Donnerstag, 27. November 2014


  • Pressemitteilung BoxID 9720

Gentechnik und kein Ende

(lifePR) (Passau, ) Neben Gen-Mais soll nun auch eine Gen-Kartoffel die Zulassung für den kommerziellen Anbau erhalten. „Amflora“, so der wohlklingende Name der Pflanze, enthält aufgrund der gentechnischen Veränderung eine hohe Menge Amylopektin, eine Stärkeart, die als Hilfsstoff für die Papierherstellung wichtig ist. Und nur dafür, so die Befürworter der Gen-Kartoffel, soll sie verwendet werden. Sepp Brunnbauer, Geschäftsführer des ökologischen Anbauverbandes Biokreis e.V., sieht darin jedoch einen weiteren Schritt, die Gentechnik salonfähig zu machen. „Nicht nur, dass hier, wie auch beim Gen-Mais, die Gefahren für die Natur nicht abzuschätzen sind, einmal zugelassen wird die Gen-Kartoffel nicht nur als nachwachsender Rohstoff dienen sondern auch den Weg ins Tierfutter finden. Konzerne wie BASF und Monsanto sind schließlich nur an einem interessiert: Profit zu mache und Abhängigkeiten zu schaffen.“

Und selbst wenn „Amflora“ nur zu Papier verarbeitet wird, sollte man die provokante Fragen stellen dürfen: „ Will der Verbraucher seine Bio-Äpfel in Gen-Tüten verpackt wissen?“
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