Sonntag, 04. Dezember 2016


Veränderung der Preisstruktur im Musiktheater im Revier Gelsenkirchen zu Beginn der Spielzeit 2010/2011

(lifePR) (Gelsenkirchen, ) Das Musiktheater im Revier Gelsenkirchen ändert zu Beginn der nächsten Spielzeit seine Eintrittspreisstruktur. Im Schnitt steigen die Kosten für eine Eintrittskarte bei normalen Vorstellungen um ca. 10% und um ca. 15% bei den jeweiligen Premieren. Demnach kostet die Eintrittskarte im günstigsten Preissegment für Premieren und Musicals vergleichsweise erschwingliche € 12,-. Für normale Vorstellungen und Sinfoniekonzerte werden in der gleichen Preisgruppe €10,- veranschlagt.

Die Ermäßigungen auf Eintrittspreise werden anderen Theatern im Ruhrgebiet (Dortmund/Bochum/Essen) angepasst und von 40% auf 50 % für Schüler, Studierende bis 27 Jahren, Auszubildende, Arbeitslose sowie Inhaber des GE-Passes erhöht. Das hat zur Folge, dass Schüler, Studenten und Arbeitslose zukünftig trotz der Preiserhöhung in der Regel zu niedrigeren Preisen als bisher zu Gast im Musiktheater sein können.

Als Reminiszenz an den oft benannten Personenkreis "Hartz IV-Empfänger" initiiert das Musiktheater im Revier Gelsenkirchen in der nächsten Spielzeit eine zusätzliche Ermäßigungsgruppe frei nach dem Motto:

Wer für 1 € arbeiten muss/müsste, der soll auch für 1 € ins Theater gehen können!

Dies soll in der Form geschehen, dass für jede Vorstellung und für jedes Konzert in jeder Preisgruppe (5 Kategorien) je 2 Karten auf wechselnden Plätzen für Betroffene zum Preis von je 1,- € angeboten werden. Die Karten können ganz normal gekauft werden und sind mit einem entsprechenden Nachweis gültig.

Bisher kostenlose Serviceleistungen im Rahmen eines Rundumpaketes wie

- kostenlose Parkplätze am Haus
- kostenlose Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmittel im Bereich des VRR
- kostenlose Garderobe
- kostenlose Programmhefte
- kostenlose Einführungsveranstaltungen
- kostenlose "Opernführer Live" und Publikumsgespräche

bleiben von der neuen Regelung unberührt.

Obwohl die Zuschauerzahlen des Musiktheaters im Vergleich zu anderen Theatern hervorragend sind (Oper 94%, Sinfoniekonzert 75% Auslastung), das Haus regelmäßig hohe Prämierungen bei den jährlichen Kritikerumfragen einfährt und überregional mit hervorragenden Inszenierungen starke Beachtung erfährt, erzielt das MiR nach einer Statistik des Deutschen Bühnenvereins, in der 17 vergleichbare Theater Berücksichtigung finden das drittschlechteste Einspielergebnis. Der Grund: Die Preise für Theaterkarten am MiR liegen im Vergleich im unteren Drittel. Nach mehr als sieben Jahren nahezu unveränderter Eintrittspreise ist eine Preisanpassung deshalb unumgänglich erforderlich.
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