Dienstag, 06. Dezember 2016


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Radiologische Untersuchung: Keine erhöhten Werte im Lister Bad

(lifePR) (Hannover, ) Entwarnung für das Lister Bad: Die radiologischen Untersuchungen für das Gelände des Freibades sind abgeschlossen. Dabei wurden keine Auffälligkeiten festgestellt. Das hat Prof. Dr. Axel Priebs, Umweltdezernent der Region Hannover, am Donnerstag mitgeteilt. Das Bad gehörte aufgrund historischer Recherchen zu den Verdachtsflächen, auf denen Altlasten des ehemaligen Chemiewerks De Haen abgelagert worden sein könnten.

"Wir sind sehr froh, dass wir jetzt die Sicherheit haben, dass es auf dem Gelände des Lister Bads keine Strahlenbelastung gibt", sagte Priebs. "Das ist auch eine gute Nachricht für alle, die dort im Sommer zum Schwimmen waren und sich möglicherweise im Nachhinein Sorgen gemacht haben."

Im Bereich des Kleingarten-Vereins Lister Damm - vor allem auf dem Parkplatz - gehen derweil die Untersuchungen weiter. Auch diese Fläche wurde nach den Erkenntnissen aus der historischen Recherche als Verdachtsfläche eingestuft. Auf Teilbereichen haben Gutachter eine erhöhte Ortsdosisleistung, die die Strahlung an der Bodenoberfläche beschreibt, festgestellt. Hans Mönnighoff, Umweltdezernent der Stadt Hannover, sicherte zu, dass die Stadt als Eigentümerin der Flächen sämtliches Material, von dem eine Gefährdung ausgehen könnte, entfernen werde. "Wir werden dazu einen Sanierungsplan erarbeiten", sagte Mönninghoff.

Die Region Hannover und die Landeshauptstadt Hannover haben sich zudem in enger Abstimmung dafür entschieden, einen Teilbereich des Parkplatzes für die Nutzung stillzulegen. Die Region hatte einen Bereich von knapp 50 Quadratmetern bereits nach den ersten Messungen markiert, da Gutachter dort eine radiologische Belastung festgestellt hatten. "Einige Autofahrer missverstehen aber offenbar die Markierung und parken genau auf dieser Fläche", berichtete Priebs. Zudem sei die Markierung schlecht zu erkennen gewesen.

Im Juli waren erstmals erhöhte radiologische Wert in der List festgestellt worden. Betroffen ist am ehemaligen Standort der Chemiefabrik De Haen der Bereich um den De-Haen-Platz. Die Untersuchungen dort sollen im Oktober abgeschlossen sein. Die Ergebnisse aus radiologischer und klassischer Altlastenuntersuchung werden bis Ende des Jahres zusammengeführt. Erst danach werde man konkrete Handlungsempfehlungen geben können, sagte Priebs.
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