Dienstag, 06. Dezember 2016


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Region Hannover informiert vorsorglich über Blaualgen in Badeseen

Warmes Wetter und Wind begünstigen Ausbreitung

(lifePR) (Hannover, ) Aufgrund des anhaltenden warmen Wetters informiert das Gesundheitsamt der Region Hannover über die Gefahren von Blaualgen. An verschiedenen Badeteichen wurden heute (6. August) Algenteppiche ohne spezielle Algenblüte gesichtet, allerdings in keinem der Fälle in den ausgewiesenen Badebereichen. Daher gibt es zurzeit keine konkrete Badewarnung. Insbesondere, wenn der Wind dreht und es weiterhin warm bleibt, können sich die Algenteppiche schnell ausbreiten und auch in die Bereiche vordringen, die zum Baden freigegeben sind. Das Verschlucken des Wassers bei Blaualgenbefall kann zu Übelkeit, Erbrechen oder Atemnot führen.

Die Region Hannover empfiehlt vorsorglich, solche Bereiche wegen möglicher Blaualgenanreicherung zu meiden. "Vor allem Kinder sollten nicht in Bereichen mit vermehrtem Blaualgenaufkommen baden und dort vom Plantschen im Uferbereich absehen", sagt Dr. Constanze Redlich, Leiterin des Teams Allgemeiner Infektionsschutz und Umweltmedizin. "Auch der Kontakt mit der Haut kann zu Reizungen führen." Die Region weist außerdem Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer vorsorglich darauf hin, dass auch Hunde im Falle von Blaualgenaufkommen nicht baden und kein Wasser schlucken sollten. Entsprechende Hinweisschilder sind an den Badestellen angebracht.

Der Fachbereich Gesundheit der Region Hannover überwacht während der Badesaison vom 15. Mai bis zum 15. September 2015 insgesamt 23 Seen in der Region. Im vierwöchigen Rhythmus nehmen Hygieneinspektoren Proben, um das Wasser bakteriologisch auf zwei Keimarten - so genannten Intestinalen Enterokokken und Escherichia coli - zu untersuchen. Außerdem wird der See anhand der Sichttiefe auf das Vorkommen von Blaualgen geprüft.
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