Freitag, 09. Dezember 2016


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Equity Daily

(lifePR) (Frankfurt am Main, ) .
- Aktienmärkte: Vorgaben freundlich

- EZB erwägt die Festlegung von Zinsschwellen für jedes Euroland bei Anleihekäufen

- Bundesfinanzministerium: Deutsche Wirtschaft verliert an Kraft

Die neue Woche beginnt datenseitig verhalten, hat aber im Verlauf einiges zu bieten. Insbesondere die vorläufigen Einkaufsmanagerindizes in Deutschland, Frankreich, der Eurozone und China sind von Interesse. Stellt sich doch die Frage, ob der Trend zu niedrigeren Werten gestoppt werden kann und ob sich somit das konjunkturelle Bild wieder aufzuhellen beginnt.

Vor dem Hintergrund schwächerer Ergebnisse bei der Sentix- und der ZEW-Umfrage sollten die Erwartungen an die PMIs aber nicht zu hoch geschraubt werden. In den USA stehen zunächst Immobilienverkaufszahlen im Kalender. Nachdem die Verkaufsaktivitäten im Juni rückläufig waren, zeichnet sich ein erneuter Anstieg ab. Insgesamt betrachtet stellt der US-Immobilien- und Bausektor für die US-Wirtschaft wohl keine strukturelle Belastung mehr dar. Am Freitag ziehen die Auftragseingänge für langlebige Wirtschaftsgüter die Aufmerksamkeit auf sich. Fast die Hälfte des Bestellvolumens der Industrie fällt in diese Kategorie. Für den Monat Juli sind die Indikationen positiv. Positives Überraschungspotenzial gegenüber der bei 2,0 % liegenden Konsensschätzung ist vorhanden. Abschließend sind noch die deutschen BIP-Zahlen zu erwähnen.

Aktienmärkte: Nachdem der Dax am Donnerstag-Nachmittag, zu diesem Zeitpunkt recht unerwartet, über die 7.000er-Marke klettern konnte, beruhigte sich das Marktgeschehen zum Wochenschluss wieder deutlich. Dies obwohl am Freitag kleiner Verfalltermin war. Die Optionen verfielen bei 7.027,60 Zählern. Insgesamt erwiesen sich die Aussagen von Bundeskanzlerin Merkel, (die europäischen Staatschefs würden alles tun um den Euro zu erhalten) als hilfreich für die Märkte. Gleiches trifft auch auf Hoffnungen im Hinblick auf mögliche EZB-Aktivitäten zu. Vor allem Bankaktien waren auf der Gewinnerseite zu finden. Nun gilt es aber, den Blick wieder nach vorne zu richten. Zunächst muss davon ausgegangen werden, dass die Umsätze, wie zuletzt, weiter unterdurchschnittlich ausfallen werden. Dieser Zustand könnte noch bis zum US-Labour Day am 3. September anhalten. Erst dann wird ein Großteil der Marktteilnehmer die Sommerferien beendet haben. Darüber hinaus herrscht noch eine ganze Reihe von Unklarheiten, insbesondere zu nennen ist die Situation um den ESM. Erst am 12. September wird das Bundesverfassungsgericht die Entscheidung über dessen Rechtmäßigkeit verkünden. Unternehmensseitig stehen keine größeren Zahlenveröffentlichungen auf der Agenda. Erst im zweiten Teil der Woche steigt die Spannung, wenn wichtige Konjunkturdaten bekannt gegeben werden. Die heutige Markteröffnung wird dank der guten Vorgabe der Wall Street freundlich ausfallen. Darüber hinaus bleibt abzuwarten, von welcher Seite es Impulse geben wird, da die Nachrichtenlage relativ dünn ausfällt.

Charttechnik: Der Tageschart des Dax stellt sich weiterhin recht gut dar. Insbesondere ist das am Freitag erreichte Impulshoch zu nennen. Zudem weist der ADX (25,04) eine steigende Tendenz auf. Auch kletterten die Umsätze zum Wochenschluss über den 21-Tage-Durchschnitt. Ein wichtiger Widerstand lässt sich bei 7.084 Punkten definieren. Weitere, beachtenswerte Marken finden sich bei 7.165, 7.194 und 7.225 Zählern. Supports auf der Unterseite stellen die Marken von 6.980 und 9.929 Punkten dar.

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