Donnerstag, 24. Juli 2014


Markteinschätzung und Prognose rund um Devisen

(lifePR) (Frankfurt am Main, ) .
- US-Notenbank lässt Geldpolitik unverändert; Arbeitsmarktverbesserungen sichtbar, Arbeitslosigkeit aber noch immer zu hoch, kein Signal für drittes Anleihekaufprogramm.
- Fitch hebt Bonität Griechenlands um vier Notationen auf B-, Ausblick stabil.

Zunächst richtet sich das datenseitige Interesse auf die europäischen Inflations- und Produktionszahlen. Die Inflationsrate ist laut der Schnellschätzung im Februar von 2,6 % auf 2,7 % gestiegen. Dieser Werte dürfte heute bestätigt werden. Vor allem die Verteuerung von Energieprodukten schlägt zu Buche. Erst jüngst hatte der Präsident der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, die erhöhten Inflationsprognosen vorgestellt und erst im kommenden Jahr einen Rückgang unter die 2-Prozentmarke in Aussicht gestellt. Währenddessen hat sich der Inflationsdruck abseitig der Energiepreise etwas reduziert. So weisen die Industrierohstoffe im Vorjahresvergleich auf Eurobasis einen Rückgang auf. Auch die Kern-Erzeugerpreise scheinen ihren Hochpunkt bereits überwunden zu haben und so sollte der Inflationstrend im Verlauf der nächsten Monate nach unten gerichtet sein. Bei den Produktionszahlen der Eurozone handelt es sich um Januarwerte. Ein starker deutscher Wert sowie das robuste französische Ergebnis sollten ein Vormonatsplus in Europa sicherstellen, wenngleich der Rückgang des Outputs in Italien gegen Euphorie spricht. Auch in den USA stehen Preisdaten im Kalender. Den Auftakt des Inflationsreigens geben wie sooft die Importpreise, die durch den jüngsten Anstieg der Ölpreise dominiert werden. Die Konsensschätzung eines moderaten Plus von 0,6 % gegenüber Januar könnte sich unseres Erachtens als zu konservativ herausstellen, wie die nebenstehende Grafik verdeutlicht. Dämpfend wirken dagegen die Aufwertungstendenzen des US-Dollars und auch die Basiseffekte sollten dazu beitragen, dass die Vorjahresrate sinkt.

EUR-USD: Ungeachtet der positiven Überraschung beim ZEW-Index konnte sich der Euro nicht behaupten und markierte ein Tief bei 1,3033. Das technische Umfeld bleibt unverändert belastend, denn MACD und Stochastic richten sich unterhalb ihrer Signallinien gen Süden. Nach dem Fall unter 1,3079 finden sich die nächsten Haltemarken bei 1,3026/28 sowie bei 1,2974 und um 1,2930. Widerstände sehen wir um 1,3100 und bei 1,3160. Trading-Range: 1,2930 - 1,3100.

Die Publikationen sind mit größter Sorgfalt bearbeitet worden. Sie enthalten jedoch lediglich unverbindliche Analysen und Prognosen zu den gegenwärtigen und zukünftigen Marktverhältnissen. Die Angaben beruhen auf Quellen, die wir für zuverlässig halten, für deren Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität wir aber keine Gewähr übernehmen können. Sämtliche in diesen Publikationen getroffenen Angaben dienen der Information. Sie dürfen nicht als Angebot oder Empfehlung für Anlageentscheidungen verstanden werden.
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