Dienstag, 06. Dezember 2016


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Der Mobilitätskonzern

(lifePR) (München, ) Wenn man von der Deutschen Bahn spricht, denkt man meist an ICE, Regionalzüge, S-Bahnen, an alles, was die Bürger hier auf Gleisen durch ganz Deutschland befördert. Doch die Deutsche Bahn kann noch mehr: Die Bahntochter DB Rent verantwortet das Carsharing -angebot "Flinkster" und das Mietradsystem "Call a Bike ". Beide s tolle Angebote für mobile Menschen MiD: Anfangs belächelt, haben sich sowohl Call a Bike als auch Flinkster als feste und beliebte Marken in Deutschland etabliert. Wie werden sich diese beiden Angebote der Bahn in den nächsten Jahren weiterentwickeln? Rolf Lübke: Mit beiden Produkten werden wir wachsen und das Angebot ausbauen. Vor allem im Bereich von Flinkster haben wir mit Kooperationspartnern die Chance, bundesweit in auch bis heute nicht erschlossene Gebiete vorzudringen und die Reisekette von Haustür zu Haustür deutlich zu erweitern. Sie setzen stark auf E-Mobility. Wie reagieren Ihre Kunden darauf und welche Bedenken bestehen noch?

E-Mobility ist Teil einer Gesamtstrategie der Bahn, CO2-freie Reiseketten anzubieten. Wir haben uns das Ziel gesetzt, 10 Prozent unserer Flinkster-Flotte mit elektrischem Antrieb zu versehen. Unsere Kunden nehmen trotz der Einschränkungen bei der Reichweite die Fahrzeuge gut an. Da wir über Flinkster sowohl Fahrzeuge mit Verbrennungs- als auch mit Elektromotoren anbieten, bucht der Kunde jeweils das Fahrzeug, das für seinen Nutzugszweck geeignet ist. Selbst im Winter sind wir mit dieser Philosophie sehr gut gefahren.

Angenommen, Sie hätten drei Wünsche frei. Welche Visionen würden Sie bei der Bahn gerne umgesetzt sehen?

1. Ausweitung der Mobilitätskarte1. Ausweitung der Mobilitätskarte auf Verbünde und Regionen mit Vernetzung von Call a Bike und Flinkster
2. Reichweiten bei Elektrofahrzeugen von über 300 km
3. Einführung einer interaktiven Smartphone- Anwendung zur Ermittlung des jeweils optimalen Verkehrsträger mit Planungs- und Buchungstool sowohl national als auch international

Carsharing "Flinkster"

- 11 Jahre Erfolg: 2001 startete DB Carsharing in Berlin mit 200 Autos. Mit großem Erfolg. 2009 hatten sich bereits 100.000 Kunden bei DB Carsharing in über 80 Städten registri rt. In diesem Jahr wurde auch das Pilotprojekt Elektroauto gestartet. 2011 wurden alle Carsharingaktivitäten unter der Marke "Flinkster - Mein Carsharing" gebündelt.

- Flinks ter umfasst 800 Stationen in über 140 Städten in Deutschland. Meist befinden sich die Mietstationen an allen großen Bahnhöfen und Flughäfen. Mittlerweile haben sich dort rund 190.000 Kunden registriert.

- GroSSer Fahrpark : Rund um die Uhr stehen hier 2.500 Fahrzeuge zur Verfügung. Unterschiedlichste Wagentypen verschiedenster Hersteller vom Klein- über den Mittelklassewagen bis hin zur Limousine und Transportern können stundenbis monatsweise gebucht werden.

- Einfache Nutzung: Der Zugang ist mehr als einfach, man braucht nur eine Kundenkarte. Die Kosten? Bei dem bundesweiten Tarif ohne monatliche Grundgebühr können Fahrzeuge zu einem Stundenpreis ab 1,50 Euro gemietet werden. Hier ist eine einmalige Grundgebühr von 50 Euro zu entrichten, die für BahnCard- Inhaber entfällt. In den Städten Berlin, Köln und Stuttgart ist alternativ ein Lokaltarif mit einer monatlichen Grundgebühr von 10 Euro wählbar.

- Umwelt-Hit: Insbesondere die sogenannten "Wenignutzer" mit einer durchschnittlichen Fahrleistung von rund 10.000 Kilometern im Jahr haben mit Carsharing eine umweltfreundlichere Alternative. Ein Carsharing-Auto kann bis zu zehn Autos ersetzen und entlastet damit die Innenstädte spürbar.

- Elektro im Trend: Dank Flinkster können deutsche Autofahrer Elektroautos "testen" und noch mehr die Umwelt schonen. Bis 2012 soll der Anteil der Elektroautos (e-flinkster) bei zehn Prozent der Flotte (Stand November 2011: 2.500 Fahrzeuge der Marken Smart, Toyota, Peugeot und Citroen) liegen.

Derzeit können 100 e-flinkster unter anderem in Berlin, Hamburg und Frankfurt/Main sowie in Stuttgart gemietet werden. Alle eflinkster werden mit regenerativem Strom betrieben.

Mietradsystem "Call a Bike"

- 10-jähriges Jubiläum: Call a Bike startete 2002 mit 1.000 Rädern in München. Mittlerweile stehen rund 8.500 Räder an rund 40 ICE-Bahnhöfen und in den acht Großstädten Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg, Karlsruhe, Kassel, Köln, München und Stuttgart zur Verfügung.

- Rund 431.000 registrierte Kunden nutzten im vergangenen Jahr Call a Bike, unternahmen 2011 rund 2,2 Mio. Fahrten.

- Modernes Handling: Nach der einmaligen Registrierung und mit einer gültigen Kreditkarte kann jederzeit ein Rad ausgeliehen werden - deutschlandweit. Per Handyanruf oder mit der App auf dem Smartphone wird das Rad entriegelt und los geht die Fahrt.

- Kosten: Im Grundtarif kostet ein Call a Bike 0,08 Euro pro Minute. Pro Tag werden ohne BahnCard 15 Euro, mit BahnCard 9 Euro fällig. Elektroräder kosten ab 0,12 Euro pro Minute.

- Elektrobikes: Auch technologisch wurden die Räder kontinuierlich weiter entwickelt und auf den neuesten Stand gebracht. Und: Bei Call a Bike gibt es in ausgewählten Städten seit Ende 2011 auch Elektroräder, so genannte Pedelecs.
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