Freitag, 09. Dezember 2016


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Equity Daily

Aktienmärkte treten weiter auf der Stelle / Ölpreis zieht an / US-Präsident Obama droht Syrien mit Militäreinsatz

(lifePR) (Frankfurt am Main, ) Heute stehen keine Konjunkturveröffentlichungen auf dem Programm, die einen spürbaren Einflussauf das Marktgeschehen haben. Auch im Wochenverlauf gibt es nur wenige Einträge, wobei die vorläufigen Einkaufsmanagerindizes der Eurozone und die US-Aufträge langlebiger Wirtschaftsgüter ins Auge fallen. Während es datenseitig wenig zu berichten gibt, wird es von politischer Seite interessant - insbesondere im Zusammenhang mit der Reise des griechischen Premiers Samaras nach Europa und speziell nach Deutschland. Medienberichten zufolge will Samaras mehr Zeit für die Umsetzung des griechischen Sparprogramms aushandeln. Auf Entgegenkommen darf er wohl nicht hoffen, hat doch die deutsche Regierungskoalition erst am Wochenende den Druck auf Griechenland erhöht und auf bedingungslose Umsetzung der Reformmaßnahmen gepocht. Daher werden sich Marktteilnehmer in dieser Woche wieder mit der Frage beschäftigen, ob Athen es schaffen kann, in der Eurozone zu bleiben oder nicht. Trotz eines nicht zu vernachlässigenden Ereignisrisikos ist die Risikobereitschaft an den Märkten vergleichsweise hoch.

Aktienmärkte: Die Aktienmärkte präsentierten sich zu Wochenbeginn zunächst freundlich. Allerdings ging dem deutschen Leitindex mit dem Erreichen der wichtigen Widerstandsmarke bei 7.084 Zählern sukzessive die Luft aus. Ohnehin konnte in den letzten Tagen beobachtet werden, dass die Handelsumsätze unterdurchschnittlich ausfielen. Dazu trugen auch die Diskussionen um weitere Griechenland-Schuldenlöcher und ein mögliches, stärkeres Engagement der EZB zur Bekämpfung der Schuldenkrise bei. Insgesamt wird man den Eindruck nicht los, dass die Anleger einerseits nach Anlagemöglichkeiten Ausschau halten, andererseits aber auch Angst vor der eigenen Courage haben. Zweifelsohne ist auf dem aktuell erreichten Niveau bereits einiges an positivem Erwartungswert eskomptiert. Die Indikation für den heutigen Handelsstart deutet auf eine freundliche Eröffnung hin. Nachdem die Wall Street lediglich auf der Stelle trat, legen die asiatischen Märkte überwiegend zu. Wie zuletzt wird sich auch heute die Frage stellen, von welcher Seite mögliche Impulse kommen werden. Es bleibt jedoch zu befürchten, dass der Lust- und umsatzlose Handel auch heute fortsetzen wird.

Charttechnik: Im Wesentlichen hat sich an der technischen Beurteilung des Dax nichts geändert. Ein paar Auffälligkeiten gibt es dennoch. So ist es dem Index nicht gelungen, die obere Begrenzung des Keltner Channels zu überwinden. Auch bringt das gestern ausgebildete Doji die derzeit herrschende Verunsicherung (im Hinblick auf die weitere Bewegungsrichtung) zum Ausdruck. Dies gilt auch für die Umsätze, welche erneut unter den 21-Tage-Durchschnitt gefallen sind. Bemerkenswert ist auch, dass der deutsche Leitindex gestern exakt an den wichtigen Widerstand bei 7.084 Zählern heran gelaufen ist, um schließlich daran zu scheitern. Die Wahrscheinlichkeit für eine (deutlichere) Korrekturbewegung steigt grundsätzlich, konkrete Signale dafür fehlen derzeit aber noch. Erste Unterstützungen finden sich bei 6.972, 6.956 und 6.882 Punkten.
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