Freitag, 30. September 2016


Die Spielzeit 2015 / 2016 in der Oper Leipzig

(lifePR) (Leipzig, ) .
- OPER IM NOSTALGISCHEN SPIEGELZELT
- PREMIERE DER »GÖTTERDÄMMERUNG« SCHLIESST DEN »RING DES NIBELUNGEN« - ERSTER KOMPLETTER ZYKLUS
- KOPRODUKTION VON LEIPZIGER BALLETT MIT DEM SCHAUSPIEL LEIPZIG
- NEUER CHEFREGISSEUR FÜR DIE MUSIKALISCHE KOMÖDIE
- DEUTSCH-TÜRKISCHES GEMEINSCHAFTSPROJEKT DES KINDERCHORES


Am DIENSTAG, 24. FEBRUAR 2015 haben Intendant und Generalmusikdirektor Prof. Ulf Schirmer, Operndirektorin Franziska Severin, Ballettdirektor und Chefchoreograf Mario Schröder sowie Torsten Rose, Betriebsdirektor der Musikalischen Komödie, gemeinsam im Konzertfoyer des Opernhauses den SPIELPLAN DER SAISON 2015 / 16 präsentiert. Mit insgesamt 15 Neuproduktionen wartet die Oper Leipzig in dieser Spielzeit auf: vier Premieren im Spiegelzelt auf dem Augustusplatz, vier Opernpremieren, drei Premieren des Leipziger Balletts und vier Premieren in der Musikalischen Komödie. Rund 440 Veranstaltungen von September 2015 bis Juli 2016, dabei 270 Aufführungen und 170 Sonderveranstaltungen in Oper, Leipziger Ballett, Musikalischer Komödie stehen in der kommenden Saison auf dem Programm.

OPER IM NOSTALGISCHEN SPIEGELZELT

Ein ganz besonderer Start in die kommende Saison ist dem Umstand zu verdanken, dass das Opernhaus eine Sanierung der Drehscheibe vornehmen kann. Für diese Zeit im September und Oktober, in der das Opernhaus geschlossen bleibt, wird auf dem Augustusplatz ein Art déco-Spiegelzelt aufgestellt. Im vierzehntägigen Rhythmus werden vier ungewöhnliche Neuproduktionen in dem außergewöhnlichen Ambiente Premiere feiern und En-suite gespielt werden, allesamt von hauseigenen Kräften in Szene gesetzt. Den Anfang macht am 11. September die Produktion »CHARLEYS TANTE« nach der gleichnamigen Komödie von Brandon Thomas. Regie führt die Operndirektorin Franziska Severin. Intendant und Generalmusikdirektor Ulf Schirmer dirigiert zu dieser Musikkomödie Swing-Musik der 30-er Jahre von Ernst Fischer. »TROUBLE IN TAHITI«, Leonard Bernsteins Tragikomödie über das (un)mögliche Zusammenleben von Mann und Frau, folgt am 24. September. Boris Blachers psychoanalytischer Krimieinakter »DIE NACHTSCHWALBE«, 1948 in Leipzig uraufgeführt, kommt am 11. Oktober auf die Spiegelzelt-Bühne. In allen drei Opernneuproduktionen wird das Gewandhausorchester in Kammerformationen zu hören sein. Schließlich verbreitet das Leipziger Ballett Pariser Flair mit seiner Premiere »FRANZÖSISCHE CHANSONS«. Neben den vier Premieren gibt es zahlreiche Rahmenprogramme und Zusatzveranstaltungen, eine Reihe mit Chorkonzerten, Late Nights und Lounge-Abende.

21. LEIPZIGER OPERNBALL

Für den 21. LEIPZIGER OPERNBALL unter dem Motto »Shalom Israel« am 31. Oktober 2015 wird das Opernhaus nach der Sanierung der Drehscheibe seine Pforte öffnen und sich in einen großen Ballsaal verwandeln.

MOZART-ROSSINI-STRAUSS

Der Aufbau eines dauerhaft tragfähigen Repertoires in der Oper spielt eine entscheidende Rolle bei der Spielplangestaltung. Die Eröffnung der Opernsaison im Haus wird eine Neuproduktion von Mozarts »LE NOZZE DI FIGARO« (Inszenierung: Gil Mehmert) im November 2015 sein. Die Freunde des italienischen Belcantos kommen im März 2016 bei Gioacchino Rossinis »LA CENERENTOLA« (Inszenierung: Lindy Hume) auf ihre Kosten. Die Produktion für die ganze Familie nach dem Märchenstoff

vom »Aschenputtel« ist eine Produktion der Opera Queensland und der New Zealand Opera, die in Leipzig durch die freundliche Unterstützung des Förderkreises der Oper realisiert werden kann. Ein Großprojekt, das insbesondere dem Gewandhausorchester Rechnung trägt, ist die Neuproduktion von Richard Strauss' »ARABELLA« (Inszenierung: Jan Schmidt-Garre). Ulf Schirmer und das Gewandhausorchester haben mit der »Frau ohne Schatten« die Strauss-Liebe des Leipziger Publikums geweckt und knüpfen mit dieser Produktion daran an.

PREMIERE DER »GÖTTERDÄMMERUNG« SCHLIESST DEN »RING DES NIBELUNGEN« - ERSTER KOMPLETTER ZYKLUS

Zentrum und Höhepunkt der kommenden Spielzeit ist die Vollendung des »Ring des Nibelungen« mit der Premiere der »GÖTTERDÄMMERUNG« im April 2016. Begonnen wurde das Mammutprojekt in der Inszenierung Rosamund Gilmores im Wagner-Jahr 2013 und wird nun dem dritten Tag des Bühnenfestspiels nach drei Jahren und vier Spielzeiten komplettiert. Nach über vierzig Jahren hat Leipzig wieder einen kompletten szenischen »Ring« im Repertoire. Den ERSTEN ZYKLUS DER TETRALOGIE werden Wagner-Freunde an vier aufeinanderfolgenden Tagen vom 5. bis 8. Mai erleben können. Dies ist im gesamten Bundesgebiet in 2016 einmalig. Die WAGNER-FESTTAGE vom 20. bis 22. Mai 2016 stehen ganz im Zeichen der drei Frühwerke des Komponisten. Mit den Produktionen von »Die Feen«, »Das Liebesverbot« und »Rienzi« hat die Oper Leipzig ein weltweit einzigartiges Alleinstellungsmerkmal. Die drei Werke, die einen Bogen von der Großen Romantischen Oper über die Große Komische Oper zur Grand opéra schlagen, sind in Leipzig ebenfalls als Zyklus zu sehen. Für musikalisch erstklassiges Niveau bürgt das Gewandhausorchester, das mit seiner romantischen Tradition für die Werke von Richard Wagner und Richard Strauss geradezu prädestiniert ist.

KOPRODUKTION VON LEIPZIGER BALLETT MIT DEM SCHAUSPIEL LEIPZIG

Nach der »Weihnachtsgeschichte« in der Spielzeit 2012/13 kreiert Ballettdirektor und Chefchoreograf Mario Schröder mit »DIE MÄRCHEN DER GEBRÜDER GRIMM« wieder einen Ballettabend für die ganze Familie in der Vorweihnachtszeit. Einen Vorgeschmack auf das Reformationsjahr bietet der Ballettabend »LOBGESANG« im Februar 2016 nach der gleichnamigen Sinfonie von Felix Mendelssohn Bartholdy unter der Beteiligung von Chor und Jugendchor der Oper Leipzig. Schließlich wird es im April 2016 eine Kooperation mit dem Schauspiel Leipzig geben. Mit der Produktion »FLESH« tanzt die Company erstmals auf der Bühne des Schauspielhauses. Der dreiteilige Ballettabend wird von dem international renommierten Choreografen Iván Pérez choreografiert.

NEUER CHEFREGISSEUR FÜR DIE MUSIKALISCHE KOMÖDIE

Die Musikalische Komödie hat ab der kommenden Spielzeit einen neuen Chefregisseur. Cusch Jung, der den Leipzigern durch die Inszenierungen »Jekyll & Hyde« und »Der Graf von Monte Christo« bestens bekannt ist, wird mit seiner Erfahrung als Regisseur und Schauspieler eine Bereicherung für eines der letzten Operetten- und Musicalhäuser Deutschlands sein. Mit der Inszenierung des Wildhorn-Musical »DRACULA«, wird Cusch Jung im April 2016 garantierten Gruselfaktor auf die Lindenauer Bühne bringen und seinen Einstand als neuer Chefregisseur feiern. Die Saison startet im Oktober 2015 mit der Produktion »WIENER BLUT« in der Inszenierung von Volker Vogel. Der scheidende Oberspielleiter bleibt dem Haus als Gast verbunden. Mit der Produktion »CARMEN« in der Choreografie von Mirko Mahr setzt das Haus die erfolgreiche Reihe der Handlungsballette für junges Publikum fort. Ein neues Format an der Musikalischen Komödie ist die »Lindenauer Palast-Revue« mit dem Titel »CAPRIOLEN«. Es erwartet die Zuschauer ein Hauch der 20er-Jahre mit Show, Akrobatik, Revuegirls und Musik.

DEUTSCH-TÜRKISCHES GEMEINSCHAFTSPROJEKT DES KINDERCHORES

Ein Schwerpunkt der Education-Abteilung ist die Arbeit des Kinder- und Jugendchores. Im März 2016 veranstaltet der Kinderchor ein großes Projekt mit sozial benachteiligten Kindern aus Istanbul, die für eine Woche in Leipzig zu Gast sein werden und gemeinsam mit dem Kinderchor ein Konzertprojekt erarbeiten werden, das auf der großen Opernbühne aufgeführt wird. Die Kinder aus Istanbul, die dort mit Hilfe eines gemeinnützigen Vereins ein Instrument lernen können, werden bei den Kindern des Kinderchores untergebracht sein. Zum Ende der Spielzeit veranstaltet der Kinderchor ein Chorfest mit den benachbarten Kinderchören des Gewandhauses, des MDR sowie der Schola cantorum. Der Jugendchor wird anlässlich einer Kooperation mit dem Bach-Fest zusammen mit einem Jugendchor aus Lyon ein Werk des 18. Jahrhunderts erarbeiten und anlässlich des Bach-Festes aufführen.

EDUCATION. JUNGE OPER LEIPZIG

Unter der Rubrik »Junge Oper Leipzig« bietet die Oper Leipzig zahlreiche Produktionen für das junge Publikum an. Neu in der Spielzeit 2015/16 ist in der Oper ein Programm über die Schriftstellerin Astrid Lindgren sowie eine mobile Produktion der Oper »Hänsel und Gretel« für die Bespielung der Schulen des Leipziger Umlands. In der Musikalischen Komödie entsteht in enger Zusammenarbeit mit der Abteilung Education die Produktion »Carmen«, die insbesondere das Publikum der 12- bis 16-Jährigen ansprechen soll. Das Leipziger Ballett erarbeitet neben den »Märchen der Gebrüder Grimm« neu die Produktion »Der Karneval der Tiere« für Kinder ab dem Vorschulalter, die ab September im Konzertfoyer zu sehen sein wird. Allein im Bereich der Schulvorstellungen konnte die Oper Leipzig seit Gründung der Abteilung Education im Jahr 2012 die Zuschauerzahlen auf 14.000 verdoppeln.

Telefonische Reservierungen für die neue Spielzeit sind ab sofort möglich. Der Kartenvorverkauf beginnt am 01. April 2015 an der Kasse im Opernhaus , unter Tel: 0341 - 12 61 261 (Mo - Sa 10:00 - 19:00), per E-Mail: service@oper-leipzig.de oder im Internet unter www.oper-leipzig .de.
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