Samstag, 30. Juli 2016


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Schallende Ohrfeige für Lebensversicherungskunden

Öko-Test-Analyse fördert eine Menge Geld zutage, das angeblich nicht da ist

(lifePR) (Zug, ) Bereits im vergangenen Jahr sorgte Öko-Test mit der Analyse der Bilanzen von 66 Lebensversicherern für großes Aufsehen und noch größeren Unmut, denn die Quintessenz der Untersuchung lautete: Lebensversicherer stellen ihre wirtschaftliche Lage schlechter dar, als sie tatsächlich ist, um die Regierung von finanziellen Zugeständnissen zu überzeugen. Stichwort Lebensversicherungsreformgesetz. Nun, 12 Monate später, hat Öko-Test erneut einen Blick in die Bücher der Versicherer geworfen, mit einem noch verheerenderen Fazit.

Garantieleistungen sind und waren nie in Gefahr

So ergab die aktuelle Analyse, dass das Gros der Versicherer sehr solide dasteht, rund ein Siebtel der untersuchten Unternehmen seine Finanzkraft 2013 sogar spürbar steigern konnte. Nach Ergebnissen von Öko-Test steigen die Beitragseinnahmen stärker, als im Vorjahr, werfen Kapitalanlagen derzeit traumhafte Gewinne ab und sitzen die Versicherer auf stillen Reserven von mehr als 68 Milliarden Euro. Dennoch lamentieren die meisten Assekuranzen, als gäbe es kein Morgen mehr, als könnten die Unternehmen Zinsversprechen an ihre Kunden bereits in nächster Zukunft nicht mehr halten. Warum die Lebensversicherer unternehmerische Existenzkrisen simulieren, obwohl der Rohüberschuss zusammen mit dem Risiko- und Kostengewinn im Branchendurchschnitt laut Öko-Test sogar um 20 Prozent gestiegen ist, kann sich Jens Heidenreich, Pressesprecher der proConcept und deren Verbraucherschutzprojekt LV-Doktor, gut vorstellen.

Schmierenkommödie, um Kürzung der Bewertungsreserven zu rechtfertigen

Nach Meinung von LV-Doktor-Pressesprecher Heidenreich versuchen Versicherer sowohl vor Bundesregierung als auch Versicherungskunden die Kürzung der Kundenbeteiligung an den Bewertungsreserven zu legitimieren. "Wie die Zahlen von Öko-Test eindrucksvoll beweisen, ist eine Kürzung nämlich überhaupt nicht notwendig. Aber einfach einen Teil des Geldes einzubehalten, der Kunden zusteht, die ihre Lebensversicherung kündigen, um damit den Finanzpuffer des Unternehmens zu stärken, ist natürlich bequem.", so der LV-Doktor-Sprecher. Von einer vermeintlichen Rücklagenschmelze kann nach Meinung von LV-Doktor überhaupt nicht die Rede sein und auch Öko-Test kritisiert, dass die Versicherer die Bundesregierung Glauben machen wollen, dass es unumgänglich sei, mehr Geld in den Unternehmenskassen zu behalten. Dazu hätten sich die Assekuranzen einen tollen Trick ausgedacht.

Zauberwort "Zinszusatzreserve"

"Im Jahr 2011 wurde die sogenannte Zinszusatzreserve eingeführt, um Versicherungsgesellschaften anzuhalten, frühzeitig für den Notfall vorzusorgen. Die Reserve soll hierbei als Risikopuffer fungieren, damit die Gesellschaften bei finanziellen Engpässen trotzdem die Garantieverpflichtungen gegenüber ihren Kunden erfüllen können", erklärt Heidenreich von LV-Doktor. "Wie Öko-Test nun herausgefunden hat, werden diese Zusatzreserven aber auf der Verpflichtungsseite verbucht - auf den Punkt gebracht: Die Versicherer horten Geld und verkaufen es als Verlustgeschäft.", so Heidenreich weiter. Was nach Meinung von Öko-Test und LV-Doktor besonders ärgerlich ist, ist die Tatsache, dass die Reserven aus den Kapitalerträgen gespeist werden und in Folge mit den Kunden geteilt werden müssten. Schließlich sind es ja die Kundengelder, mit denen die Kapitalerträge überhaupt erst erwirtschaftet werden. Die Versicherer ziehen laut Öko-Test aber die Reserven bereits ab, bevor der Rohgewinn überhaupt berechnet wird. Kunden, die ihre Lebensversicherung kündigen oder das Laufzeitende ihres Vertrages erreichen, werden also benachteiligt, sie sollen auf ihre Zinsen verzichten, damit die Assekuranzen ihre Reserven ausbauen können.

Das Maß ist voll, Kunden sollten sich das nicht länger bieten lassen

Die aktuelle Öko-Test-Analyse ist eine regelrechte Ohrfeige für Lebensversicherungskunden, findet LV-Doktor. Denn sie fördert wieder einmal zu Tage, dass Assekuranzen nur eines wollen - nämlich ihre Gewinne maximieren. Und das ohne Rücksicht auf ihre Kunden und die ihnen gegenüber gegebenen Versprechen.

Kunden, die seit geraumer Zeit immer wieder abwägen, ob sie ihre Lebensversicherung kündigen wollen oder nicht, sollten sich deshalb folgende Fragen stellen: Halten die Versicherer ihre Versprechen? Fühle ich mich gut abgesichert? Halte ich mein Geld tatsächlich für gut angelegt? Kann ich mit dem großen Risiko leben, dass ich im schlimmsten Fall finanzielle Verluste erleide? Wer diese Fragen mit "nein" beantwortet, für den ist Lebensversicherung kündigen mit hoher Wahrscheinlichkeit die richtige Entscheidung. Doch auf keinen Fall sollte man allein die Lebensversicherung kündigen. Professionelle Unterstützung von Experten führt zu 20% höheren Rückerstattungen als bei eigener Kündigung. Und Unterstützung erhalten Entscheidungsfreudige selbstverständlich vom Marktführer LV-Doktor.
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Über die proConcept Gesellschaft für Projektentwicklung- und durchführung AG

Im Rahmen von LV-Doktor erwirbt die proConcept AG eine Vielzahl von Lebens- und Rentenversicherungsverträgen und ist inzwischen mit über 80.000 Verträgen der größte Versicherungsnehmer Deutschlands (Wert über 1,7 Milliarden Euro). Wir vertreten die Auffassung, dass in diesen Verträgen noch jede Menge Geld steckt, denn die Rückkaufswerte werden häufig falsch berechnet. Daher veranlassen wir zahlreiche Klagen gegen nahezu alle Versicherungsunternehmen - mit dem Ziel der Rückabwicklung der Verträge und damit einer Erstattung aller eingezahlten Beiträge. Unsere rechtsschutzversicherten Kunden profitieren von unserem gesammelten Know-how. Ihnen stellen wir unser Anwaltsnetzwerk zur Verfügung und begleiten die Durchsetzung ihrer Ansprüche als Prozessbetreuer.

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