Donnerstag, 08. Dezember 2016


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NaturaMed Vitalclinic erweitert ihr erfolgreiches Konzept in der Burnout-Behandlung

(lifePR) (Bad Waldsee, ) Die NaturaMed Vitalclinic in Bad Waldsee gilt seit Jahren als Vorreiter in der ganzheitlichen Gesundheitsvorsorge und Prävention. Um der steigenden Nachfrage nach Intensivbehandlungen gerecht zu werden, wird die Klinik am 1. Oktober um ein weiteres Haus erweitert. "Wir haben sowohl unser Praxis-Team um jeweils zwei Fachärzte und Psychologen vergrößert, als auch die Klinik um weitere 30 Betten ausgebaut", erklärt Chefarzt Dr. Vinzenz Mansmann.

Der Klinikverbund wurde 1989 gegründet. Seither gibt es die NaturaMed Vitalclinic als Reha-Klinik und seit 2002 die NaturaMed Fachklinik als psychosomatisches Krankenhaus. Zugeordnet ist ebenfalls die NaturaMed Ambulanz.

Im Zentrum des NaturaMed Konzeptes steht die körperliche und psychosomatische Ursachendiagnose. Dr. Mansmann hat ein Spezialprogramm von Untersuchungsverfahren entwickelt und zusammengestellt, das hilft, die tieferen körperlichen oder seelischen Krankheitsursachen genau zu diagnostizieren, um danach eine ganzheitliche Therapie zur Heilung exakter planen zu können. Dazu gehören innovative Verfahren wie AMSAT, eine wissenschaftliche Körpermessmethode aus der Raumfahrt, oder die in Deutschland einmaligen Blutuntersuchungen wie das Biodynamische Eiweißprofil mit 52 Blutwerten aus Brüssel in Kombination mit jahrhundertealten Traditionen der Naturheilkunde und TCM-Ansätzen. Ein wichtiger Aspekt ist zudem immer die therapeutische Begleitung und Einbeziehung von Angehörigen.

Insgesamt behandelt die NaturaMed Fachklinik pro Jahr rund 1000 Patienten, die an chronischer Erschöpfung leiden. Experten schätzen, dass zirka 1,6 Millionen Bundesbürger von dem Burnout-Syndrom betroffen sind. Offensichtlich erkranken Frauen etwa doppelt so häufig wie Männer. Ein Hinweis auf das Burnout-Syndrom ist zum Beispiel, wenn nach einem dreiwöchigen Urlaub keine anhaltende Regeneration eingetroffen ist. Besonders gefährdet sind die Berufsgruppen der Ärzte, Lehrer, Lokführer, Polizisten sowie Pflegepersonal. Mindestens 20 Prozent der Mediziner leiden an einem Burnout-Syndrom und bei Lehrern sind 24 Prozent aller Frühpensionierungen auf psychische Überforderungsprobleme zurückzuführen. Während in anderen Berufen des öffentlichen Dienstes im Schnitt nur 17 Prozent der Mitarbeiter vorzeitig ausscheiden, ist es bei den Lehrern fast jeder Zweite.

Welche Typen sind besonders anfällig?

Der Perfektionist fordert dauerhaft Hochleistungen von sich. Wenn er merkt, dass nichts von anderen zurückkommt oder er seine Ziele nicht immer und überall erreichen kann, läuft sein Akku leer. Die Ehrgeizigen müssen sich stets aufs Neue beweisen und suchen Herausforderungen - ohne Rücksicht auf ihren Körper. Menschen mit Helfersyndrom haben überall für jeden ein offenes Ohr und sind abhängig von der Anerkennung anderer. Das haben sie von klein auf so gelernt. Typen, die nicht "Nein" sagen können, wollen es immer allen recht machen. Sie sind dann schnell überfordert. Frauen sind gefährdeter, weil sie mehr nach Harmonie streben als Männer. Allen gemeinsam ist ein Grundgefühl: sie denken, nicht gut genug zu sein.

Zur Selbsthilfe beim Burnout-Syndrom hat Dr. Mansmann zwölf Regeln aufgestellt:

1. Verleugnen ist Tabu! Vertrauen Sie auf die Intelligenz Ihres Körpers. Gestehen Sie sich den Stress und die Zwänge ein, die sich körperlich, geistig oder emotional manifestiert haben.

2. Lebensumstände verändern. Wenn Ihre Arbeit, Ihre Beziehungen, eine Situation oder eine Person Sie unglücklich machen, versuchen Sie, die Umstände zu ändern oder gehen Sie, falls nötig.

3. Überengagement vermeiden. Greifen Sie die Bereiche oder Aspekte heraus, in denen Sie sich am heftigsten überengagieren und arbeiten Sie auf einen "Druckabbau" hin.

4. Isolation vermeiden. Machen Sie nicht alles allein! Knüpfen oder erneuern Sie enge Beziehungen zu Freunden und Menschen, die Ihnen gut tun.

5. Schluss mit Überfürsorglichkeit. Wenn Sie gewohnheitsmäßig anderen Menschen Probleme und Pflichten abnehmen, dann lernen Sie, höflich davon Abstand zu nehmen. Versuchen Sie dafür zu sorgen, dass auch Sie selbst fürsorglich behandelt werden.

6. Kürzer treten. Lernen Sie zu delegieren, nicht nur am Arbeitsplatz, sondern auch zu Hause und im Freundeskreis.

7. Wertewechsel. Versuchen Sie, die bedeutsamen Werte von den vergänglichen und schwankenden - das Wichtige vom Unwichtigen - zu trennen. Sie sparen Zeit und Energie.

8. Der Mut zum "Nein". Sie verringern Ihren übertriebenen Einsatz, wenn Sie für sich selbst eintreten. Das bedeutet, zusätzliche Forderungen oder Ansprüche an Ihre Zeit oder Ihre Gefühle zurückzuweisen.

9. Persönliches Tempo. Versuchen Sie, ausgewogen zu leben. Sie verfügen nur über eine begrenzte Menge Energie. Stellen Sie fest, was Sie in Ihrem Leben wollen und brauchen und versuchen Sie dann, Arbeit mit Spiel und Entspannung in ein Gleichgewicht zu bringen.

10. Achtung Körper! Lassen Sie keine Mahlzeiten aus, quälen Sie sich nicht mit strengen Diäten, geben Sie Ihrem Schlafbedürfnis nach, halten Sie Arzttermine ein. Achten Sie auf gesunde Ernährung.

11. Umgang mit Sorgen und Ängsten. Begrenzen Sie Sorgen, die jeder vernünftigen Grundlage entbehren, möglichst auf ein Minimum. Sie bekommen Ihre Situation besser in den Griff, wenn Sie weniger Zeit mit Grübeln verbringen und stattdessen mehr damit, sich um Ihre wirklichen Bedürfnisse zu kümmern.

12. Behalten Sie Ihren Sinn für Humor! Lachen ist das allerbeste Mittel gegen Burnout. Atmen Sie dreimal täglich achtsam ein und aus und lächeln Sie sich beim Ausatmen sanft zu.
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