Samstag, 10. Dezember 2016


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Pflanzlichen Stammzellen gehört die Zukunft

Männer auf der Überholspur, Cosmeceuticals (noch) in der Nische und das gesunde Hautbild im Focus

(lifePR) (Zürich/München, ) Dr. med. Harald Gerny ist der Wegbereiter der medizinischen Kosmetik in der Schweiz, inspiriert vom Leitsatz "Jugendliche Haut. Ein Leben lang." Die bei Kosmetikerinnen hoch bewerteten Produkte seiner Firma Med Beauty Swiss sind das Resultat von Innovationskraft und Pionierarbeit.

100 % Made in Switzerland.

Seine jüngste Entwicklung, die Luxus-Pflegelinie Cell Premium, ist die erste Pflegelinie auf Basis von 4 aktiven pflanzlichen Stammzellen. Sein Wirkkomplex "Advanced Anti-Aging Complex Dr. Gerny" ist wegweisend in der Anti-Aging-Pflege.

Dr. med. Harald Gerny legte 1974 das medizinische Staatsexamen an der Universität Zürich ab. Im Anschluss vertiefte er seine Ausbildung in Dermatologie und Venerologie an der Universitätsklinik Zürich und der nuklearmedizinischen Abteilung des Zürcher Kantonsspitals.

1980 eröffnete Dr. med Harald Gerny seine erste dermatologische Praxis mit einer medizinisch-kosmetischen Abteilung in Zürich. Bei Weiterbildungen in den USA, Brasilien, Paris, München und Athen tauschte Dr. Gerny seine Erfahrungen mit den weltbesten Dermatologen aus.

1991 gründete er die Firma Med Beauty Swiss AG mit dem Ziel, eigene kosmetisch-dermatologische Pflegeprodukte (und Behandlungen) zu realisieren.

1995 eröffnet Med Beauty Swiss ihre Tochtergesellschaft in Deutschland/Österreich (Med Beauty Swiss GmbH). In Spanien und neuerdings in England ist Med Beauty Swiss mit Vertriebspartnern vertreten. Im Vorfeld des 27. Beauty Forum in München sprach Marlies Dyk mit dem Arzt, der kosmetische Produkte medizinischer machte:

Sie stehen der Natur nahe. Auf einer äußerst intensiven Weise. In einer Art, die Sie als Mensch, Dermatologe und Wissenschaftler ausmacht. Sind Sie immer alles zusammen? Oder können Sie auch zu schnell mit einem Cabrio, bei 30grd. Hitze ohne Sonnenschutz-Creme fahren?

Dr. Gerny: Ich liebe das Leben trotz wenig Freizeit. Zwei meiner Hobbies sind offene Sportwagen und ich bin gerne unter freiem Himmel. Und da entspanne ich schon. Aber immer mit Sonnenschutz!

Die Natur lehrt Erfahrungen. Wie kamen Sie den Äpfeln und Trauben auf die Schliche? Stammzellen + medizinische Wirkstoffe als Trägerfunktion = Regeneration + Schutz ?

Dr. Gerny: Stammzellen sind die Mutterzellen aller Zellen. Zusammen mit meinem Freund Fred Zülle, einem bekanntem Biochemiker, suchten wir nach Pflanzen, die die Eigenschaften haben, den Hautstammzellen nützlich zu sein. Nach vielen Versuchsreihen fanden wir Apfel, Traube, Alpenrose - und Arganbaum - Stammzellen, die die Hauptstammzellen schützen, regenerieren und aktivieren.

Vor einiger Zeit noch waren Cosmeceuticals kaum bekannt bzw. es gab sie noch gar nicht. Ein neues Wort, geschaffen aus zwei Fachgebieten, der Kosmetik und der Medizin. Eine Symbiose? Wie vollziehen sich solche Prozesse?

Dr. Gerny: Kosmetische Produkte versprachen viel und hielten wenig. Medikamente haben Wirkung. Was lag näher, die kosmetischen Produkte medizinischer zu machen?!

Wir sind umgeben von aktiven pflanzlichen Stammzellen, die einer schnelleren oder einer eher langsameren Vergänglichkeit unterliegen. Ziehen Sie auch andere als die bisherigen Frucht-Stammzellen für Forschungen in Betracht?

Dr. Gerny: Nein, tierische Stammzellen sind risikobehaftet, denken Sie an die Schafsfrischzellen. Pflanzlichen Stammzellen gehört die Zukunft!

Sie haben seit 1991, seitdem Med Beauty Swiss gegründet wurde, mit einer unternehmerischen Nachhaltigkeit über die Schweiz hinaus Koordinaten gesetzt. Wurde die Vermessung der Beauty-Welt mit Ihren Entwicklungen neu vorgenommen?

Dr. Gerny: Kann man so sagen, ja. Cosmeceuticals sind Nischenprodukte. In dieser Sparte sind wir in der Schweiz führend. Leider wird heute dieser Begriff für Marketingzwecke missbraucht.

Es fällt auf, dass nicht Sie vorrangig selbst die Botschaft der Regeneration des Hautbildes vermitteln, sondern die Anwender selbst, in der Regel Frauen, die es kommunizieren. Wenn sich Konsumenten so auf die Produkte einlassen, anwenden und empfehlen ist das angesichts des nicht überschaubaren und marktbegleiterstarken Kosmetik-Marktes ein "Happiness in self-run"?

Dr. Gerny: Die meisten Frauen sind enttäuscht und desillusioniert von den vielen leeren Versprechungen der großen Brands. Cosmeceuticals müssen noch mehr kommuniziert werden. Auch ihre Wirkung, denn bei falscher Anwendung können gewisse Cosmeceuticals auch Nebenwirkungen auslösen.

Wir sprechen über ca. 2 Quadratmeter oder ca. 14 kg Organ. Über die Haut. Ihrem Arbeitsgegenstand. Die Bekleidung, die Abdeckung des Körpers. Kann man allgemein sagen, desto geringfügiger die Hautschäden, desto widerstandsfähiger und regenerationswilliger sie sich gibt, desto sicherer ist unser Immunsystem und alles folgende, was davon abhängig ist?

Dr. Gerny: Ja, je besser die Hautqualität ist, umso besser funktioniert sie und vieles andere. 20-jährig haben wir 7% Hauptstammzellen. 60-jährig nur noch 3%. Diese Abnahme geht einher mit der Reduzierung der Regenerationsfähigkeit.

Unsere ästhetische Erscheinung ist uns wichtig. Wie weit werden wir sie (heraus-) fordern können? Wird es eine Frage der Verhältnismäßigkeit zu meinem mathematischen Alter werden?

Dr. Gerny: Die Hauptqualität nimmt ab mit dem Alter, Witterungsschäden, UV, Stress und vieles mehr. Im Gegensatz zu den plastischen Chirurgen, die stets nur ein Stück der gealterten Haut entfernen, versuchen wir kosmetische Dermatologen, die Hautqualität mittels Replacements, Peelings, Mikrodermabrasion, Fraxellaser, Radiofrequenz, Cavitation, Mesotherapie, Needling, der übermäßig aktiven Mimik Muskulatur mittels Botuliumtoxin, zu verbessern.

Sind es tatsächlich, wie eingangs erwähnt, vornehmlich Frauen, die sich den "Cosmeceuticals" zuwenden?

Dr. Gerny: Cosmeceuticals gegen Akne verwenden gleich so viele Frauen wie Männer; Cosmeceuticals als Anti-Aging allerdings ist für Frauen schon bedeutender. Aber die Männer holen auf!

Sie haben keine Produkt-Linien-Ausrichtung for women und for men? Spielt es (k)eine Rolle, ob eine Pflege-Creme für frauliche oder männliche Haut ist? Sind Diagnosen, wie Akne bei Mann und Frau mit gleichen Produkten zielbringend behandelbar?

Dr. Gerny: Bei Akne sicher. Die Wirkstoffe sind die gleichen; bei den Grundlagen gibt es sicher Unterschiede.

Wir werden (immer) älter. Die Sonne (immer) intensiver. Das heißt wir werden lange und immer ein wenig intensiver der Sonne ausgesetzt. Obwohl die Sonne als Spender des Lebens zu uns gehört, müssen wir uns schützen. Wird sich die Haut der intensiveren Strahlung über Generationen hinweg anpassen können?

Dr. Gerny: Ein täglicher Sonnenschutz, wenn Sie regelmäßig mehrere Stunden in der freien Natur sind, ist unabdingbar. Krebsfördernd, und folglich unbedingt zu vermeiden sind Sonnenbrände! Bei ständigen Sonnenexpositionen wird sich die Haut etwas adaptieren.

Wie helfen Sie Menschen, die zu Ihnen in die Praxis nach Zürich kommen und sagen: "Herr Dr. Gerny, ich kann mich so überhaupt nicht mehr im Spiegel sehen?!"

Dr. Gerny: Wir versuchen gemeinsam zu analysieren, welche Falten, Flecken, Strukturen, Qualitätseinbußen die Patientin belastet. Mit apparativen Verlaufskontrollen wird die langsame Qualitätsverbesserung dokumentiert. Eine Haut mit guter Qualität ist schön.

Sie sehen als Dermatologe die Haut als ganzheitliches Organ. Die meisten Menschen doch eher die "Bekleidung", die passend, attraktiv und frisch aussehen soll. Dann erst, sehr viel später wird daran gedacht, was die Haut leistet. Spätestens dann, wenn man sich verbrannt hat oder einem Schlimmeres widerfahren ist. Wie sollten wir mit der "Bekleidung" und mit dem Organ Haut umgehen? Gibt es von Ihnen Empfehlungen dazu, Herr Dr. Gerny?

Dr. Gerny: Vorbeugen ist besser als heilen und reparieren. Schutz und Prävention kann man nicht früh genug betreiben. Je früher wir den beginnenden Hautschäden entgegenwirken, umso besser sind die Resultate.

Wird es auch einmal einen Ausreißer von Med Beauty Swiss geben? So etwas wie einem Parfüm? Körperliche Ästhetik hinterlegt in einem Duft? Oder auch dekorative Kosmetik?

Dr. Gerny: Nein, Schuster bleib' bei Deinen Leisten. Wir sind alles Fachleute auf einem kleinen Gebiet. Wir konzentrieren uns auf unsere Kernarbeit. Dem nicht chirurgischen Anti-Aging ohne Risiko und Downtime gehört die Zukunft. Bei der kosmetischen Dermatologie wird der Trend in Richtung konservative Hautverjüngung weitergehen. Die Kombination von Biochemie, Hightech, kosmetischer Dermatologie und medizinischer Kosmetik verspricht viel Erfolg.
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