Samstag, 21. Januar 2017


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Bank von Japan hat Geldpolitik gelockert und Anleihekaufprogramm um 10 auf 80 Billionen Yen erhöht; Nikkei verzeichnet deutliche Gewinne, Yen tendiert schwächer

Bullard (Fed): Entscheidung für QE3 kam zu früh / Börsentäglich: Markteinschätzung und Prognose rund um Devisen

(lifePR) (Frankfurt am Main, ) Heute stehen Bau- und Immobilienmarktzahlen in den USA im Mittelpunkt des Interesses. Bereits gestern wurde der NAHB-Index, das Stimmungsbarometer der Branche, veröffentlicht. Der Index setzte seinen Aufwärtstrend der letzten Monate im September fort und steht nun bei 40 Punkten. Damit zeichnet sich eine anhaltende Erholung des Sektors ab. Bei den heutigen Baubeginnen sollte es zu einem erneuten Zuwachs kommen. Per saldo hat sich die Bauaktivität bereits seit Beginn des Jahres 2011 im Trend verbessert. In der Krise 2008 bis 2010 waren Baubeginne zwischen 470 Tsd. und 600 Tsd. die Regel. Inzwischen nähert sich der Wert der 800er Marke. Die Baugenehmigungen, die Eingang finden in den Index der Frühindikatoren des Conference Boards, dürften im August aber eher einen leichten Rücksetzer erfahren, denn diese waren bereits im Juli deutlich und über 800 Tsd. gestiegen.

Unter positiven Vorzeichen stehen nicht nur die Bauaktivitäten sondern auch die Verkaufszahlen. Neben den niedrigen Kreditzinsen stimuliert auch das in der Krise gesunkene Preisniveau, sodass sich die Verkaufszahlen allmählich verbessern und inzwischen sind auch die Preisniveaus stabilisiert oder ziehen wieder an. Für die heutigen Augustdaten geben die kalifornischen Verkaufszahlen (saisonbereinigt +7,1 % VM) eine ebenso positive Indikation wie die Zahl der schwebenden Hausverkäufe. Sogar ein Übertreffen der Konsensschätzung scheint möglich.

EUR-USD: Ungeachtet der unterstützend zu wertenden technischen Gesamtsituation legte der Euro eine Verschnaufpause ein und notierte im Tief bei 1,3026. Dies ist wohl auch mit der Tatsache zu begründen, dass die ZEW-Umfrage trotz des leicht über der Schätzung liegenden Erwartungssaldos nicht überzeugen konnte. Schwächere Aktienmärkte und erhöhte Peripheriespreads runden das von Konsolidierung geprägte Bild ab. Im Tageschart sind die Oszillatoren wie RSI und Stochastic zu nennen, die gen Süden gedreht haben und kurzfristig den Euro belasten. In der mittelfristigen Perspektive sehen wir den Euro jedoch im Vorteil und erwarten einen Test der Widerstandszone 1,3250 bis 1,3550. Trading-Range: 1,3000 - 1,3170.
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