Freitag, 09. Dezember 2016


Multikulti im Forstamt Seesen

IJGD workcamp "Nachhaltigkeit und Ökologie im Wald"

(lifePR) (Seesen, ) Ein workcamp der Internationalen Jugend-Gemeinschaftsdienste (IJGD) findet derzeit im Niedersächsischen Forstamt Seesen. Vom 15. August bis zum 5. September 2015 treffen sich 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Niedersächsischen Landesforsten. Sie sind zwischen 16 und 22 Jahre alt und kommen aus Frankreich, Italien, Japan, Russland, Serbien, der Türkei und Deutschland. Revierleiter Christoph Steingaß von der Försterei Lautenthal hat ein abwechslungsreiches Arbeitsprogramm vorbereitet. Ziel des workcamps ist es, über die persönlichen Kontakte verschiedene Kulturkreise kennen zu lernen. Bei der praktischen Arbeiten im Wald lernen sie Forstwirtschaft und Naturschutzaufgaben kennen. Sie helfen mit, Waldränder zu gestalten und Bäume wert zu ästen. Weiterhin pflegen und unterhalten sie Erholungseinrichtungen.

"Wir legen besonderen Wert auf nachhaltiges Handeln, praktischen Umweltschutz und die historische Entwicklung der Harzer Wälder", sagt Christoph Steingaß, der das workcamp von Seiten der Landesforsten betreut. Es ist sein 25. Workcamp, das Förster Steingaß wieder begleitet und zugleich sein letztes. Denn im Laufe des Jahres tritt er seinen Ruhestand an und übergibt das Revier an seinen Nachfolger Christian Ihl. Das Wanderheim des Harzklubs in Wildemann ist drei Wochen lang die neue Heimat für die jungen Leute. Ihren Aufenthalt organisieren sie im Rahmen eines kleinen vorgegebenen Budgets selbst. Vom Einkaufen über Kochen bis zum Abwaschen und Aufräumen wird alles in eigener Zuständigkeit übernommen.

Forstamtsleiter Henning Geske hat bereits den nächsten IJGD-Einsatz im Forstamt Seesen zugesagt. "Wir sind stolz darauf, dass die Niedersächsischen Landesforsten so einen kleinen Beitrag zum internationalen Verständnis untereinander beitragen können", freut sich Geske.
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