Mittwoch, 03. September 2014


Trimet verankert Effizienzgedanken in der Firmenphilosophie

Mit Trizen zu mehr Produktivität und Nachhaltigkeit // Standardisierung und Zertifizierung sichert Er-reichtes // Spürbare Einsparungen bei Energie und Treibhausgasen

(lifePR) (Essen/Berlin, ) Die Trimet Aluminium AG hat den kontinuierlichen Verbesserungsprozess nach dem Kaizen-Prinzip erfolgreich auf das nachhaltige Management von Rohstoffen, Ressourcen, Energie und Klimaschutz ausgeweitet. „Diese Denkweise verankert den Effizienzgedanken in unserer Firmenphilosophie. Der Verbesserungsprozess führt von der Arbeitsplatzorganisation über die Ressourceneffizienz bis zu messbaren Verbesserungen beim Energieverbrauch und dem Ausstoß von Treibhausgasen", erklärt der Vorsitzende des Vorstands von Trimet, Dr. Martin Iffert. "Um der unternehmensspezifischen Ausrichtung des Verbesserungsprozesses ein unverwechselbares Profil zu geben, nennen wir die Strategie 'Trizen'", so Iffert weiter. In mehr als 180 Workshops wurden bisher schon über 1.150 Mitarbeiter der Trimet Gruppe geschult. Zu den Teilnehmern zählen alle Mitarbeiter des Unternehmens – vom Auszubildenden bis zum Vorstandsmitglied.

Ein wichtiger Aspekt des Trizen ist der effiziente Umgang mit Energie. "Wir warten nicht auf Technologiesprünge, sondern vertrauen der kontinuierlichen Verbesserung. Wie bei Kaizen spielt auch bei unserer Variante der Mitarbeiter eine zentrale Rolle", erläutert Heribert Hauck, Leiter der Energiewirtschaft bei Trimet. Wichtig sei, so der Energieexperte, dass „Erreichtes durch unternehmensweite Standardisierung und Zertifizierung gesichert und überprüfbar bleibt".

In der Aluminiumelektrolyse am Standort Essen werden unnötige Übergangswiderstände an Hochstromkontakten vermieden und damit 5,3 Millionen kWh Strom im Jahr eingespart werden. Das entspricht einem Stromverbrauch von 1.500 Durchschnittshaushalten und erspart dem Klima pro Jahr 2.650 Tonnen Kohlendioxid.

Kürzere Türöffnungszeiten an den Schmelzöfen durch den Einsatz von Kameras, optimierte Chargier-Prozesse und konsequentes Vermeiden und Beseitigen von Dichtungsmängeln an den Ofentüren reduzierten den Erdgaseinsatz für die Schmelzanlagen um 10 Millionen kWh und bringen eine CO2-Einsaprung von 2.000 Tonnen.

Die Druckluftversorgung der Essener Aluminiumhütte konnte durch Beseitigung und anschließende Vermeidung von Leckagen im 20 Kilometer langen Druckluftnetz verbessert werden. Das führte zu Einsparungen von 4.400 MWh Strom im Jahr und 2.100 Tonnen CO2.

Hinzu kommen kleinere Projekte wie die umgebauten Vorwärmstationen für Einsatzschrotte und eine für die verwendeten Behälter optimierte Wärmeführung mit Einsparungen in der Größenordnung mehrerer Zehntausend Kubikmeter Erdgas.


Trizen führt zwei Jahre nach seiner Einführung zu deutlichen Fortschritten bei der ressourcen- und klimaschonenden Metallerzeugung sowie zu spürbar höherer Energieeffizienz. Die Energiemanagementprozesse der Trimet sind seit Ende September 2011 nach der neuen DIN EN Norm 16.001 zertifiziert. „Wir sind damit ein Unternehmen, das seine Energieeffizienzmaßnahmen und die CO2-Vermeidungsstrategie nach einer strengen Norm systematisch entwickelt, umsetzt und dokumentiert. Dieses freiwillige Energiemanagement wird von unabhängigen Gutachtern überprüft“, so Heribert Hauck.
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Über Metalle pro Klima In der WirtschaftsVereinigung Metalle

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