Freitag, 28. November 2014


Frauenförderung konkret: Von der Kunst Karriere zu machen

Wege zum Unternehmenserfolg: Fachforum am 3. November im Haus der Region

(lifePR) (Hannover, ) Was hindert Frauen daran Karriere zu machen? Und wie lange können Unternehmen auf kompetente Frauen in Führungspositionen noch verzichten? Mit diesen und anderen Fragen beschäftigt sich das Fachforum "Wege zum Unternehmenserfolg - Von der Kunst Karriere zu machen" am Donnerstag, 3. November, im Haus der Region Hannover. Veranstalter ist der Fachbereich Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung der Region Hannover.

"Angesichts des demographischen Wandels und des drohenden Fachkräftemangels rücken Frauen als Beschäftigte stärker in den Fokus", sagt Mattias Böhle, Leiter des Fachbereichs Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung. "Nicht umsonst ist das Thema Frauenquote in der Wirtschaft gerade bundesweit in der Diskussion. Unternehmen brauchen kompetente Kräfte - und dabei können sie sich nicht mehr nur auf die Männer verlassen."

Martina Behne, Organisatorin des Forums ergänzt: "Wir wollen Denkanstöße und Lösungsansätze liefern: Gleichberechtigte Doppelkarrieren von Männern und Frauen müssen möglich sein. Aber das funktioniert nur, wenn die Unternehmen die entsprechenden Rahmenbedingungen schaffen und die individuellen Karriereplanungen und Karrierewege von Männern und Frauen berücksichtigen."

Was genau das bedeutet, wird während des Fachforums diskutiert. Die Veranstaltung findet im Haus der Region, Hildesheimer Straße 18, 30169 Hannover, in den Sitzungsräumen statt und beginnt um 13.10 Uhr. Den Einführungsvortrag hält Dr. Helga Lukoschat, Geschäftsführerin der Europäischen Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft, Berlin -EAF-.

In drei anschließenden, parallelen Workshops geht es in die Diskussion:

- Karrierewünsche - Karrierewege, Doppelkarrieren erwünscht!

Karrieren für beide Geschlechter sollten in der Arbeitswelt des 21. Jahrhunderts selbstverständlich sein. Welchen Herausforderungen sich jedoch Männer und Frauen bei ihren Karrierewünschen und -wegen stellen müssen, wird auf der Basis neuer Befunde und einer Erörterung des Karrierebegriffs in dem Workshop thematisiert.

* Prof. Dr. Martina Stangel-Meseke, BiTS Business and Information Technology School gGmbH, Iserlohn; Sachverständige zum 1. Gleichstellungsbericht der Bundesregierung (Workshopleitung)
* NN

- Frauenquote im europäischen Kontext, kein Thema nur für Großunternehmen!?

Welche Regelungen gibt es in anderen europäischen Ländern und wie sind die bisherigen Erfahrungen damit? Was ist auf europäischer Ebene im nächsten Jahr zu erwarten?

* Frau Birgit Kersten, Rechtsanwältin u. vereidigte Buchprüferin, Dt. Juristinnenbund e.V (Workshopleitung)
* Herr Olaf Brandes, Leiter Bereich Bildung, Allgemeine Arbeitgebervereinigung Hannover und Umgebung e.V.

- Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Erfolg für Unternehmen und Beschäftigte!

Damit die Vereinbarkeit von Beruf und Familie gelingt und tatsächlich zu einer WIN-WIN-Situation führt, sind Mut und der Beitrag vieler Akteure notwendig. Was müssen Beschäftigte und Unternehmen leisten? Wo sind Grenzen und wo sind ganz neue Wege gefordert?

* Herr Patrick Frede, Auditor, berufundfamilie Service GmbH (Workshopleitung)
* Frau Marianne Neuendorff, Leitung Human Resources, Bahlsen GmbH & Co. KG

"Wir möchten mit Unternehmerinnen und Unternehmern ins Gespräch kommen, aktuelle Informationen und Erkenntnisse liefern und einen Erfahrungsaustausch anstoßen, aus dem sich neue Impulse entwickeln können", sagt Martina Behne. Bis zum 25. Oktober können sich Interessentinnen und Interessenten für das Fachforum anmelden. Ansprechpartnerin Martina Behne ist per Mail unter Martina.Behne@region-hannover.de und telefonisch unter der Nummer (0511) 616-23355 erreichbar.
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