Montag, 05. Dezember 2016


Hann. Mündens "gläserner Wald"

Forstleute zeigen Muskelkraft und Maschinenpower beim ersten Mündener Waldtag

(lifePR) (Hann. Münden, ) Beim ersten Mündener Waldtag am 6. September präsentieren Forstleute ihren "gläsernen Wald". Auf einem 2,2 Kilometer langen Rundparcours geben sie an elf Stationen Einblick in die Bewirtschaftung von Stadt- und Landeswald. Holzrückepferde zeigen wie sie Baumstämme mit Muskelkraft über den Waldboden ziehen. Hochmoderne Forstmaschinen können Besucher aus nächster Nähe betrachten. Förster und Maschinenführer erläutern an den Stationen, wie Maschinenpower und Spezialtechnik Bäume im Wald fällen. Zahlreiche Mitmach-Stationen stellen die Arbeit im Wald vor. Wer selber mal einen Baum pflanzen oder im Unterholz versteckte Wildtiere anpirschen möchte, hat dazu Gelegenheit am 6.9.2015 von 11 bis 17 Uhr im Waldgebiet Hohe Feld und Hermannshagen.

Gemeinsame Veranstalter des Waldtages sind das Niedersächsische Forstamt Münden und der Betrieb Stadtwald Hann. Münden. Dr. Thomas Schmidt-Langenhorst will mit dem Tag des offenen Waldes die Arbeit der Forstleute bekannter machen: "Jährlich kommen tausende Besucher in den Mündener Stadt- und Landeswald, unsere Forstwirtschaft spielt sich aber oft im Verborgenen ab", so der Forstamtsleiter. Eine gläserne Produktion sei heute mehr denn je erforderlich, da das Wissen über den Wald abnähme, sagt auch Susanne Gohde, die den Betrieb Stadtwald leitet.

Beide wollen mit einem abwechslungsreichen Programm besonders Familien für den Waldtag begeistern. Für Kinder gibt es Entdeckerstationen und Waldpädagogik-Aktionen. Eine Rettungshundsstaffel ist genauso vertreten wie die Jägerschaft und der NABU Münden. Brennholz, Baumklettern oder Jagdhornblasen lauten weitere Themen auf dem Rundgang, der für das leibliche Wohl regionale Produkte anbietet. Das Organisationsteam hat den Rundweg so gestaltet, dass er rollstuhl- und kinderwagentauglich für Jung und Alt zu bewältigen ist.

Parkmöglichkeiten sind an den Märkten von Lidl und Edeka im Ort. Ein Kleinbus-Shuttle-Service transportiert Besucher mit Beeinträchtigungen den 700 Meter langen Fußweg zum Jagdhaus Hede. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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