Sonntag, 11. Dezember 2016


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Treffen der Euro-Finanzminister auf Zypern: Keine Verständigung auf Zeitplan beim Thema Bankenunion

Börsenfeiertag in Japan; restliche asiatische Aktienmärkte überwiegend schwach

(lifePR) (Frankfurt am Main, ) Die vergangenen zwei Wochen waren eindeutig dominiert von geldpolitischen und juristischen Entscheidungen. In dieser Woche werden die Marktteilnehmer wieder verstärkt den Blick auf die Datenveröffentlichungen lenken können. Stimmungsindikatoren sind dabei zunächst im Vordergrund. In Deutschland steht die ZEW-Umfrage im Kalender. Die Indikation vonseiten der Sentix-Befragung ist positiv. Die Entscheidung der EZB, Staatsanleihen von EWU-Peripheriestaaten kaufen zu wollen, hatte die Stimmung unter den Marktteilnehmern aufgehellt und so hat der Erwartungsindex der Sentix-Befragung zulegen können. Ähnliches dürfte sich beim ZEW-Saldo der Konjunkturerwartungen einstellen. Eine leicht positive Überraschung kann dabei nicht ausgeschlossen werden. Darüber hinaus werden die vorläufigen Einkaufsmanagerindizes in Deutschland, Frankreich und der Eurozone veröffentlicht. Zuletzt hatten sich die Indizes im Verarbeitenden Gewerbe verbessert und eine Fortsetzung dieser Entwicklung würde die konjunkturellen Sorgen deutlich zurückdrängen.

Erste September-Werte zur Stimmung der Industrie und des Immobiliengewerbes gibt es auch in den USA. Die vielbeachteten Barometer der Fed in New York und Philadelphia lagen im letzten Monat im negativen Bereich und zeugten von der Schwächephase der US-Wirtschaft. Es wird mit Spannung erwartet, ob die Indikatoren vor dem Hintergrund der Fed-Entscheidung den Sprung in positives Terrain schaffen. Der NAHB-Index, der Stimmungsindex der Immobilienbranche, hat sich im Trend der letzten Monate befestigt. Da insbesondere dieser Bereich durch die Käufe von hypothekenbesicherten Wertpapieren durch die Fed nochmals unterstützt wird, könnte sich der NAHB-Index nochmals erhöhen. Gegenüber der Konsensschätzung wäre dies eine positive Überraschung. Der Immobilienmarkt ist ohnehin der Bereich der US-Wirtschaft, der seit geraumer Zeit trendmäßige Verbesserungen aufweist, wobei nicht vergessen werden sollte, dass der Sektor sich aus einem tiefen Tal erholt. Die neuen Daten wie Immobilienverkaufszahlen und Baubeginne werden diesen Trend wohl fortsetzen. Ob es dabei gelingt, die Konsenserwartungen noch zu übertreffen, bleibt abzuwarten.

In Großbritannien wird das Sitzungsprotokoll der Bank von England für Interesse sorgen, allerdings haben die Notenbanker bei der MPC-Sitzung am Monatsanfang keine Veränderungen beschlossen und so sollte auch die bankinterne Diskussion keine Überraschungen bieten.

EUR-USD: Im Hoch notierte der Euro bei 1,3169. Die Indikatoren im Tages- und Wochenchart sind konstruktiv zu werten, wenngleich es nun entscheidend ist, die massive Widerstandszone zwischen 1,3250 und 1,3500 zu überwinden. Hier lokalisieren wir im Wochenchart den langfristigen Abwärtstrend (1,3353). Zudem sind die markanten Hochs aus der ersten Jahreshälfte bei 1,3285, 1,3386 und 1,3487 hier zu finden. Trading-Range: 1,3040 - 1,3250 .

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