Samstag, 01. Oktober 2016


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Region prüft Wasserqualität in allen EU-Badegewässern regelmäßig

Start der Badeseesaison am 15. Mai 2014 in der Region Hannover

(lifePR) (Hannover, ) Anbaden! Am 15. Mai beginnt die Badesaison. Insgesamt 23 sogenannte EU-Badegewässer mit 25 Badestellen laden in der Region Hannover zum Schwimmen und Plantschen ein. Um sicher zu gehen, dass die Wasserqualität einwandfrei ist, prüft die Region Hannover die Seen bis zum 15. September regelmäßig auf Keime. Anfang Mai wurden die ersten Proben genommen. Die niedersächsische Sozialministerin Cornelia Rundt und Regionspräsident Hauke Jagau haben sich am Dienstag, 5. Mai 2015, bei einem Termin am Maschsee über das Verfahren informiert. Die Befunde werden für jeden See auf www.hannover.de/baeder veröffentlicht.

"Während der Saison untersuchen wir das Wasser bakteriologisch auf zwei Keimarten", erläutert Dr. Mustafa Yilmaz, Leiter des Fachbereichs Gesundheit der Region Hannover. "Außerdem prüfen die Hygieneinspektoren den See anhand der Sichttiefe auf das Vorkommen von Blaualgen, die beim Verschlucken gesundheitliche Beschwerden hervorrufen können. Auch der allgemeine hygienischen Zustand einer Anlage ist Bestandteil der Prüfung." Die Situation an den Badeseen sei zum Start der Saison sehr gut. Das könne sich im Verlauf des Sommers aber ändern.

Einfluss auf die Wasserqualität hat vor allem das Wetter. Lang anhaltender Sonnenschein über mehrere Tage kann den Wuchs von Blaualgen fördern. In Folge lang anhaltender Niederschläge können Einschwemmungen vom Ufer die mikrobiologischen Befunde negativ beeinflussen. Auch Ausscheidungen von Wasservögeln können die Wasserqualität vermindern - vor allem dann, wenn sich in der Nähe der Badestelle zahlreiche Tiere aufhalten. "Wasservögel sollten deshalb nicht gefüttert werden", betont Dr. Yilmaz.

Überschreiten die Ergebnisse der Wasserproben die von der Niedersächsischen Badegewässerverordnung vorgeschriebenen bakteriologischen Grenzwerte, spricht die Region Hannover ein Badeverbot aus. Treten vermehrt Blaualgen auf, wird vor dem Baden gewarnt. In beiden Fällen weisen Schilder die Badegäste direkt am See auf die Gefährdung hin, außerdem werden Verbot oder Warnung auf der Internetseite veröffentlicht. In der Region Hannover sind 23 Seen mit 25 EU-Badestellen gelistet. An allen übrigen Gewässern besteht generelles Badeverbot.

Für jede der EU-Badestellen hat der Fachbereich Gesundheit ein ausführliches Gewässerprofil erstellt, das die Besucherinnen und Besucher direkt am See anhand großer Tafeln und im Internet unter anderem über die natürliche Beschaffenheit, Größe und Gewässerqualität informiert. Diese Seen in der Region Hannover haben nach den Kriterien der Europäischen Union gute oder sogar ausgezeichnete Wasserqualität. Neben weiteren Informationen über die Badeseen, die die Region überprüft, Blaualgen oder Badedermatitis gibt der Online-Bäderführer auf www.hannover.de auch Tipps zu Wassersport und Freizeit und über die Schwimmbäder in der gesamten Region Hannover.

"Dass wir so viele schöne Badeseen haben, ist eine der Besonderheiten der Region Hannover", sagt Regionspräsident Hauke Jagau. "Selbst wer im Sommer nicht wegfährt, hat hier die Möglichkeit, praktisch jeden Tag eine neue Badestelle auszuprobieren."

Die Badestellen der freien Badegewässer in der Region Hannover im Überblick:

Altwarmbüchener See / Hannover und Isernhagen
Birkensee / Laatzen
Blauer See / Garbsen
Franzsee / Neustadt-Mandelsloh
Hufeisensee / Isernhagen
Irenensee / Uetze
Kiesteich / Neustadt-Bordenau
Kiesteich / Neustadt-Metel
Kirchhorster See / Isernhagen
Lohnder Kiesteich / Seelze
Maschsee / Hannover
Natelsheidesee / Wedemark-Bissendorf
Parksee Lohne / Isernhagen
Ricklinger Kiesteiche / Hannover (Großer Teich/ Ricklinger Bad, Siebenmeterteich, Dreiecksteich)
Silbersee / Langenhagen
Sonnensee / Hannover-Misburg
Springhorstsee / Burgwedel-Großburgwedel
Steinhuder Meer / Mardorf
Steinhuder Meer / Badeinsel Steinhude
Strandbad Hemmingen
Waldsee Hämelerwald / Lehrte
Waldsee Krähenwinkel / Langenhagen

 

 
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