Sonntag, 04. Dezember 2016


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Von "singenden Winterreifen" und anderen seltsamen Vorurteilen gegenüber modernen Pneus

Michelin Experten klären die hartnäckigsten Irrtümer über Winterreifen auf und erläutern die aktuelle Technik

(lifePR) (Karlsruhe, ) Mit den früheren "Stollenreifen" haben heutige Winterreifen nichts mehr gemein. Profil und Gummimischung der Hightech-Produkte sind bis ins Detail speziell auf die Anforderungen in der kalten Jahreszeit abgestimmt - bei Schnee, Eis, nasser und trockener Fahrbahn. Die Reifenexperten von Michelin haben daher die fünf hartnäckigsten Vorurteile gegen Winterpneus zusammengefasst und überprüft. Wahr ist keines davon.

1. Vorurteil: "Winterreifen sind laut und geben singende Geräusche von sich." Diese Aussage ist falsch.

Wahr ist: Moderne Winterreifen sind genauso leise wie Sommerreifen. Sie erreichen ihr hohes Gripniveau auf Schnee schon lange nicht mehr durch grobe Profilstollen, die früher mehr Geräusche verursacht haben. Heute sorgen dagegen intelligent angebrachte Lamellenkanten und spezielle Gummimischungen für hohen Grip.

Noch viel wichtiger: Die Lamellen verkürzen auch bei Schnee und Eis die Bremswege deutlich im Vergleich zu Sommerreifen. Spezielle Laufflächenmischungen für Winterreifen bleiben auch bei niedrigen Temperaturen geschmeidig und können sich so besser mit der Fahrbahnoberfläche verzahnen.

Die Profilrillen eines heutigen Winterreifens erfüllen je nach Witterung unterschiedliche Funktionen: Bei Nässe führen sie das Wasser zwischen Reifen und Fahrbahnoberfläche ab und reduzieren so das gefürchtete Aquaplaningrisiko. Bei Schnee oder Schneematsch dienen sie als weitere Griffkanten und erzeugen zusätzliche Haftung.

2. Vorurteil: "Winterreifen verbrauchen mehr Kraftstoff." Auch diese Aussage stimmt nicht.

Wahr ist: Durch den Einsatz von Silica (Kieselsäure) anstelle von Ruß als Füllmittel ist der Rollwiderstand von Winterreifen genauso hoch oder niedrig wie bei Sommerpneus. Die Unterschiede bestehen von Reifenhersteller zu Reifenhersteller. MICHELIN Reifen zeichnen sich durch einen besonders niedrigen Rollwiderstand aus, wie zahlreiche Tests unabhängiger Prüforganisationen wie DEKRA oder TÜV1) sowie zahlreiche Pressetests belegen, und sparen dadurch Kraftstoff.

3. Vorurteil: "Winterräder sind hässlich." Diese Aussage ist ebenfalls nicht richtig.

Wahr ist: Mittlerweile gibt es die meisten Premium-Pneus auch in zeitgemäßen Breitreifen-Dimensionen. Diese sind optisch nur aus der Nähe und nur von Fachleuten von Sommerreifen zu unterscheiden. Dank der hohen Anzahl an Lamellen (Gripkanten) sind die Niederquerschnitts-Pneus schmaleren Reifen bei den meisten Witterungsbedingungen überlegen. Außerdem gibt es Winter-Aluräder mit spezieller Oberflächenversiegelung, sodass die dynamische Sommeroptik auch in der kalten Jahreszeit erhalten bleibt und Korrosion keine Chance hat.

4. Vorurteil: "Winterreifen sind langsam." Schon wieder falsch.

Wahr ist: Seit einigen Jahren gibt es Winterreifen in verschiedenen Dimensionen mit Geschwindigkeitsfreigaben von bis zu 270 km/h. Natürlich sollte man das nur auf schneefreien Straßen ausnutzen.

5. Vorurteil: "Winterreifen sind teuer." Das ist erst recht Unsinn.

Wahr ist: Das Preisniveau von Winterreifen entspricht in etwa dem von Sommerreifen. Viele Menschen sehen die Investition in Winterreifen als zusätzliche Kosten an. Oft vergessen Autofahrer, dass sie mit zwei Satz Reifen (Sommer- und Winterreifen) auch doppelt so viele Kilometer fahren - und das vor allem deutlich sicherer.

1) Winterreifentest 2009, durchgeführt im April 2009 von den unabhängigen Prüforganisationen DEKRA und TÜV im Auftrag von Michelin. Getestete Reifengröße: 205/55 R 16 H mit MICHELIN Primacy Alpin PA3 und den vier wichtigsten Wettbewerbsreifen von Bridgestone (Blizzak LM25 M+S), Continental (Conti Wintercontact TS 830 M+S), Dunlop (SP Winter Sport 3D M+S) und Goodyear (Ultra Grip 7+ M+S).
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Michelin Reiseverlag - Michelin Reifenwerke AG & Co. KGaA

Michelin ist einer der größten Reifenhersteller der Welt. Das 1891 von den Brüdern André und Edouard Michelin gegründete Unternehmen erwirtschaftete 2009 mit rund 103.000 Beschäftigten einen Umsatz von 14,807 Milliarden Euro und hat weltweit einen Marktanteil von 17,2 Prozent. In 68 Werken in 19 Ländern rund um den Globus entstehen jährlich etwa 150 Millionen Reifen. Darüber hinaus entwickelt und produziert Michelin als Zulieferer namhafter Automobilhersteller Systemkomponenten im Bereich Fahrwerke sowie Reifendruck-Kontrollsysteme. Das Portfolio des nach wie vor weitgehend in Familienbesitz befindlichen Konzerns umfasst insgesamt etwa 21.000 Produkte und Services, die der Mobilität und Sicherheit dienen. Dazu zählen auch Online-Routenplaner sowie die berühmten Reiseführer und Straßenkarten. Die MICHELIN Lifestyle Kollektion ergänzt das umfangreiche Portfolio um nützliche und ansprechende Accessoires rund um die Mobilität.

In Deutschland ist Michelin bereits seit über 100 Jahren vertreten. Heute sind die Michelin Reifenwerke AG & Co. KGaA mit einer Jahresproduktion von 17,3 Millionen Reifen und insgesamt rund 7.850 Arbeitsplätzen einer der größten Reifenhersteller in Deutschland. An den Standorten Karlsruhe, Bad Kreuznach, Homburg, Bamberg und Trier sind etwa 4.850 Mitarbeiter in der Produktion, dem Vertrieb und der Logistik beschäftigt. Dazu kommen rund 3.000 Mitarbeiter bei Tochterunternehmen, wie beispielsweise dem Reifen-Räder-Spezialisten EUROMASTER und dem Runderneuerungsbetrieb LAURENT REIFEN GmbH.

Wegbeschreibung

Über die A 5, Abfahrt "Karlsruhe-Mitte". Folgen Sie der B 10, die als Südtangente um den Karlsruher Stadtkern herumführt. Auf der B 10 passieren Sie zwei Unterführungen. Etwa 2,7 Kilometer nach der zweiten, längeren Unterführung nehmen Sie die Ausfahrt B 36 Rastatt/Daxlanden. Halten Sie sich ganz links und biegen Sie an der Ampel links auf die B 36 ab. Sie überqueren eine Brücke und nach etwa 600 Metern liegt auf der rechten Seite die Werkspforte der Michelin Reifenwerke KGaA.


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