Samstag, 03. Dezember 2016


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Badeseen in der Region Hannover

Die Gewässer sind sauber

(lifePR) (Hannover, ) Vom Steinhuder Meer bis zum Irenensee bei Uetze, vom Strandbad Hemmingen bis zum Springhorstsee bei Burgwedel: Regelmäßig überwacht der Fachbereich Gesundheit der Region Hannover die Wasserqualität der angemeldeten EU-Gewässer in und um Hannover. Das Fazit nach den ersten Proben: "Das Wasser der Seen ist sauber, das Baden unbedenklich", sagt die Leiterin des Teams Hygiene, Dr. Constanze Redlich.

Vom 15. Mai bis zum 15. September entnehmen die Hygieneinspektoren der Region Hannover in vierwöchigen Abständen Proben von den Gewässern, die im Labor auf intestinale Enterokokken und Escherichia coli untersucht werden - die Bakterien gelten als Indikatoren für die fäkale Verunreinigung des Wassers. Außerdem achten die Probennehmer auf sichtbare Verschmutzungen des Sees und bewerten Auffälligkeiten, wie zum Beispiel starkes Algenwachstum. Werden die von der Niedersächsischen Badegewässerverordnung vorgegebenen Grenzwerte überschritten, spricht die Region Hannover Badeverbote aus, die durch Schilder an den Badestellen angezeigt werden. In allen nicht offiziell ausgewiesenen Badegewässern rät die Region Hannover ausdrücklich vom Baden ab.

Derzeit deutet jedoch nichts darauf hin, dass Schwimmer an einem der Seen ihr Handtuch wieder einrollen müssen. "Die Ergebnisse der ersten Proben von Ende April und Anfang Mai zeigen uns, dass die von uns geprüften Seen keine nennenswerte bakterielle Auffälligkeit aufweisen", sagte Gerhard Dydzik heute Nachmittag bei einer Probenentnahme an den Ricklinger Kiesteichen in Hannover. Die vorgeschriebenen Grenzwerte werden sogar deutlich unterschritten, wie auf der Internetseite www.hannover.de nachzulesen ist: Dort werden die Messergebnisse für jeden einzelnen See veröffentlicht. Auch bei der zweiten Prüfung in dieser Badesaison an den drei Ricklinger Kiesteichen fand Dydzik auf den ersten Blick keinen Grund, die Wasserqualität zu beanstanden.

In der Region Hannover werden 28 EU-Badestellen nach den Vorgaben der Niedersächsischen Badegewässerverordnung vom 10. April 2008 überwacht. Die Badegewässerverordnung ist die rechtliche Umsetzung der novellierten Badegewässer-Richtlinie der Europäischen Union vom 15. Februar 2006. Wesentliche Änderungen der neu gefassten Richtlinie sind ein neues Bewertungsverfahren für die Gewässerqualität, eine ausgeweitete Informationspflicht ab 2012 über die Güte des Wassers direkt vor Ort und eine stärkere Beteiligung der Bürger an der Ausweisung von EU-Badegewässern.
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