Samstag, 01. Oktober 2016


Blutkonserven werden knapp

Landesärztekammer ruft zum Blutspenden auf

(lifePR) (Frankfurt/Main, ) Grippewelle und Fastnachtszeit haben in den vergangenen Wochen den Vorrat an Blutkonserven schrumpfen lassen. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) sucht deshalb dringend nach Spendern. Besonders die Blutgruppe 0 Rhesus negativ wird benötigt.

"Gerade in Notfallsituationen, wenn es schnell gehen muss, ist diese Blutgruppe äußerst wichtig, da sie im Unterschied zu anderen Blutgruppen allen Empfängern übertragen werden kann", betont Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, Präsident der Landesärztekammer Hessen. Damit die Behandlung von Schwerkranken und Schwerverletzten in den Krankenhäusern weiterhin gesichert werden kann, ruft von Knoblauch zu Hatzbach gesunde Bürgerinnen und Bürger und insbesondere diejenigen mit Blutgruppe 0 Rhesus negativ zur Blutspende auf.

"Mit nur wenig Zeitaufwand kann man Leben retten. Diesen Gedanken sollte man verinnerlichen", unterstreicht der hessische Ärztekammerpräsident. Blut spenden kann jeder Gesunde im Alter von 18 bis 70 Jahren. Bürgerinnen und Bürger, die zum ersten Mal spenden, dürfen jedoch nicht älter als 64 Jahre sein. Vor der Blutentnahme, die nur wenige Minuten dauert, erfolgt eine ärztliche Untersuchung. Insgesamt sollte der Spender mit Anmeldung, Untersuchung und anschließendem Imbiss ungefähr eine Stunde einplanen.

Zur Blutspende muss außerdem der Personalausweis mitgebracht werden.

Blutspendetermine und weitere Informationen zur Blutspende sind direkt beim DRKBlutspendedienst unter der gebührenfreien Hotline 0800 1194911 oder im Internet unter www.blutspende.de abrufbar. Blutspenden sind außerdem in vielen Krankenhäusern sowie staatlich-kommunalen und universitären Einrichtungen möglich. Eine Auflistung der Spendenzentren in Hessen finden Sie im Internet unter www.einfachlebenretten.de.
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