Donnerstag, 08. Dezember 2016


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Kommunale Gebäude sind häufig mit Schimmelpilzen und / oder Bakterien belastet

Vorsorge hilft kostenträchtige Fehler zu vermeiden

(lifePR) (Himmelstadt, ) Eine Vielzahl von kommunalen Gebäuden ist mit Schimmelpilzen und / oder Bakterien belastet. In Bildungseinrichtungen wie Schulen oder Kindergärten beispielsweise werden verdeckte, nicht sichtbare mikrobielle Belastungen in den Innenräumen oft nicht erkannt.

Finanzierungsprogramme für energetische Sanierungen haben in den letzten Jahren dazu geführt, dass innenraumhygienische Probleme nicht beachtet und teilweise auch verschlimmert wurden. Viele Sanierungen wurden unter Zeitdruck geplant und ohne Gesamtkonzept umgesetzt. Die Gegebenheiten in der Gebäudesubstanz wurden ignoriert. Die Abdichtung von Gebäuden durch Vollwärmeschutz und neue Fenster können beispielsweise ohne ein abgestimmtes Heizungs- und Lüftungskonzept sowohl zu sichtbaren als auch zu verdeckten Schimmelpilzschäden führen.

Auch heute werden Erweiterungsmaßnahmen von Kindergärten und Schulen aus wirtschaftlichen Zwängen heraus oftmals nicht zukunftsfähig geplant.

Leidtragende sind die Raumnutzer. Erst nach Auftreten von gesundheitlichen Beschwerden werden Maßnahmen ergriffen. Die Erkenntnis, dass die vorangegangene Sanierung nicht fachgerecht erfolgte, kommt oft sehr spät. Die prinzipiell vermeidbaren Folgekosten sind immens.

Unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten ist vor allem für Kommunen eine mikrobiologische Bestandsaufnahme vor einer anstehenden Generalsanierung oder vor Erweiterungsmaßnahmen von Kindergärten und Schulen unerlässlich. Unter innenraumhygienischen Gesichtspunkten muss ein konsequenterer Umgang mit Missständen in öffentlichen Gebäuden gefordert werden.

Laut Dr. Sonja Stahl, Sachverständige für Schimmelpilze, peridomus Institut Dr. Führer, können gerade durch die interdisziplinäre Bewertung der Bausubstanz von Innenraumanalytikern zusammen mit den ausführenden Architekten und Bausachverständigen in letzter Konsequenz Kosten gespart werden. Den künftigen Raumnutzern ermöglicht dies ein "Aufatmen" in unbelasteten Räumen.

Wie Entscheidungsträger konkret Kosten sparen können, zeigt Dr. Sonja Stahl im Rahmen des Würzburger Schimmelpilz Forums. Sie referiert zum Thema "Mikrobiologische Bestandsaufnahme: Beispiele aus der Praxis".

Das 5. Würzburger Schimmelpilz Forum findet vom 20. bis 21. März 2015 statt. Im Focus der Tagung steht "Schimmel in Gebäuden: Risiken - Kosten - Vorsorge". Themenschwerpunkte am ersten Tag sind die gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen von Schimmelschäden sowie die Sanierungskosten bei Schimmelschäden. Der zweite Veranstaltungstag widmet sich der Vorsorge. Themen sind unter anderem die Qualitätssicherung in der Planungsphase, verdeckter Schimmel bei der Neubauabnahme sowie bei der Bestandserneuerung. Veranstalter ist das peridomus Institut Dr. Führer.

www.schimmelpilz-Forum.de
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