Mittwoch, 22. Oktober 2014


Helaba mit solider Ergebnisentwicklung im ersten Quartal

Konzernergebnis vor Steuern steigt um gut 13 Prozent / Quartalsergebnis durch konservative Bewertungsmaßstäbe bestimmt / Verhalten optimistischer Ausblick

(lifePR) (Frankfurt am Main, ) Die Helaba Landesbank Hessen-Thüringen erreichte im ersten Quartal ein Konzernergebnis vor Steuern von 220 Mio. Euro. Dies entspricht im Vorjahresvergleich einem Zuwachs um gut 13 Prozent. Der Zinsüberschuss erhöhte sich aufgrund steigender Erträge und höherer Margen im Kundengeschäft um 30 Mio. Euro auf 250 Mio. Euro. Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft reduzierte sich unter Beibehaltung konservativer Bewertungsstandards um knapp 11 Prozent auf 58 Mio. Euro. Der Zinsüberschuss nach Risikovorsorge stieg demzufolge um knapp 24 Prozent auf 192 Mio. Euro. Der Provisionsüberschuss ging um rund 10 Prozent zurück und beläuft sich auf 61 Mio. Euro. Dies ist vor allem auf den strategisch gewollten Abbau des außerbilanziellen Geschäfts in den USA zurückzuführen. Insbesondere das günstige Umfeld für den Zins- und Kredithandel - Wertaufholungen durch Einengung von Credit Spreads und das niedrige Zinsniveau - sorgte dafür, dass das Handelsergebnis um fast 59 Prozent auf 208 Mio. Euro zulegte. Aufgrund der durch IFRS vorgegebenen Berücksichtigung der Liquiditätskomponente von Fremdwährungen im Rahmen der Derivatebewertung entwickelte sich das Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen und Derivaten von 27 Mio. Euro auf -39 Mio. Euro. Einschließlich der Ergebniskomponenten der Sicherungszusammenhänge/Derivate, Finanzanlagen (-3 Mio. Euro) und des sonstigen betrieblichen Ergebnisses (49 Mio. Euro) erhöhten sich die operativen Erträge des Konzerns um fast 9 Prozent auf 468 Mio. Euro. Der Verwaltungsaufwand erhöhte sich um 12 Mio. Euro auf 248 Mio. Euro. Dieser Anstieg resultiert überwiegend aus Einmaleffekten mit investivem Charakter.

Die Bilanzsumme des Helaba-Konzerns ist gegenüber dem 31. Dezember 2011 um 6,1 Mrd. Euro auf 170,1 Mrd. Euro gestiegen. Auf der Aktivseite trugen dazu insbesondere der Anstieg der Forderungen an Kreditinstitute und der Finanzanlagen bei. Die Forderungen an Kunden blieben mit 83,5 Mrd. Euro nahezu unverändert. Das mittel- und langfristige Neugeschäft mit Kunden setzte mit 3,6 Mrd. Euro seine positive Entwicklung aus den letzten beiden Quartalen weiter fort. Mitte April emittierte die Bank erfolgreich einen öffentlichen Pfandbrief im Volumen von 1 Mrd. Euro und einer Laufzeit von sieben Jahren. Die Kernkapitalquote des Helaba-Konzerns erreicht 10,6 Prozent. Die gesamte Eigenmittelquote beträgt 16,1 Prozent. Die risikogewichteten Aktiva entwickelten sich mit 1,4 Mrd. Euro auf 55,9 Mrd. Euro rückläufig. Ende letzter Woche bestätigte die Rating-Agentur Fitch das Verbundrating von "A+/a+" der Helaba und Sparkassen-Finanzgruppe Hessen-Thüringen.

Hans-Dieter Brenner, Vorstandsvorsitzender der Helaba, ist mit dem Quartalsergebnis zufrieden: "Mit einem Konzernergebnis nach Steuern von 154 Mio. Euro sind wir gut in das Geschäftsjahr 2012 gestartet. Trotz der weiterhin zu erwartenden Volatilität der Märkte streben wir für das Gesamtjahr unverändert ein ähnlich gutes Ergebnis wie im Geschäftsjahr 2011 an."
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