Donnerstag, 08. Dezember 2016


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Bauen ist gut, Kontrolle ist besser

Fünf Regeln gegen Baupfusch

(lifePR) (München, ) Pfusch am Bau verursacht jährlich Schäden von 3,5 Milliarden Euro. Damit der Traum vom Eigenheim nicht zum Albtraum wird, rät Schwäbisch Hall-Rechtsexperte Christoph Flechtner Bauherren "eine fünfstufige Fire Wall gegen Baupfusch einzuziehen". Seine Tipps:

1. Sorgfältige Bauträger-Wahl: Nicht nach dem Motto "so schnell und billig wie möglich" entscheiden, sondern mehrere Angebote einholen, Referenzobjekte besichtigen, mit anderen Bauherren über ihre Erfahrungen mit bestimmten Bauträgern sprechen.

2. Unabhängige Baubegleitung: Ist kein Architekt für die Bauaufsicht verantwortlich, unbedingt einen unabhängigen Sachverständigen hinzuziehen, der jeden Schritt des Baufortgangs überwacht. Adressen gibt's bei der IHK, der Handwerkskammer und diversen Bauherren-Verbänden. Kosten: ca. 1,5 Prozent der Bausumme - Baumängel werden oft deutlich teurer.

3. Detaillierter Bauvertrag: Je umfassender und präziser der Bauvertrag die einzelnen Bauleistungen, Materialien etc. verbindlich regelt, desto besser.

4. Laufende Foto-Dokumentation: Werden alle Phasen des Baus fotografisch dokumentiert, können die Fotos im Schadensfall Gutachtern bei der Beurteilung und Handwerkern bei der Beseitigung helfen - und vor Gericht wertvolle Beweise sein.

5. Sorgfältige Abnahme: Bei der Abnahme der Bauleistungen muss jeder entdeckte Mangel im Protokoll festgehalten werden - sonst droht der Verlust von Gewährleistungsrechten. Tipp: Unbedingt Unterstützung von einem Sachverständigen holen und schon vorher gemeinsam das Haus besichtigen!
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