhin interessierte Betriebe, die sich auf das Kunstabenteuer einlassen. Ansprechpartnerin Leena Wilke ist erreichbar unter Telefon (0511) 616 - 2 34 32 oder per E-Mail an: leena.wilke@region-hannover.de.

Medienvertreterinnen und -vertreter sind zur Ergebnispräsentation am Dienstag, 17. März, 17 Uhr, im Foyer des Sprengel Museum Hannover, Kurt-Schwitters-Platz, 30169 Hannover, herzlich willkommen.
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