Montag, 05. Dezember 2016


Eiweiße oder Kohlenhydrate – wie bleibt unsere Figur am besten in Form?

Neue Erkenntnisse aus Europa

(lifePR) (Heidelberg/Berlin, ) Heidelberg/Berlin, 19. 09. 2008: Seit Jahren suchen Wissenschaftler nach der idealen Ernährungsweise, um vor Übergewicht zu schützen. Mal stehen die Kohlenhydrate, dann wieder Fette oder Eiweiße (Proteine) im Mittelpunkt der Diskussion. Dies gilt auch für das Ziel, eine Gewichtszunahme nach einer erfolgreichen Diät zu vermeiden. Denn viele Menschen können nach einer Diät ihr neues Gewicht nicht dauerhaft halten und bringen dann sogar mehr Pfunde auf die Waage als zuvor – die Folge ist der gleichermaßen unbeliebte und ungesunde Jo-Jo-Effekt.

Wie eine Studie des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) zeigt, scheinen Proteine bei der Gewichtsreduzierung die besten Langzeiterfolge zu gewährleisten. Dr. Gunda Backes, Ernährungsexpertin bei PhytoDoc, erläutert hierzu: „Eine wissenschaftliche Studie an Familien aus acht europäischen Ländern könnte wesentlich dazu beitragen, die Zusammenhänge zwischen Makronährstoffen, Sättigung, Energieverbrauch und Gewichtszunahme zu klären. Denn erste Ergebnisse zeigen: Der Proteinanteil in der Nahrung scheint noch wichtiger zu sein als Kohlenhydrate mit einem niedrigen Glykämischen Index.“

Fazit: Neben ausreichender Bewegung und einer insgesamt Energie angepassten Ernährungsweise scheint sich auch die Zusammensetzung der Nahrung auf unser Körpergewicht auszuwirken. Während bisher die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. den Hauptfokus auf eine kohlenhydratreiche Ernährung legen, deuten erste Studienergebnisse einer europäischen Studie darauf hin, dass ein hoher Proteinanteil vor Übergewicht schützen kann bzw. eine (Wieder-) Zunahme von Gewicht nach einer erfolgreichen Diät verringern kann.

Weitere Informationen zu diesem Thema auch in Bezug auf die Studie, finden Sie unter: http://www.phytodoc.de/news/

(Die Ernährungsexpertin: Dr. Gunda Backes veröffentlicht ihre Expertentipps monatlich auf Phytodoc. Sie studierte Ökotrophologie an der Universität Bonn und spezialisierte sich am Institute of Food Research, Reading (UK) und Istituto di Microbiologia agraria, Bari (I). Sie war unter anderem Pressesprecherin des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam- Rehbrücke (DlfE) und arbeitet als Fachjournalistin und Referentin in Berlin. www.nutricomm.de)

Basiswissen
Proteine
Proteine oder Eiweiße sind aus Aminosäuren zusammengesetzt. Sie kommen als tierisches Eiweiß vor allem in Fleisch, Fisch, Milch und Milchprodukten vor. Gute Quellen für pflanzliches Eiweiß sind Tofu, Getreide, Kartoffeln und Hülsenfrüchte. Proteine verleihen der Zelle nicht nur Struktur, sondern sind die „molekularen Maschinen“, die Stoffe transportieren, chemische Reaktionen beschleunigen und bei der Infektionsabwehr eine Rolle spielen.

Der Glykämische Index (GI)
Der Glykämische Index oder GI ist ein Maß für die Blutzuckererhöhung. Sie wird durch kohlenhydrathaltige Nahrungsmittel ausgelöst. Der GI gibt an, wieweit ein kohlenhydratreiches Lebensmittel den Blutzucker über den Normalwert anhebt. Dafür wurde der Blutzuckeranstieg durch Glucose gleich 100 gesetzt. Ein GI von 50 bedeutet, dass der Blutzuckeranstieg dieses Lebensmittels nur die Hälfte des Anstieges der Glucose ausmacht. Ein hoher GI hat eine hohe Insulinausschüttung zufolge und bremst die Fettverbrennung. Lebensmittel mit einem niedrigen GI, die den Blutzuckerspiegel nicht belasten, sind daher besonders empfehlenswert.

Infos zur Studie finden Sie unter:
http://www.diogenes-eu.org/...

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